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Lazard European HighYield 02'08-Bericht
18.03.08 12:30
Lazard Asset Management
Delaware (aktiencheck.de AG) - Der Lazard European HighYield setzt auf die Erzielung einer attraktiven Rendite durch eine diversifizierte Anlage in europäische Hochzinsanleihen, so die Experten von Lazard Asset Management.
Die negative Performance im europäischen High Yield Markt aus dem Januar habe sich auch im Februar weiter fortgesetzt. Der Markt, repräsentiert durch den Merrill Lynch Index European Issuers/ European Currencies 100% abgesichert in EUR, habe im Februar eine Wertentwicklung von -1,70% aufgewiesen.
Der Markt sei im Februar vor allem durch weitere negative Nachrichten aus dem Leveraged Loan (Bankkredite an höher verschuldete Unternehmen) Markt geprägt gewesen. Vor allem bei Unternehmen aus dem High Yield Bereich werde erwartet, dass die vereinbarten Kreditbedingungen nicht eingehalten würden und Unternehmen somit in die Insolvenz abgleiten könnten. Darüber hinaus hätten die Investmentbanken noch rund USD 160 Milliarden Bankkredite von hochverschuldeten Unternehmen zur Vermarktung auf den Bilanzen. Zusätzlich sei ein Großteil der ehemaligen Abnehmer (Hedge Fonds) nicht in der Lage, mehr Risiko zu übernehmen.
Der im letzten Monat schon im Fokus stehende bulgarische Stahlkocher Kremikovtzki A.D. habe nach eigener Aussage Interesse seitens Dritter für den Erwerb von Kremikovtzki erhalten. In der Zwischenzeit wurden allerdings wichtige Unternehmensteile und Immobilien verkauft. Der derzeitige Eigentümer habe die bei Erwerb versprochenen Investitionen in Höhe von EUR 100 Millionen nicht getätigt. Der bulgarische Staat, der eine Minderheitsbeteiligung an Kremikovtzki besitze, habe den Mehrheitseigentümer auf EUR 240 Millionen verklagt.
Die britische Invensys plc habe den Rückkauf der ausstehenden GBP-Anleihe zum 17. März 2008 bekannt gegeben. Die Anleihe werde damit zu Anfang März aus dem Index genommen. Der Privatinvestor Melrose plc gebe möglicherweise ein Übernahmeangebot für die britische FKI plc ab. Beide Firmen seien derzeit in Verhandlungen. Der angenommene Kaufpreis solle bei GBP 70 pro Aktie liegen. Des Weiteren hätten Colt Telecom plc und Fresenius SE über den Erwartungen für das Jahr 2007 berichtet.
Durch die Herunterstufung der F&C Asset Management plc von BBB- auf BB+ werde die ausstehende nachrangige Anleihe im März in den Index aufgenommen. Aus dem Index würden Anleihen der Alcatel-Lucent S.A. (Laufzeit bis 2009), TeleDanmark ASA (Laufzeit bis 2009) und Invensys plc Ende Februar 2008 herausfallen.
Die Anleihen des italienischen Mobilfunkanbieters Wind Telecomunicazioni S.p.A. seien durch S&P von B+ auf BB- hochgestuft worden. Die Aktion sei durchgeführt worden, nachdem das Unternehmen einen positiven freien Kapitalfluss berichtet habe und diesen zur Schuldenreduzierung benutzen möchte.
Bislang sei die Liquidität in den europäischen High Yield Markt nicht zurückgekehrt. Allerdings hätten der Verkaufsdruck und das dramatische Abfallen von Preisen im Februar leicht nachgelassen. Obwohl die Itraxx Indices hohe Ausfallraten einpreisen würden, hätten die Experten in ihrem Universum noch keinen Ausfall beobachtet. Für die nächsten Monate würden die Experten ein noch sehr fragiles Umfeld erwarten. Eine Erholung sei vor dem zweiten Halbjahr 2008 nicht zu erwarten. Allerdings würden sich in diesem Marktumfeld aus fundamentaler Sicht interessante Einstiegsmöglichkeiten ergeben. (Ausgabe Februar 2008) (18.03.2008/fc/a/f)
Die negative Performance im europäischen High Yield Markt aus dem Januar habe sich auch im Februar weiter fortgesetzt. Der Markt, repräsentiert durch den Merrill Lynch Index European Issuers/ European Currencies 100% abgesichert in EUR, habe im Februar eine Wertentwicklung von -1,70% aufgewiesen.
Der Markt sei im Februar vor allem durch weitere negative Nachrichten aus dem Leveraged Loan (Bankkredite an höher verschuldete Unternehmen) Markt geprägt gewesen. Vor allem bei Unternehmen aus dem High Yield Bereich werde erwartet, dass die vereinbarten Kreditbedingungen nicht eingehalten würden und Unternehmen somit in die Insolvenz abgleiten könnten. Darüber hinaus hätten die Investmentbanken noch rund USD 160 Milliarden Bankkredite von hochverschuldeten Unternehmen zur Vermarktung auf den Bilanzen. Zusätzlich sei ein Großteil der ehemaligen Abnehmer (Hedge Fonds) nicht in der Lage, mehr Risiko zu übernehmen.
Die britische Invensys plc habe den Rückkauf der ausstehenden GBP-Anleihe zum 17. März 2008 bekannt gegeben. Die Anleihe werde damit zu Anfang März aus dem Index genommen. Der Privatinvestor Melrose plc gebe möglicherweise ein Übernahmeangebot für die britische FKI plc ab. Beide Firmen seien derzeit in Verhandlungen. Der angenommene Kaufpreis solle bei GBP 70 pro Aktie liegen. Des Weiteren hätten Colt Telecom plc und Fresenius SE über den Erwartungen für das Jahr 2007 berichtet.
Durch die Herunterstufung der F&C Asset Management plc von BBB- auf BB+ werde die ausstehende nachrangige Anleihe im März in den Index aufgenommen. Aus dem Index würden Anleihen der Alcatel-Lucent S.A. (Laufzeit bis 2009), TeleDanmark ASA (Laufzeit bis 2009) und Invensys plc Ende Februar 2008 herausfallen.
Die Anleihen des italienischen Mobilfunkanbieters Wind Telecomunicazioni S.p.A. seien durch S&P von B+ auf BB- hochgestuft worden. Die Aktion sei durchgeführt worden, nachdem das Unternehmen einen positiven freien Kapitalfluss berichtet habe und diesen zur Schuldenreduzierung benutzen möchte.
Bislang sei die Liquidität in den europäischen High Yield Markt nicht zurückgekehrt. Allerdings hätten der Verkaufsdruck und das dramatische Abfallen von Preisen im Februar leicht nachgelassen. Obwohl die Itraxx Indices hohe Ausfallraten einpreisen würden, hätten die Experten in ihrem Universum noch keinen Ausfall beobachtet. Für die nächsten Monate würden die Experten ein noch sehr fragiles Umfeld erwarten. Eine Erholung sei vor dem zweiten Halbjahr 2008 nicht zu erwarten. Allerdings würden sich in diesem Marktumfeld aus fundamentaler Sicht interessante Einstiegsmöglichkeiten ergeben. (Ausgabe Februar 2008) (18.03.2008/fc/a/f)


