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Moderne Stromspeicher unverzichtbare Bausteine der Energiewende
01.02.12 11:19
Deutsche Bank Research
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Eine ehrgeizige Energiewende, wie sie von der deutschen Bundesregierung beschlossen wurde und in anderen Staaten angestrebt wird, birgt große Herausforderungen, die zu bewältigen sind, so die Analysten von Deutsche Bank Research.
Eine Herkulesaufgabe sei die Integration der dynamisch wachsenden, gleichfalls aber auch relativ schwankungsintensiven regenerativen Elektrizitätserzeugungsquellen. Die Volatilität der zunehmenden Solar- und Windenergiemengen müsse ausbalanciert und dem Verbrauch angepasst werden, um die Stromversorgung in Deutschland zu stabilisieren und Blackouts zu vermeiden. Die Speicherung der elektrischen Energie sei ein probates Mittel, um Stromüberschüsse zeitnah aufzufangen und wieder bereitzustellen, wenn die Nachfrage dies erfordere.
Der Bedarf an kurzfristiger Stromspeicherung dürfte sich bis 2025 zumindest verdoppeln und danach weiter wachsen. Der altersbedingte Wegfall fossiler Kraftwerksleistung und der Kernenergieausstieg würden (jenseits der Optionen mehr Importe und Erneuerbare sowie höhere Auslastung) neue, auf Bedarf abrufbare Kapazitäten erfordern, um künftige Engpässe zu vermeiden. Eine kurzfristige Speicherung würden Pump- und Druckluftspeicher sowie Speicherkraftwerke erlauben.
Spätestens 2040 sei eine regelmäßige Speicherung von 40 TWh notwendig, um die sich abzeichnenden Überschüsse aufzufangen. Überdies müsse Elektrizität dann über mehrere Wochen und Monate gespeichert werden. Allein in den kommenden zwei Dekaden summiere sich der Investitionsbedarf für neue Energiespeicher in Deutschland auf rund EUR 30 Mrd.
Wasserstoff- und Methanspeicher seien weiterzuentwickeln, damit die Energiewende bezahlbar bleibe und sicher bewerkstelligt werden könne. Zudem seien alternative bzw. additive Anpassungsstrategien wie die beschleunigte und vertiefte Integration der europäischen Elektrizitätsnetze voranzutreiben. (01.02.2012/ac/a/m)
Eine Herkulesaufgabe sei die Integration der dynamisch wachsenden, gleichfalls aber auch relativ schwankungsintensiven regenerativen Elektrizitätserzeugungsquellen. Die Volatilität der zunehmenden Solar- und Windenergiemengen müsse ausbalanciert und dem Verbrauch angepasst werden, um die Stromversorgung in Deutschland zu stabilisieren und Blackouts zu vermeiden. Die Speicherung der elektrischen Energie sei ein probates Mittel, um Stromüberschüsse zeitnah aufzufangen und wieder bereitzustellen, wenn die Nachfrage dies erfordere.
Spätestens 2040 sei eine regelmäßige Speicherung von 40 TWh notwendig, um die sich abzeichnenden Überschüsse aufzufangen. Überdies müsse Elektrizität dann über mehrere Wochen und Monate gespeichert werden. Allein in den kommenden zwei Dekaden summiere sich der Investitionsbedarf für neue Energiespeicher in Deutschland auf rund EUR 30 Mrd.
Wasserstoff- und Methanspeicher seien weiterzuentwickeln, damit die Energiewende bezahlbar bleibe und sicher bewerkstelligt werden könne. Zudem seien alternative bzw. additive Anpassungsstrategien wie die beschleunigte und vertiefte Integration der europäischen Elektrizitätsnetze voranzutreiben. (01.02.2012/ac/a/m)


