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Large-Caps werden aufholen
30.04.07 14:38
ING
Amsterdam (aktiencheck.de AG) - Hochkapitalisierte Aktien (mit einer Marktkapitalisierung zwischen 10 und 50 Mrd. USD) und Börsenschwergewichte (mit einem Marktwert von mehr als 50 Mrd. USD) haben sich jetzt in sieben aufeinander folgenden Jahren schlechter entwickelt als Small-Caps, so die Analysten von ING.
Gründe dafür seien unter anderem fallende Zinsen (die eine höhere Risikobereitschaft der Anleger zur Folge gehabt hätten) sowie der Rückgang der Credit-Spreads (von dem Small Caps wegen ihres höheren Leverage stärker profitieren würden als Börsenschwergewichte).
Hinzu komme, dass sich Private-Equity-Gesellschaften zunächst auf Small-Caps konzentriert hätten und Hedgefonds in Börsenschwergewichten leichter Short-Positionen eingehen könnten.
Zurzeit würden sich aber die Konjunkturfaktoren ändern (das US-Wachstum gehe zurück, der Inflationsdruck nehme zu), so dass die Gewinne weniger stark steigen würden. Dies könnte eine Trendwende hin zu hochkapitalisierten Werten und Börsenschwergewichten begünstigen.
Auch Fusions- und Übernahmeaktivitäten sowie Releveraging-Aktivitäten würden sich - vom Small-Caps-Sektor hin zu Aktien mit mittlerer und hoher Marktkapitalisierung verschieben. Dieser Trend werde sich fortsetzen und nach und nach dazu führen, dass sich Large-Caps besser entwickeln würden als Small-Caps.
Für echte Börsenschwergewichte möge es dafür noch zu früh sein. Private-Equity-Gesellschaften könnten, indem sie ihre Kräfte bündeln würden und viel Fremdkapital aufnähmen Übernahmen mit einem Volumen von bis zu 50 Mrd. bewältigen - und die übernommenen Large-Caps dann zur Erhöhung ihrer Fremdkapitalquote drängen. Echte Börsenschwergewichte könnten (bislang) zwar nicht übernommen werden, Fusionen und Zerschlagungen seien jedoch möglich.
Nach Ansicht der Analysten dürfte die Unterbewertung von Börsenschwergewichten recht extrem werden. Das werde sich in den nächsten Jahren in einer besseren relativen Wertentwicklung widerspiegeln (aber möglicherweise noch nicht in diesem Jahr). (Monthly Investment Newsletter April/May vom 30.04.2007) (30.04.2007/ac/a/m)
Gründe dafür seien unter anderem fallende Zinsen (die eine höhere Risikobereitschaft der Anleger zur Folge gehabt hätten) sowie der Rückgang der Credit-Spreads (von dem Small Caps wegen ihres höheren Leverage stärker profitieren würden als Börsenschwergewichte).
Hinzu komme, dass sich Private-Equity-Gesellschaften zunächst auf Small-Caps konzentriert hätten und Hedgefonds in Börsenschwergewichten leichter Short-Positionen eingehen könnten.
Auch Fusions- und Übernahmeaktivitäten sowie Releveraging-Aktivitäten würden sich - vom Small-Caps-Sektor hin zu Aktien mit mittlerer und hoher Marktkapitalisierung verschieben. Dieser Trend werde sich fortsetzen und nach und nach dazu führen, dass sich Large-Caps besser entwickeln würden als Small-Caps.
Für echte Börsenschwergewichte möge es dafür noch zu früh sein. Private-Equity-Gesellschaften könnten, indem sie ihre Kräfte bündeln würden und viel Fremdkapital aufnähmen Übernahmen mit einem Volumen von bis zu 50 Mrd. bewältigen - und die übernommenen Large-Caps dann zur Erhöhung ihrer Fremdkapitalquote drängen. Echte Börsenschwergewichte könnten (bislang) zwar nicht übernommen werden, Fusionen und Zerschlagungen seien jedoch möglich.
Nach Ansicht der Analysten dürfte die Unterbewertung von Börsenschwergewichten recht extrem werden. Das werde sich in den nächsten Jahren in einer besseren relativen Wertentwicklung widerspiegeln (aber möglicherweise noch nicht in diesem Jahr). (Monthly Investment Newsletter April/May vom 30.04.2007) (30.04.2007/ac/a/m)


