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Lyxor ETF Russia im Fokus
03.09.08 13:38
Lyxor Asset Management
Paris (aktiencheck.de AG) - In den vergangenen Jahren hat der russische Aktienmarkt den Anlegern hohe Renditen ermöglicht, so die Experten von Lyxor Asset Management in ihrem Kommentar zum Lyxor ETF Russia.
Durch die Kaukasuskrise und die Anerkennung der abtrünnigen georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien durch die russische Regierung seien die Kurse jedoch zeitweise um mehr als sechs Prozent eingebrochen. Die Anleger würden verunsichert reagieren und sich fragen, ob ihr Investment in den russischen Markt noch sicher sei. "Seit Beginn des Georgienkrieges haben Anleger Schätzungen zufolge insgesamt zwischen 10 und 20 Milliarden US-Dollar aus Russland abgezogen. Die Kurse der Aktien haben einen Tiefstand erreicht", sage Thomas Meyer zu Drewer, der das ETF-Geschäft von Lyxor Asset Management in Deutschland und Österreich leite.
Ablesen lasse sich diese Entwicklung am DJ RusIndex Titan 10. Der Index, der die zehn liquidesten und größten Blue-Chip-Werte Russlands umfasse, sei in den vergangenen drei Jahren bis Ende 2007 um rund 259 Prozent gestiegen. Die Subprime- und die aktuelle Kaukasuskrise hätten zu einer Korrektur im Index geführt, sodass sich die Drei-Jahres-Performance momentan auf rund 232 Prozent belaufe. "Die jüngsten Korrekturen führten zu günstigen Einstiegskursen. Die Anleger beginnen wieder in den russischen Markt zu investieren", sage Meyer zu Drewer.
Ausschlaggebend dafür seien die langfristig positiven Marktprognosen für Russland. "Die russische Regierung hat dank hoher Devisenreserven (597 Milliarden US-Dollar, Stand: 1. August 2008) eine komfortable externe Liquidität, um Finanzschocks vorübergehend abzufedern. Weiterhin stützen die Rohstoffexporte, die weiterhin zunehmen werden, und die Binnennachfrage das russische Wirtschaftswachstum", sage Michael Hüther vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. "Dies macht den russischen Markt für Investoren auf lange Sicht interessant." Der Internationale Währungsfonds (IWF) halte zudem für 2008 ein russisches Wirtschaftswachstum zwischen fünf und sechs Prozent für möglich, was damit deutlich über dem Wachstum westlicher Industrienationen liege.
Lyxor Asset Management ermögliche Anlegern mit dem Lyxor ETF Russia von den positiven Marktaussichten zu profitieren. Referenzindex des Lyxor ETFs ist der DJ RusIndex Titans 10. Darin seien Energiewerte wie LukOil derzeit mit 49,30 Prozent am stärksten gewichtet. Aktien von Unternehmen, die ihren Umsatz hauptsächlich mit der Förderung und dem Handel von Grundstoffen wie Nickel und Palladium erzielen würden, hätten einen Anteil von 15,32 Prozent.
Das größte Land der Erde verdanke sein Wirtschaftswachstum vor allem seinem Rohstoffreichtum. Russland verfüge über die weltweit größten Vorkommen an Öl, Gas und Nickel. In den Permafrostböden Sibiriens würden Bestände lagern, deren Volumen noch nicht geschätzt werden könne. Hinter den Energie- und Rohstoffwerten setze sich der Index zudem aus Aktien von Unternehmen aus der Finanz- (14,73 Prozent) und der Telekommunikationsbranche (10,02 Prozent) zusammen.
Durch die swap-basierte Konstruktion bilde der Lyxor ETF die Performance des DJ RusIndex Titans 10 abzüglich der Verwaltungsgebühr nahezu ab. Der Tracking Error sei sehr gering. "Wer mit einer Erholung des russischen Aktienmarktes rechnet, kann mit dem Lyxor ETF Russia kostengünstig und flexibel von der Wertentwicklung der wichtigsten russischen Aktien profitieren", sage Meyer zu Drewer. (03.09.2008/fc/a/f)
Durch die Kaukasuskrise und die Anerkennung der abtrünnigen georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien durch die russische Regierung seien die Kurse jedoch zeitweise um mehr als sechs Prozent eingebrochen. Die Anleger würden verunsichert reagieren und sich fragen, ob ihr Investment in den russischen Markt noch sicher sei. "Seit Beginn des Georgienkrieges haben Anleger Schätzungen zufolge insgesamt zwischen 10 und 20 Milliarden US-Dollar aus Russland abgezogen. Die Kurse der Aktien haben einen Tiefstand erreicht", sage Thomas Meyer zu Drewer, der das ETF-Geschäft von Lyxor Asset Management in Deutschland und Österreich leite.
Ablesen lasse sich diese Entwicklung am DJ RusIndex Titan 10. Der Index, der die zehn liquidesten und größten Blue-Chip-Werte Russlands umfasse, sei in den vergangenen drei Jahren bis Ende 2007 um rund 259 Prozent gestiegen. Die Subprime- und die aktuelle Kaukasuskrise hätten zu einer Korrektur im Index geführt, sodass sich die Drei-Jahres-Performance momentan auf rund 232 Prozent belaufe. "Die jüngsten Korrekturen führten zu günstigen Einstiegskursen. Die Anleger beginnen wieder in den russischen Markt zu investieren", sage Meyer zu Drewer.
Lyxor Asset Management ermögliche Anlegern mit dem Lyxor ETF Russia von den positiven Marktaussichten zu profitieren. Referenzindex des Lyxor ETFs ist der DJ RusIndex Titans 10. Darin seien Energiewerte wie LukOil derzeit mit 49,30 Prozent am stärksten gewichtet. Aktien von Unternehmen, die ihren Umsatz hauptsächlich mit der Förderung und dem Handel von Grundstoffen wie Nickel und Palladium erzielen würden, hätten einen Anteil von 15,32 Prozent.
Das größte Land der Erde verdanke sein Wirtschaftswachstum vor allem seinem Rohstoffreichtum. Russland verfüge über die weltweit größten Vorkommen an Öl, Gas und Nickel. In den Permafrostböden Sibiriens würden Bestände lagern, deren Volumen noch nicht geschätzt werden könne. Hinter den Energie- und Rohstoffwerten setze sich der Index zudem aus Aktien von Unternehmen aus der Finanz- (14,73 Prozent) und der Telekommunikationsbranche (10,02 Prozent) zusammen.
Durch die swap-basierte Konstruktion bilde der Lyxor ETF die Performance des DJ RusIndex Titans 10 abzüglich der Verwaltungsgebühr nahezu ab. Der Tracking Error sei sehr gering. "Wer mit einer Erholung des russischen Aktienmarktes rechnet, kann mit dem Lyxor ETF Russia kostengünstig und flexibel von der Wertentwicklung der wichtigsten russischen Aktien profitieren", sage Meyer zu Drewer. (03.09.2008/fc/a/f)


