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Lyxor ETF Russia im Fokus
29.07.11 14:17
Lyxor Asset Management
Paris (aktiencheck.de AG) - Der Ressourcenhunger der Weltbevölkerung wächst, so die Experten von Lyxor Asset Management im Kommentar zum Lyxor ETF Russia (DJ RusIndex Titans 10) (ISIN FR0010326140 / WKN LYX0AF).
Um 36 Prozent werde der weltweite Energieverbrauch dem aktuellen World Energy Outlook der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge bis 2035 zunehmen. Praktisch das gesamte Wachstum entfalle auf Schwellenländer, allen voran China. Dort solle der Energieverbrauch der IEA-Prognose zufolge in den kommenden Jahrzehnten sogar um 75 Prozent steigen. Die Gründe dafür lägen auf der Hand: Die heutigen Schwellenländer würden zum einen ein starkes Bevölkerungswachstum verzeichnen, zum anderen wachse auch ihre Wirtschaft stark.
Beide Faktoren zusammen würden dazu führen, dass der Energiebedarf dieser Länder überproportional steige. Und auch wenn derzeit nicht nur in Deutschland die erneuerbaren Energien im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stünden - bis die Sonnenergie und die Windkraft den Atomstrom ersetzen könnten, würden wohl klassische Energieträger wie Öl und Erdgas einen Großteil des Bedarfs decken. Insbesondere Gas komme dabei eine Schlüsselrolle zu. Die Nachfrage danach werde laut IEA sogar um 44 Prozent wachsen.
Investoren, die am Aufstieg von Erdgas teilhaben möchten, würden in der Regel nach Russland blicken. Kein anderes Land fördere mehr Erdgas. Und es unterhalte beste Beziehungen zu einem Schlüsselkunden: Derzeit würden die Nachbarländer Russland und China über einen langfristigen Gasliefervertrag verhandeln. Bis zum nächsten Treffen der Premierminister beider Länder im Herbst solle die Vereinbarung, die jährlich steigende Liefermengen vorsehe, unter Dach und Fach sein. Der Liefervertrag sei für beide Seiten enorm wichtig. China komme damit dem Ziel, seinen enormen Energiebedarf zu decken, einen entscheidenden Schritt näher; Russland verdiene gutes Geld - und erhöhe zugleich seine Präsenz auf dem wichtigen asiatischen Markt.
Der russische Aktienmarkt spiegle die starke Konzentration der Wirtschaft auf die Rohstoffbranche wider. So habe der weltgrößte Gasproduzent Gazprom im DJ RusIndex Titans 10, der die zehn liquidesten und größten Aktien Russlands enthalte, ein Gewicht von mehr als 16 Prozent. Auch andere Energiekonzerne wie LUKoil und Rosneft würden eine gewichtige Rolle im Index spielen.
"Der Energiesektor insgesamt hat einen Anteil von mehr als 70 Prozent am DJ RusIndex Titans 10", erläutere Heike Fürpaß-Peter, Head of Lyxor ETFs Public Distribution - Germany & Austria. "Der Index stellt daher im Wesentlichen ein diversifiziertes Investment in die Öl- und Gasbranche dar." Am einfachsten könnten Investoren mit dem Lyxor ETF Russia (DJ RusIndex Titans 10) an der Entwicklung der starken russischen Energiekonzerne teilhaben - und das kostengünstig: Die jährliche Verwaltungsgebühr liege bei 0,65 Prozent.
Anleger, die auf die westeuropäische Öl- und Gasindustrie setzen möchten, würden mit dem Lyxor ETF STOXX Europe 600 Oil and Gas ebenfalls ein passendes Produkt finden. Der Index STOXX Europe 600 Oil and Gas beinhalte Energiekonzerne wie BP, Royal Dutch Shell und Total. (29.07.2011/fc/a/e)
Um 36 Prozent werde der weltweite Energieverbrauch dem aktuellen World Energy Outlook der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge bis 2035 zunehmen. Praktisch das gesamte Wachstum entfalle auf Schwellenländer, allen voran China. Dort solle der Energieverbrauch der IEA-Prognose zufolge in den kommenden Jahrzehnten sogar um 75 Prozent steigen. Die Gründe dafür lägen auf der Hand: Die heutigen Schwellenländer würden zum einen ein starkes Bevölkerungswachstum verzeichnen, zum anderen wachse auch ihre Wirtschaft stark.
Beide Faktoren zusammen würden dazu führen, dass der Energiebedarf dieser Länder überproportional steige. Und auch wenn derzeit nicht nur in Deutschland die erneuerbaren Energien im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stünden - bis die Sonnenergie und die Windkraft den Atomstrom ersetzen könnten, würden wohl klassische Energieträger wie Öl und Erdgas einen Großteil des Bedarfs decken. Insbesondere Gas komme dabei eine Schlüsselrolle zu. Die Nachfrage danach werde laut IEA sogar um 44 Prozent wachsen.
Der russische Aktienmarkt spiegle die starke Konzentration der Wirtschaft auf die Rohstoffbranche wider. So habe der weltgrößte Gasproduzent Gazprom im DJ RusIndex Titans 10, der die zehn liquidesten und größten Aktien Russlands enthalte, ein Gewicht von mehr als 16 Prozent. Auch andere Energiekonzerne wie LUKoil und Rosneft würden eine gewichtige Rolle im Index spielen.
"Der Energiesektor insgesamt hat einen Anteil von mehr als 70 Prozent am DJ RusIndex Titans 10", erläutere Heike Fürpaß-Peter, Head of Lyxor ETFs Public Distribution - Germany & Austria. "Der Index stellt daher im Wesentlichen ein diversifiziertes Investment in die Öl- und Gasbranche dar." Am einfachsten könnten Investoren mit dem Lyxor ETF Russia (DJ RusIndex Titans 10) an der Entwicklung der starken russischen Energiekonzerne teilhaben - und das kostengünstig: Die jährliche Verwaltungsgebühr liege bei 0,65 Prozent.
Anleger, die auf die westeuropäische Öl- und Gasindustrie setzen möchten, würden mit dem Lyxor ETF STOXX Europe 600 Oil and Gas ebenfalls ein passendes Produkt finden. Der Index STOXX Europe 600 Oil and Gas beinhalte Energiekonzerne wie BP, Royal Dutch Shell und Total. (29.07.2011/fc/a/e)



