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Lateinamerika bietet Chancen
07.09.09 14:32
ING Investment Management
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Trotz ihrer guten Aussichten werden Aktien aus Lateinamerika derzeit mit einem Bewertungsabschlag gegenüber Titeln aus anderen Emerging Markets bewertet, so Roberto Lampl, Senior Investment Manager und Portfolio Manager des ING (L) Invest Latin America (ISIN LU0051128774 / WKN 989049).
Dies eröffne Anlegern nach Meinung der Experten besondere Chancen. "Die wichtigsten Volkswirtschaften Brasilien, Mexiko, Chile, Kolumbien und Peru sind sehr gesund. Die Inflation ist niedrig, die Geld und Fiskal-Politik handeln klug", habe Lampl gesagt. Auch wegen ihrer Liquidität seien die Länder gut für ein Investment geeignet.
Auf der Unternehmensseite hebe der Experte besonders Rohstoff-Gesellschaften hervor. "Viele produzieren weltweit zu den günstigsten Kosten und profitieren besonders vom Wachstum in China." Doch auch für den Finanzsektor finde er lobende Worte. Viele Finanz-Institute in den genannten Ländern seien gut kapitalisiert, würden über ausgeglichene Bilanzen verfügen und seien hoch profitabel.
An dem günstigen Ausblick für die Region ändere nach Lampls Meinung auch die 2010 stattfindende Wahl im wichtigen Kernland Brasilien nichts. Es gebe einen gesellschaftlichen Konsens, dass der Real-Plan von 1994 mit seinen Reformen die Lebensgrundlage verbessert habe. Daher gebe es eine breite Mehrheit im Land, die den wirtschaftspolitischen Kurs des Landes unterstütze. Daran werde sich nichts ändern.
Negativ gestimmt sei Lampl hingegen für Argentinien. Hier habe sich der Aktienmarkt wegen der Enttäuschung der Akteure über die Regierung unterdurchschnittlich entwickelt. Eine Besserung scheine nicht in Sicht. "Börsianer bezweifeln derzeit zum Beispiel die Genauigkeit der staatlichen Wirtschaftsstatistik. Außerdem stößt die Verstaatlichung der Pensionsfonds auf Skepsis", erläutere der Experte. Insgesamt werde die Regierung als marktunfreundlich eingestuft. (07.09.2009/fc/a/m)
Dies eröffne Anlegern nach Meinung der Experten besondere Chancen. "Die wichtigsten Volkswirtschaften Brasilien, Mexiko, Chile, Kolumbien und Peru sind sehr gesund. Die Inflation ist niedrig, die Geld und Fiskal-Politik handeln klug", habe Lampl gesagt. Auch wegen ihrer Liquidität seien die Länder gut für ein Investment geeignet.
An dem günstigen Ausblick für die Region ändere nach Lampls Meinung auch die 2010 stattfindende Wahl im wichtigen Kernland Brasilien nichts. Es gebe einen gesellschaftlichen Konsens, dass der Real-Plan von 1994 mit seinen Reformen die Lebensgrundlage verbessert habe. Daher gebe es eine breite Mehrheit im Land, die den wirtschaftspolitischen Kurs des Landes unterstütze. Daran werde sich nichts ändern.
Negativ gestimmt sei Lampl hingegen für Argentinien. Hier habe sich der Aktienmarkt wegen der Enttäuschung der Akteure über die Regierung unterdurchschnittlich entwickelt. Eine Besserung scheine nicht in Sicht. "Börsianer bezweifeln derzeit zum Beispiel die Genauigkeit der staatlichen Wirtschaftsstatistik. Außerdem stößt die Verstaatlichung der Pensionsfonds auf Skepsis", erläutere der Experte. Insgesamt werde die Regierung als marktunfreundlich eingestuft. (07.09.2009/fc/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 3.431,53 $ | 3.353,73 $ | 77,80 $ | +2,32% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0051128774 | 989049 | 3.386 $ | 2.223 $ | |


