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Lazard European HighYield 01'11-Bericht
16.02.11 15:45
Lazard Asset Management
Delaware (aktiencheck.de AG) - Der Lazard European HighYield setzt auf die Erzielung einer attraktiven Rendite durch eine diversifizierte Anlage in europäische Hochzinsanleihen, so die Experten von Lazard Asset Management.
Der europäische High Yield Markt starte positiv in das Jahr 2011. Der Markt, repräsentiert durch den Merrill Lynch Index European Issuers/ European Currencies, 100%, abgesichert in EUR, habe eine positive Wertentwicklung von 2,40% erzielt.
Nachdem die Kapitalmärkte volatil ins Jahr gestartet seien, hätten sich die Aktien- und Kreditmärkte stabilisiert und den Monat positiv abschließen können. Unterstützende Kommentare aus Japan und China über mögliche Käufe von europäischen Staatsanleihen, Diskussionen über Erweiterungen und Änderungen in der Struktur des Rettungsfonds, sowie eine erfolgreiche Debütemission des EFSF hätten für eine positive Grundstimmung gesorgt.
Lediglich die Zinsmärkte hätten im abgelaufenen Monat aufgrund von Inflationsängsten in der Eurozone und Großbritannien, eine negative Entwicklung verzeichnet.
Der Kabelsektor habe auch im 4. Quartal seine Stabilität unter Beweis stellen können. Unternehmen wie z.B. Ziggo hätten, aufgrund von zunehmenden Abonnentenzahlen bei hochprofitablen Produkten, solide Unternehmensdaten berichtet. Ebenfalls positive Ergebnisse habe der britische Buchmacher William Hill berichtet. Enttäuschende Zahlen hingegen hätten die britischen Einzelhändler, Dixons und Matalan vermelden müssen, was teilweise auf die schwierige Wettersituation im 4. Quartal zurückzuführen gewesen sei.
Fantasien über Börsengänge hätten die Kurse einzelner High Yield Emittenten beflügelt. Als mögliche Kandidaten hätten der Reeder Hapag Lloyd und die Servicegruppe ISS gegolten.
Der Chemiekonzern Ineos habe im abgelaufenen Monat einen Joint Venture mit PetroChina angekündigt, der der britischen Chemiegruppe einen positiven Kapitalzufluss von USD 1.015 Mrd. bescheren werde.
Im Januar seien bereits einige interessante Neuemissionen im Markt platziert worden. Zum einen hätten bereits etablierte High Yield Emittenten, wie z.B. Agrokor und Cirsa, zum anderen aber auch Debütanten, wie z.B. Labco und Priory, Anleihen im Markt emittiert. Das niedrige Zinsniveau und die starke Nachfrage nach hochrentierenden Unternehmensanleihen hätten zu einer guten Nachfrage nach diesen Emissionen geführt.
Ende Januar würden Anleihen von Allied Irish Banks, FCE Bank, HeidelbergCement, Impress Holdings, TDC und UPM-Kymmene aus dem Index herausfallen.
Ende Januar würden Anleihen von Agrokor, Cirsa, Labco, Ono und Peugeot in den Index aufgenommen.
Der europäische High Yield Markt habe auch in den kommenden Wochen eine gute Chance, sich von den volatilen Kapitalmärkten teilweise mit positiven Wertentwicklungen abzukoppeln. Deutliche Verbesserungen in der Kreditqualität vieler Emittenten, relativ hohe Renditen und eine geringe Anzahl von Emittenten aus Peripherieländern würden das Marktsegment unterstützen. Attraktive Neuemissionen würden das positive Bild für den europäischen High Yield Markt ergänzen. (Stand vom 01.02.2011) (16.02.2011/fc/a/f)
Der europäische High Yield Markt starte positiv in das Jahr 2011. Der Markt, repräsentiert durch den Merrill Lynch Index European Issuers/ European Currencies, 100%, abgesichert in EUR, habe eine positive Wertentwicklung von 2,40% erzielt.
Nachdem die Kapitalmärkte volatil ins Jahr gestartet seien, hätten sich die Aktien- und Kreditmärkte stabilisiert und den Monat positiv abschließen können. Unterstützende Kommentare aus Japan und China über mögliche Käufe von europäischen Staatsanleihen, Diskussionen über Erweiterungen und Änderungen in der Struktur des Rettungsfonds, sowie eine erfolgreiche Debütemission des EFSF hätten für eine positive Grundstimmung gesorgt.
Lediglich die Zinsmärkte hätten im abgelaufenen Monat aufgrund von Inflationsängsten in der Eurozone und Großbritannien, eine negative Entwicklung verzeichnet.
Der Kabelsektor habe auch im 4. Quartal seine Stabilität unter Beweis stellen können. Unternehmen wie z.B. Ziggo hätten, aufgrund von zunehmenden Abonnentenzahlen bei hochprofitablen Produkten, solide Unternehmensdaten berichtet. Ebenfalls positive Ergebnisse habe der britische Buchmacher William Hill berichtet. Enttäuschende Zahlen hingegen hätten die britischen Einzelhändler, Dixons und Matalan vermelden müssen, was teilweise auf die schwierige Wettersituation im 4. Quartal zurückzuführen gewesen sei.
Der Chemiekonzern Ineos habe im abgelaufenen Monat einen Joint Venture mit PetroChina angekündigt, der der britischen Chemiegruppe einen positiven Kapitalzufluss von USD 1.015 Mrd. bescheren werde.
Im Januar seien bereits einige interessante Neuemissionen im Markt platziert worden. Zum einen hätten bereits etablierte High Yield Emittenten, wie z.B. Agrokor und Cirsa, zum anderen aber auch Debütanten, wie z.B. Labco und Priory, Anleihen im Markt emittiert. Das niedrige Zinsniveau und die starke Nachfrage nach hochrentierenden Unternehmensanleihen hätten zu einer guten Nachfrage nach diesen Emissionen geführt.
Ende Januar würden Anleihen von Allied Irish Banks, FCE Bank, HeidelbergCement, Impress Holdings, TDC und UPM-Kymmene aus dem Index herausfallen.
Ende Januar würden Anleihen von Agrokor, Cirsa, Labco, Ono und Peugeot in den Index aufgenommen.
Der europäische High Yield Markt habe auch in den kommenden Wochen eine gute Chance, sich von den volatilen Kapitalmärkten teilweise mit positiven Wertentwicklungen abzukoppeln. Deutliche Verbesserungen in der Kreditqualität vieler Emittenten, relativ hohe Renditen und eine geringe Anzahl von Emittenten aus Peripherieländern würden das Marktsegment unterstützen. Attraktive Neuemissionen würden das positive Bild für den europäischen High Yield Markt ergänzen. (Stand vom 01.02.2011) (16.02.2011/fc/a/f)


