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Kupfermarkt negative Nachrichten reißen nicht ab
29.07.11 16:08
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die negativen Nachrichten am Kupfermarkt, bzw. für den Kupferpreis sind es positive, reißen nicht ab, so die Analysten der Commerzbank Corporate & Markets.
Der mittlerweile eine Woche lang andauernde Streik in der Escondida-Mine gehe weiter und eine Einigung scheine kurzfristig nicht in Sicht. Darüber hinaus habe Chile, mit 34% Marktanteil der weltweit größte Kupferproduzent, für Juni einen starken Rückgang der Kupferproduktion vermeldet. Diese sei im Vergleich zum Vorjahr um 8,5% auf 426,5 Tsd. Tonnen gefallen.
Gründe hierfür seien mehrere Streiks in diversen Minen, schlechte Wetterbedingungen und Stromengpässe gewesen. Aus denselben Gründen dürfte auch die Kupferproduktion im Juli nochmals stark zurückgegangen sein. Der Kupferpreis steige im Zuge dessen zwischenzeitlich auf ein Dreieinhalb-Monatshoch von knapp 9.900 USD je Tonne und dürfte nach Erachten der Analysten vor allem aufgrund der Angebotsprobleme weiter gut unterstützt sein.
Unterdessen würden sich die Anzeichen verdichten, dass sich der globale Nickelmarkt einenge. Der größte japanische Nickelproduzent, Sumitomo Metal Mining (ISIN JP3402600005/ WKN 859470), habe seine ursprüngliche Prognose eines Angebotsüberschusses in diesem Jahr von 35 Tsd. auf 20 Tsd. Tonnen nach unten revidiert. Neben Problemen beim Produktionsstart verschiedener Projekte, die das Angebot einschränken würden, erwarte Sumitomo eine starke Nachfrage aus China zur Edelstahlproduktion. Der Nickelpreis, der aktuell auf einem Zweieinhalb-Monatshoch notiere, dürfte nach Meinung der Analysten seinen Aufwärtstrend fortsetzen. (29.07.2011/ac/a/m)
Der mittlerweile eine Woche lang andauernde Streik in der Escondida-Mine gehe weiter und eine Einigung scheine kurzfristig nicht in Sicht. Darüber hinaus habe Chile, mit 34% Marktanteil der weltweit größte Kupferproduzent, für Juni einen starken Rückgang der Kupferproduktion vermeldet. Diese sei im Vergleich zum Vorjahr um 8,5% auf 426,5 Tsd. Tonnen gefallen.
Gründe hierfür seien mehrere Streiks in diversen Minen, schlechte Wetterbedingungen und Stromengpässe gewesen. Aus denselben Gründen dürfte auch die Kupferproduktion im Juli nochmals stark zurückgegangen sein. Der Kupferpreis steige im Zuge dessen zwischenzeitlich auf ein Dreieinhalb-Monatshoch von knapp 9.900 USD je Tonne und dürfte nach Erachten der Analysten vor allem aufgrund der Angebotsprobleme weiter gut unterstützt sein.
Unterdessen würden sich die Anzeichen verdichten, dass sich der globale Nickelmarkt einenge. Der größte japanische Nickelproduzent, Sumitomo Metal Mining (ISIN JP3402600005/ WKN 859470), habe seine ursprüngliche Prognose eines Angebotsüberschusses in diesem Jahr von 35 Tsd. auf 20 Tsd. Tonnen nach unten revidiert. Neben Problemen beim Produktionsstart verschiedener Projekte, die das Angebot einschränken würden, erwarte Sumitomo eine starke Nachfrage aus China zur Edelstahlproduktion. Der Nickelpreis, der aktuell auf einem Zweieinhalb-Monatshoch notiere, dürfte nach Meinung der Analysten seinen Aufwärtstrend fortsetzen. (29.07.2011/ac/a/m)
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