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Kupferproduktion in Chile gestiegen, in Sambia dagegen deutlich rückläufig
03.07.12 11:59
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nach einer kurzen Verschnaufpause gestern setzt sich der Aufwärtstrend bei den Industriemetallen heute Morgen fort, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Kupfer steige vorübergehend auf ein Sechs-Wochenhoch von über 7.800 USD je Tonne. Das rote Metall habe sich damit nur kurzzeitig vom schwachen ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe in den USA beeindrucken lassen. Dieser sei im Juni unerwartet zum ersten Mal seit fast drei Jahren wieder unter die Marke von 50 gefallen, was auf eine Kontraktion hindeute. Dies habe jedoch zugleich zu Spekulationen geführt, dass die US-Notenbank FED die Geldpolitik lockern könnte, wovon sowohl Kupfer als auch die Metalle im Allgemeinen profitieren würden. In Chile, dem mit Abstand weltweit größten Kupferproduzentenland, gebe es Anzeichen, dass der Trend rückläufiger Produktionsraten zumindest vorübergehend gestoppt sei.
Wie das nationale Statistikinstitut INE melde, sei die Kupferproduktion im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 3,6% auf 458.600 Tonnen gestiegen. Dies sei auf die Inbetriebnahme neuer bzw. die Erweiterung bestehender Minen zurückzuführen. In den ersten fünf Monaten des Jahres habe die Produktion insgesamt 2,19 Mio. Tonnen betragen und damit 1,9% über dem Vorjahresniveau gelegen. Der globale Kupfermarkt bleibe trotzdem relativ angespannt. Denn so habe z.B. die Zentralbank von Sambia, der aufstrebendste Kupferproduzent weltweit, für die ersten fünf Monate des Jahres einen Rückgang der Kupferproduktion um 7,6% auf rund 360.000 Tonnen vermeldet. Dieser sei vor allem geringeren Metallgehalten in den Erzen geschuldet - ein Zustand, mit dem nahezu alle großen Produzentenländer zu kämpfen hätten. (03.07.2012/ac/a/m)
Kupfer steige vorübergehend auf ein Sechs-Wochenhoch von über 7.800 USD je Tonne. Das rote Metall habe sich damit nur kurzzeitig vom schwachen ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe in den USA beeindrucken lassen. Dieser sei im Juni unerwartet zum ersten Mal seit fast drei Jahren wieder unter die Marke von 50 gefallen, was auf eine Kontraktion hindeute. Dies habe jedoch zugleich zu Spekulationen geführt, dass die US-Notenbank FED die Geldpolitik lockern könnte, wovon sowohl Kupfer als auch die Metalle im Allgemeinen profitieren würden. In Chile, dem mit Abstand weltweit größten Kupferproduzentenland, gebe es Anzeichen, dass der Trend rückläufiger Produktionsraten zumindest vorübergehend gestoppt sei.
Wie das nationale Statistikinstitut INE melde, sei die Kupferproduktion im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 3,6% auf 458.600 Tonnen gestiegen. Dies sei auf die Inbetriebnahme neuer bzw. die Erweiterung bestehender Minen zurückzuführen. In den ersten fünf Monaten des Jahres habe die Produktion insgesamt 2,19 Mio. Tonnen betragen und damit 1,9% über dem Vorjahresniveau gelegen. Der globale Kupfermarkt bleibe trotzdem relativ angespannt. Denn so habe z.B. die Zentralbank von Sambia, der aufstrebendste Kupferproduzent weltweit, für die ersten fünf Monate des Jahres einen Rückgang der Kupferproduktion um 7,6% auf rund 360.000 Tonnen vermeldet. Dieser sei vor allem geringeren Metallgehalten in den Erzen geschuldet - ein Zustand, mit dem nahezu alle großen Produzentenländer zu kämpfen hätten. (03.07.2012/ac/a/m)
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