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Lyxor ETF Barometer: Starkes Wachstum bei Smart Beta ETFs
19.01.16 13:54
Lyxor Asset Management
Paris (www.fondscheck.de) - Die Flüsse in europäische Smart Beta-ETFs setzen sich im Jahr 2015 fort, waren aber von einer Trendabschwächung im zweiten Quartal 2015 beeinflusst, so die Experten von Lyxor Asset Management (Lyxor AM).
Die Nettomittelzuflüsse hätten für das Gesamtjahr 2015 insgesamt 4,1 Milliarden Euro betragen und damit in der Nähe des Rekordlevels in Höhe von 4,4 Milliarden Euro aus dem Jahr 2014 gelegen. Das nun insgesamt in Smart Beta-ETFs verwaltete Vermögen sei im Vergleich zum Jahresende 2014 um 49 Prozent gestiegen und erreiche damit ein Niveau von 15,1 Milliarden Euro. Die Mittelzuflüsse würden sich im Wesentlichen auf Fundamentale, Minimum Volatilitäts- und Multifaktor-ETFs konzentrieren, wobei die beiden letztgenannten von einer steigenden Marktvolatilität und der Suche von Investoren nach höher rentierenden Anlagemöglichkeiten profitiert hätten.
Definition von Smart Beta-ETFS: Der Smart Beta-Ansatz beschreibe Investmentstrategien, die Regel basiert seien, sich jedoch nicht nach der Marktkapitalisierung richten würden. Dabei hätten die Experten drei Kategorien definiert, in die die verschiedenen Smart Beta-Produkte eingeordnet werden könnten. Die erste Kategorie umfasse Risiko-basierte Strategien, die von der Volatilität oder anderen quantitativen Methoden abhängen würden. In die zweite Kategorie würden fundamentale Strategien eingeordnet, die auf makroökonomischen Kriterien oder Finanzkennzahlen beruhen würden. Die dritte Kategorie umfasse Faktor-Strategien, zu der sowohl Single- als auch Multi-Faktor Produkte zur Faktor-Allokation gehören würden.
Im vierten Quartal 2015 seien die Zuflüsse in Smart Beta-ETFs mit 737 Millionen Euro weiterhin begrenzt gewesen und hätten deutlich unter dem Rekordhoch aus dem ersten Quartal 2015 gelegen, das bei zwei Milliarden Euro gelegen habe, wobei es im Dezember zu einer Trendwende im Vergleich zum schwachen Vormonat November gekommen sei. Diese Entwicklung stehe weiterhin in einem starken Kontrast zum gesamten ETF-Markt, wo es im November nur zu begrenzten Zuflüssen gekommen sei, während der Dezember nahezu vergleichbare Rekordzuflüsse wie im Januar habe verzeichnen können. Faktor-ETFs hätten vor dem Hintergrund der Suche vieler Investoren nach neuen höher rentierenden Anlagemöglichkeiten mit Nettomittelzuflüssen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro, was einer Verdopplung im Vergleich zum Jahr 2014 entspreche, die stärksten Zuflüsse verzeichnen können.
Vor dem Hintergrund steigender Volatilitäten aufgrund einer erwarteten Zinssteigerung in den USA verbunden mit dem Ende der dortigen geldpolitischen Lockerungspolitik sowie Unsicherheiten über zukünftiges Wachstum in China hätten zu anhaltenden Zuflüssen in Minimum Volatilitäts-ETFs geführt, die ein Viertel der gesamten Zuflüsse in europäische Smart Beta-ETFs auf sich hätten vereinigen können. Die Zuflüsse in fundamentale Strategie-ETFs wie Income- oder Dividenden-Produkte seien vor dem Hintergrund einer weltweiten Suche nach Anlagemöglichkeiten und dem Wunsch, von Strukturreformen in Japan zu profitieren, mit 1,6 Milliarden Euro erneut signifikant gewesen. (Ausgabe Januar 2016) (19.01.2016/fc/a/e)
Die Nettomittelzuflüsse hätten für das Gesamtjahr 2015 insgesamt 4,1 Milliarden Euro betragen und damit in der Nähe des Rekordlevels in Höhe von 4,4 Milliarden Euro aus dem Jahr 2014 gelegen. Das nun insgesamt in Smart Beta-ETFs verwaltete Vermögen sei im Vergleich zum Jahresende 2014 um 49 Prozent gestiegen und erreiche damit ein Niveau von 15,1 Milliarden Euro. Die Mittelzuflüsse würden sich im Wesentlichen auf Fundamentale, Minimum Volatilitäts- und Multifaktor-ETFs konzentrieren, wobei die beiden letztgenannten von einer steigenden Marktvolatilität und der Suche von Investoren nach höher rentierenden Anlagemöglichkeiten profitiert hätten.
Im vierten Quartal 2015 seien die Zuflüsse in Smart Beta-ETFs mit 737 Millionen Euro weiterhin begrenzt gewesen und hätten deutlich unter dem Rekordhoch aus dem ersten Quartal 2015 gelegen, das bei zwei Milliarden Euro gelegen habe, wobei es im Dezember zu einer Trendwende im Vergleich zum schwachen Vormonat November gekommen sei. Diese Entwicklung stehe weiterhin in einem starken Kontrast zum gesamten ETF-Markt, wo es im November nur zu begrenzten Zuflüssen gekommen sei, während der Dezember nahezu vergleichbare Rekordzuflüsse wie im Januar habe verzeichnen können. Faktor-ETFs hätten vor dem Hintergrund der Suche vieler Investoren nach neuen höher rentierenden Anlagemöglichkeiten mit Nettomittelzuflüssen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro, was einer Verdopplung im Vergleich zum Jahr 2014 entspreche, die stärksten Zuflüsse verzeichnen können.
Vor dem Hintergrund steigender Volatilitäten aufgrund einer erwarteten Zinssteigerung in den USA verbunden mit dem Ende der dortigen geldpolitischen Lockerungspolitik sowie Unsicherheiten über zukünftiges Wachstum in China hätten zu anhaltenden Zuflüssen in Minimum Volatilitäts-ETFs geführt, die ein Viertel der gesamten Zuflüsse in europäische Smart Beta-ETFs auf sich hätten vereinigen können. Die Zuflüsse in fundamentale Strategie-ETFs wie Income- oder Dividenden-Produkte seien vor dem Hintergrund einer weltweiten Suche nach Anlagemöglichkeiten und dem Wunsch, von Strukturreformen in Japan zu profitieren, mit 1,6 Milliarden Euro erneut signifikant gewesen. (Ausgabe Januar 2016) (19.01.2016/fc/a/e)


