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Kupfer erstmals seit vier Monaten bei mehr als 8.000 USD je Tonne
10.09.12 12:01
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Kupfer hat heute Morgen zum ersten Mal seit Mitte Mai wieder die Marke von 8.000 USD je Tonne überwunden, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Damit würden sowohl Kupfer als auch die anderen Industriemetalle ihren Aufwärtstrend der vergangenen Woche fortsetzen. Der Preisauftrieb komme dabei in erster Linie von Hoffnungen auf Lockerungsmaßnahmen der Zentralbanken. Neben der Ankündigung der EZB, unbegrenzt Staatsanleihen kaufen zu wollen, könnte auch die US-Notenbank FED schon in Kürze "QE3" auf den Weg bringen.
In China werde der sich abschwächenden Wirtschaft - das Wachstum der Industrieproduktion und der Investitionen in Sachanlagen sei im August weiter gesunken - mit Konjunkturprogrammen entgegengewirkt. So habe die National Development and Reform Commission (NDRC), die Planungsbehörde Chinas, den Bau von Infrastrukturprojekten für umgerechnet 124 Mrd. EUR freigegeben. Von den rund 500 Mrd. EUR im Jahr 2008 sei das Reich der Mitte damit aber noch weit entfernt.
Unbegrenzten Spielraum gebe es für die chinesische Regierung und Zentralbank allerdings nicht. So sei die Inflationsrate im August wie erwartet leicht gestiegen und könnte damit ihren Tiefpunkt durchschritten haben. Zudem hätten die Preise am Immobilienmarkt zuletzt ebenfalls angezogen, was die Bereitschaft zu Stimulierungsmaßnahmen dämpfen dürfte. Dass die Kupferimporte Chinas im August im Vormonatsvergleich wieder leicht rückläufig gewesen seien und damit auf einem niedrigen Niveau bleiben würden, spiele heute Morgen an den Märkten keine Rolle. (10.09.2012/ac/a/m)
Damit würden sowohl Kupfer als auch die anderen Industriemetalle ihren Aufwärtstrend der vergangenen Woche fortsetzen. Der Preisauftrieb komme dabei in erster Linie von Hoffnungen auf Lockerungsmaßnahmen der Zentralbanken. Neben der Ankündigung der EZB, unbegrenzt Staatsanleihen kaufen zu wollen, könnte auch die US-Notenbank FED schon in Kürze "QE3" auf den Weg bringen.
In China werde der sich abschwächenden Wirtschaft - das Wachstum der Industrieproduktion und der Investitionen in Sachanlagen sei im August weiter gesunken - mit Konjunkturprogrammen entgegengewirkt. So habe die National Development and Reform Commission (NDRC), die Planungsbehörde Chinas, den Bau von Infrastrukturprojekten für umgerechnet 124 Mrd. EUR freigegeben. Von den rund 500 Mrd. EUR im Jahr 2008 sei das Reich der Mitte damit aber noch weit entfernt.
Unbegrenzten Spielraum gebe es für die chinesische Regierung und Zentralbank allerdings nicht. So sei die Inflationsrate im August wie erwartet leicht gestiegen und könnte damit ihren Tiefpunkt durchschritten haben. Zudem hätten die Preise am Immobilienmarkt zuletzt ebenfalls angezogen, was die Bereitschaft zu Stimulierungsmaßnahmen dämpfen dürfte. Dass die Kupferimporte Chinas im August im Vormonatsvergleich wieder leicht rückläufig gewesen seien und damit auf einem niedrigen Niveau bleiben würden, spiele heute Morgen an den Märkten keine Rolle. (10.09.2012/ac/a/m)
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