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MSCI Asia ex Japan-Index im April zugelegt
26.05.11 14:48
Baring Asset Management
Boston (aktiencheck.de AG) - Der MSCI Asia ex Japan-Index legte im April zu, berichten die Experten von Baring Asset Management.
Gestützt worden sei er dabei durch unerwartet erfreuliche Unternehmensgewinne in den USA sowie in Asien. Innerhalb der Region hätten sich die Börsenplätze Thailand, Taiwan und Korea am besten entwickelt, wohingegen die Märkte Indien, China und Malaysia unterdurchschnittlich tendiert hätten. Nach Meinung der Experten werde die Tendenz der asiatischen Börsenplätze auch weiterhin durch solidere Unternehmensgewinne gestützt. Angesichts der robusten Binnennachfrage in Asien würden die jüngsten Zinsanhebungen dort das Wirtschaftswachstum nach Meinung der Experten vermutlich nicht stoppen.
Eine Gefahr gehe aber von höheren Ölpreisen aus. Darüber hinaus werde der Verbraucherpreisindex derzeit infolge des schlechten Wetters von Angebotsengpässen nach oben getrieben. Falls die Teuerungsrate dann aber etwa im Juni bzw. im Juli ihren Zenit erreiche, sollte sich die Aufmerksamkeit auch wieder auf die Unternehmensgewinne als den für die Tendenz des Marktes entscheidenden Faktor richten. Gleichzeitig sei der Markt nach wie vor attraktiv bewertet. Die Experten würden ihr Augenmerk in diesem Monat vor allem auf die attraktiven Märkte Korea und ASEAN richten.
Der koreanische Aktienmarkt sei im Monatsverlauf (in lokaler Währung) um mehr als 4% angestiegen und habe somit ein neues Allzeithoch erreicht. Da sich die Märkte weltweit von den schockierenden Ereignissen in Japan und dem anhaltenden geopolitischen Risiko wieder erholen würden, seien koreanische Unternehmen als Nutznießer der nun wieder besseren globalen Wachstumsaussichten eingestuft worden.
Gerechnet seit Jahresbeginn hätten sich die ASEAN-Märkte wieder einmal besser entwickelt als die asiatischen Börsenplätze insgesamt. Die Gründe dafür seien die vergleichsweise starken Währungen dieser Länder sowie die unerwartet hohen Gewinne an Märkten wie Thailand gewesen.
Ein Unsicherheitsfaktor, mit dem die Anleger derzeit jedoch zu kämpfen hätten, sei das im Juni bevorstehende Auslaufen des zweiten quantitativen Lockerungspakets (der so genannten "QE2-Maßnahmen") der US-Notenbank. Obwohl ein Rückgang der Liquidität an den Märkten vorübergehend einige Wertschwankungen auslösen könnte, könne eine solche Entwicklung unter Umständen aber auch positive Auswirkungen in Form sinkender Rohstoffpreise haben. Dies sollte dann dazu beitragen, die Inflation einzudämmen, sodass der Druck auf die asiatischen Staaten, ihre Geldmarktpolitik weiter zu verschärfen, nachlassen würde. (Ausgabe Mai 2011) (26.05.2011/fc/a/m)
Gestützt worden sei er dabei durch unerwartet erfreuliche Unternehmensgewinne in den USA sowie in Asien. Innerhalb der Region hätten sich die Börsenplätze Thailand, Taiwan und Korea am besten entwickelt, wohingegen die Märkte Indien, China und Malaysia unterdurchschnittlich tendiert hätten. Nach Meinung der Experten werde die Tendenz der asiatischen Börsenplätze auch weiterhin durch solidere Unternehmensgewinne gestützt. Angesichts der robusten Binnennachfrage in Asien würden die jüngsten Zinsanhebungen dort das Wirtschaftswachstum nach Meinung der Experten vermutlich nicht stoppen.
Der koreanische Aktienmarkt sei im Monatsverlauf (in lokaler Währung) um mehr als 4% angestiegen und habe somit ein neues Allzeithoch erreicht. Da sich die Märkte weltweit von den schockierenden Ereignissen in Japan und dem anhaltenden geopolitischen Risiko wieder erholen würden, seien koreanische Unternehmen als Nutznießer der nun wieder besseren globalen Wachstumsaussichten eingestuft worden.
Gerechnet seit Jahresbeginn hätten sich die ASEAN-Märkte wieder einmal besser entwickelt als die asiatischen Börsenplätze insgesamt. Die Gründe dafür seien die vergleichsweise starken Währungen dieser Länder sowie die unerwartet hohen Gewinne an Märkten wie Thailand gewesen.
Ein Unsicherheitsfaktor, mit dem die Anleger derzeit jedoch zu kämpfen hätten, sei das im Juni bevorstehende Auslaufen des zweiten quantitativen Lockerungspakets (der so genannten "QE2-Maßnahmen") der US-Notenbank. Obwohl ein Rückgang der Liquidität an den Märkten vorübergehend einige Wertschwankungen auslösen könnte, könne eine solche Entwicklung unter Umständen aber auch positive Auswirkungen in Form sinkender Rohstoffpreise haben. Dies sollte dann dazu beitragen, die Inflation einzudämmen, sodass der Druck auf die asiatischen Staaten, ihre Geldmarktpolitik weiter zu verschärfen, nachlassen würde. (Ausgabe Mai 2011) (26.05.2011/fc/a/m)


