Erweiterte Funktionen
Merck Finck-Univ. Rentenf. legte zu
30.08.04 16:29
DER FONDS.com
Der Name des Merck, Finck-Universal Rentenfonds (ISIN DE0008483983 / WKN 848398) ist verwirrend, berichten die Experten von "DER FONDS.com".
Wegen seines Aktienanteils von 22 Prozent müsste er eigentlich Mischfonds heißen. Als solchen stufe ihn auch die Rating-Agentur Morningstar ein: Mit einem Plus von 24,2 Prozent in den vergangenen fünf Jahren führe er die Kategorie "Mischfonds Euro defensiv" an. Über drei Jahre habe er um 12,3 Prozent zugelegt, das sei Platz 3 von 118 Vergleichsfonds. Morningstar bewerte ihn mit der Bestnote von 5 Sternen.
Der Fonds sei im Oktober 1990 von Universal-Investment aufgelegt worden; für die Beratung und den Vertrieb sei der Finanzdienstleister Merck Finck zuständig. Den Großteil (69,49 Prozent) der rund 13,5 Millionen Euro des Fonds seien seinem Namen entsprechend in Rententitel investiert. Bei der Auswahl der Rententitel sei vor allem die Bonität des Ausstellers wichtig: Er müsse mindestens mit einem BBB- (= Investment Grade, mittlere Qualität) bewertet sein.
Zudem achte Fondsberater Achim Zuleeg auf die Renditeunterschiede zwischen den Bonitätsklassen, also zwischen Staatsanleihen erster Bonität, Pfandbriefen und Unternehmensanleihen. "Liegen die Renditeabstände weit auseinander, kann man mit einer relativ besseren Performance der höher rentierlichen Klasse rechnen", so Zuleeg. Seien die Abstände gering, lohne sich eher ein Einstieg in die Klasse mit niedrigerer Rendite. Ein Neuinvestment müsse zudem hinsichtlich seiner Restlaufzeit ins Portfolio passen.
"Niedrige Renditen, geringe Inflation und ein sich aufhellendes gesamtwirtschaftliches Umfeld machen aber auch ein Aktienengagement attraktiv", so der Fondsberater. Er dürfe bis zu 25 Prozent seines Portfolios in Aktien investieren, mehr als 22 Prozent wolle er momentan jedoch nicht investieren: "Der Aktienmarkt befindet sich kurzfristig in einer Seitwärtsbewegung, daher werden wir unser Aktienengagement nicht weiter erhöhen."
Bei seinen Aktieninvestitionen habe Zuleeg vor allem europäische Standardtitel im Visier. Bei der Auswahl achte er unter anderem auf eine positive Umsatz- und Gewinnentwicklung der Firmen, eine ausreichende Marktkapitalisierung und genügend Liquidität der Titel. Wegen des verbesserten konjunkturellen Umfelds halte Zuleeg seit Anfang 2003 eine Aktienquote von über 20 Prozent. 2001 und 2002 habe das Engagement bei 12 bis 13 Prozent gelegen. "Je nach Marktsituation kann der Anteil auch auf Null sinken", so Zuleeg.
Sein Investmentprozess laufe in drei Stufen ab: Zunächst werde anhand einer fundamentalen Betrachtung eingeschätzt, ob die gesamtwirtschaftliche Lage aktienfreundlich, rentenfreundlich oder neutral sei. Im zweiten Schritt würden darauf aufbauend die Aktien- und Rentenquoten mit Hilfe eines charttechnischen Modells ermittelt und wöchentlich aktualisiert. Zuletzt würden die angestrebten Quoten, die geplanten Laufzeiten und die Gewichtung der Kreditklassen der Anleihen über eine konkrete Titelauswahl umgesetzt. In der Regel seien zwischen 40 und 55 Aktien im Portfolio und zwischen 15 und 25 Rententitel, so Zuleeg.
Anleihen aus Deutschland seien derzeit die größte Position im Fonds (19,59 Prozent), gefolgt von französischen (17,78 Prozent) und niederländischen Renten (14,55 Prozent). Bleibe das konjunkturelle Umfeld wie bisher, wolle Zuleeg auch weiter einen Aktienanteil von über 20 Prozent fahren. Ein Einstieg in den Mischfonds sei ab 1.500 Euro möglich, Sparpläne gebe es ab monatlich 100 Euro. Der Ausgabeaufschlag betrage 3,75 Prozent, die jährliche Verwaltungsgebühr 0,65 Prozent.
Wegen seines Aktienanteils von 22 Prozent müsste er eigentlich Mischfonds heißen. Als solchen stufe ihn auch die Rating-Agentur Morningstar ein: Mit einem Plus von 24,2 Prozent in den vergangenen fünf Jahren führe er die Kategorie "Mischfonds Euro defensiv" an. Über drei Jahre habe er um 12,3 Prozent zugelegt, das sei Platz 3 von 118 Vergleichsfonds. Morningstar bewerte ihn mit der Bestnote von 5 Sternen.
Der Fonds sei im Oktober 1990 von Universal-Investment aufgelegt worden; für die Beratung und den Vertrieb sei der Finanzdienstleister Merck Finck zuständig. Den Großteil (69,49 Prozent) der rund 13,5 Millionen Euro des Fonds seien seinem Namen entsprechend in Rententitel investiert. Bei der Auswahl der Rententitel sei vor allem die Bonität des Ausstellers wichtig: Er müsse mindestens mit einem BBB- (= Investment Grade, mittlere Qualität) bewertet sein.
"Niedrige Renditen, geringe Inflation und ein sich aufhellendes gesamtwirtschaftliches Umfeld machen aber auch ein Aktienengagement attraktiv", so der Fondsberater. Er dürfe bis zu 25 Prozent seines Portfolios in Aktien investieren, mehr als 22 Prozent wolle er momentan jedoch nicht investieren: "Der Aktienmarkt befindet sich kurzfristig in einer Seitwärtsbewegung, daher werden wir unser Aktienengagement nicht weiter erhöhen."
Bei seinen Aktieninvestitionen habe Zuleeg vor allem europäische Standardtitel im Visier. Bei der Auswahl achte er unter anderem auf eine positive Umsatz- und Gewinnentwicklung der Firmen, eine ausreichende Marktkapitalisierung und genügend Liquidität der Titel. Wegen des verbesserten konjunkturellen Umfelds halte Zuleeg seit Anfang 2003 eine Aktienquote von über 20 Prozent. 2001 und 2002 habe das Engagement bei 12 bis 13 Prozent gelegen. "Je nach Marktsituation kann der Anteil auch auf Null sinken", so Zuleeg.
Sein Investmentprozess laufe in drei Stufen ab: Zunächst werde anhand einer fundamentalen Betrachtung eingeschätzt, ob die gesamtwirtschaftliche Lage aktienfreundlich, rentenfreundlich oder neutral sei. Im zweiten Schritt würden darauf aufbauend die Aktien- und Rentenquoten mit Hilfe eines charttechnischen Modells ermittelt und wöchentlich aktualisiert. Zuletzt würden die angestrebten Quoten, die geplanten Laufzeiten und die Gewichtung der Kreditklassen der Anleihen über eine konkrete Titelauswahl umgesetzt. In der Regel seien zwischen 40 und 55 Aktien im Portfolio und zwischen 15 und 25 Rententitel, so Zuleeg.
Anleihen aus Deutschland seien derzeit die größte Position im Fonds (19,59 Prozent), gefolgt von französischen (17,78 Prozent) und niederländischen Renten (14,55 Prozent). Bleibe das konjunkturelle Umfeld wie bisher, wolle Zuleeg auch weiter einen Aktienanteil von über 20 Prozent fahren. Ein Einstieg in den Mischfonds sei ab 1.500 Euro möglich, Sparpläne gebe es ab monatlich 100 Euro. Der Ausgabeaufschlag betrage 3,75 Prozent, die jährliche Verwaltungsgebühr 0,65 Prozent.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 40,871 € | 40,872 € | -0,001 € | 0,00% | 17.04./11:16 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008483983 | 848398 | 41,51 € | 37,66 € | |


