LBBW Welt im Wandel Fonds: 10/2025-Bericht, Wertzuwachs von 2,7% - Fondsanalyse


18.11.25 09:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Anlageziel des LBBW Welt im Wandel Fonds (ISIN DE0005326482 / WKN 532648) ist es, mittel- bis langfristig angemessene Wertzuwächse abhängig von der allgemeinen Marktsituation zu erwirtschaften, so die Experten von LBBW Asset Management.

Dabei werde die Erzielung einer Rendite bei angemessenem Risiko angestrebt. Um dies zu erreichen, lege der Fonds zu mindestens 50 Prozent in Wertpapieren an, deren Emittenten Produkte oder Dienstleistungen anbieten würden, die durch den Klimawandel, digitalen Wandel und/oder gesellschaftlich-demografischen Wandel beeinflusst würden. Der Begriff "Welt im Wandel" stehe für eine sich im Wandel befindliche Welt, deren Wirtschaft durch die Auswirkungen verschiedener Trends eine wirtschaftliche Transformation erfahre.

Der Fonds könne weltweit in Wertpapiere, wie z.B. verzinsliche Wertpapiere, Aktien, Geldmarktinstrumente, Investmentanteile und sonstige Anlageinstrumente investieren. Hierbei betrage die maximale Quote für Investitionen in Aktien 80 Prozent des Fondsvermögens. Der Fonds lege mehr als 25 Prozent des Aktivvermögens (Wert der Vermögensgegenstände ohne Berücksichtigung von Verbindlichkeiten) in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an. Der Fonds bewerbe ökologische und/oder soziale Merkmale im Rahmen der Anlagestrategie im Sinne des Artikel 8 der Verordnung (EU) 2019/2088 ("Offenlegungs-Verordnung"). Mindestens 75 Prozent des Wertes des Fonds müssten unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ausgewählt werden, angelegt werden.

Neben Mindestausschlüssen für Unternehmen erfolge eine Steuerung nach ausgewählten Fokus-SDGs (17 Sustainable Development Goals) und Fokus-PAIs (Principal Adverse Impacts - wichtigste nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren). Der Fonds habe sich zudem zu einem Mindestanteil von 5 Prozent an nachhaltigen Investitionen gemäß Artikel 2 Nr. 17 der Offenlegungs-Verordnung verpflichtet. Details zu den ökologischen und/oder sozialen Merkmalen seien dem Verkaufsprospekt zu entnehmen.

Der Fonds bilde weder einen Wertpapierindex ab, noch orientiere sich die Gesellschaft für den Fonds an einem festgelegten Vergleichsmaßstab. Das Fondsmanagement entscheide nach eigenem Ermessen aktiv über die Auswahl der Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung von Analysen und Bewertungen von Unternehmen sowie volkswirtschaftlichen und politischen Entwicklungen. Es ziele darauf ab, eine positive Wertentwicklung zu erzielen.

Unsere Welt befindet sich in einem kontinuierlichen Wandel; um diesen und die damit verbundenen Herausforderungen, beispielsweise den Klimawandel, neue Krankheiten oder globale Konflikte, zu meistern, müssen wir uns und die Wirtschaft immer wieder anpassen und weiterentwickeln, so die Experten von LBBW Asset Management.

Der als Themen-Mischfonds konzipierte LBBW Welt im Wandel investiere fokussiert in Aktien und Anleihen von Emittenten, die Produkte und Dienstleistungen anbieten würden, die durch den Klimawandel, den digitalen Wandel und/ oder den gesellschaftlich-demografischen Wandel beeinflusst würden.

Der LBBW Welt im Wandel habe im Oktober rund 2,67% gewonnen.

Die US-Notenbank (Fed) habe zum Monatsende hin beschlossen, ihr Tagesgeldzielband um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75% bis 4,00% zu senken. Damit habe die Fed nun zum zweiten Mal in Folge an der Zinsschraube gedreht. Die US-Notenbanker hätten ihren Zinsschritt durch ihre Äußerungen der zurückliegenden Wochen gut vorbereitet und somit das Überraschungspotenzial für die Finanzmarktakteure eng begrenzt. Eine weitere moderate Zinssenkung im Dezember gelte darüber hinaus als wahrscheinlich. Zum einen gelte die Wirkung der Geldpolitik auch nach den jüngsten beiden Zinssenkungen noch als moderat restriktiv, und die Währungshüter hätten erneut ihren Fokus auf die Abwärtsrisiken am US-Arbeitsmarkt bekräftigt. Zum anderen sei der Anstieg der Konsumentenpreise im September einmal mehr unterhalb der Konsenserwartungen geblieben.

Auch in Europa seien die Währungshüter Ende Oktober zusammengekommen. Erwartungsgemäß habe die EZB ihre Leitzinsen unverändert gelassen. Der Einlagesatz bleibe vorerst bei 2,0%. Die nächste Sitzung der EZB finde am 18. Dezember statt.

Nach der zweiten Leitzinssenkung in Folge habe Fed-Chef Powell die Hoffnungen der Anleger auf einen weiteren Schritt im Dezember zwar zu dämpfen versucht, trotzdem dürfe dieser hochwahrscheinlich sein, weshalb die Zinsfantasie als Kurstreiber noch nicht ausgedient habe. Obwohl gewisse Details der Ausgestaltung noch unklar seien, könne zudem der zwischen Trump und Xi vereinbarte Deal den Märkten helfen. Eine weitere Eskalation im Handelsstreit der Großmächte USA und China scheine damit vom Tisch. Viel mehr als eine Art Burgfrieden dürfe die - auf ein Jahr begrenzte - Vereinbarung jedoch nicht sein.

Die US-KI-Großkaliber hätten im Oktober zwar mehrheitlich besser als erwartete Quartalszahlen geliefert. Die Gewinndynamik sei allerdings weiter rückläufig und die Bewertungen hätten zuletzt schneller zugelegt als die Erlöse, weshalb die Anleger die Kursstände zunehmend kritisch hinterfragen dürften. Mit immer gigantischeren Investitionen in die KI-Infrastruktur stiegen schließlich auch die Risiken.

Bei den Themenschwerpunkten des LBBW Welt im Wandel habe es im vergangenen Monat keine Änderung gegeben. Auch in der Aktienselektion seien nur marginale Anpassungen vorgenommen worden. Einerseits habe das Management die Position in der Elevance Health Group veräußert, nachdem diese aufgrund von Verschlechterungen in den Nachhaltigkeitskennzahlen aus dem investierbaren Universum gefallen sei; andererseits sei ein Teil der Position in Advanced Micro Devices realisiert worden, nachdem der Kurs der Aktie nach einer 100-Mrd.-US-Dollar-Investition seitens NVIDIA stark zugelegt habe.

Bei den Anleihen seien die übergeordneten globalen Aufteilungen stabil geblieben. Währungsseitig habe das Portfoliomanagement einen Teil der Risiken im Japanischen Yen abgesichert. In Japan habe die Wahl der neuen Premierministerin dafür gesorgt, dass zuletzt restriktivere Erwartungen den künftigen fiskalischen Pfad tendenziell ausgepreist hätten, was den Yen belastet und ihn gegenüber dem Euro über die technisch wichtige Marke von 175 Yen pro Euro gehoben habe. (Stand vom 31.10.2025) (18.11.2025/fc/a/f)





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