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Monega Mikrofinanz & Impact Fonds: Impact Investing ist ein klares Win-Win-Investment
21.10.19 11:00
Monega
Köln (www.fondscheck.de) - Katharine Trimpop, Leitung Vertrieb & Marketing Publikumsfonds sowie Nachhaltigkeitsexpertin bei der Monega KAG, erläutert, wie Anleger mit kleinen Beträgen Großes bewirken können.
Greta Thunberg habe im Sommer letzten Jahres mit ihrem Schulstreik für das Klima eine internationale Bewegung ins Rollen gebracht, in der heute Millionen von Jugendlichen rund um den Globus für eine schnelle Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen demonstrieren würden. Man könne darüber streiten, ob Schüler für den Klimaschutz demonstrieren sollten, anstatt zur Schule zu gehen. Unbestreitbar sei aber die Tatsache, dass es die Klimaschutzziele seit den "Fridays for Future"-Demonstrationen aus der Schublade gut gemeinter Absichtserklärungen nach ganz oben auf die politische Agenda geschafft hätten. Ein kleiner Impuls könne also Großes bewirken.
Von dieser Idee getragen sei auch das sogenannte Impact Investing. Es setze Impulse mit kleinen Beträgen, zum Beispiel mit so genannten "Mikrofinanzkrediten", die im Umfeld der Investition große Verbesserungen hervorrufen könnten. Zielgruppen dieser Investitionen seien in erster Linie einkommensschwache Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Unvorstellbar dabei: Über zwei Milliarden Menschen auf der Welt hätten keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen und würden somit auch keinen Kredit erhalten, weil sie keine Sicherheiten außer ihrer Arbeitskraft bieten könnten, abseits der großen Zentren leben und arbeiten würden oder als Kunden einfach unattraktiv seien. Unter diesen Bedingungen unternehmerisch tätig zu werden und der Armut zu entkommen, sei nur schwer möglich. Mikrokredite würden diesen Menschen die Möglichkeit verschaffen, aus der Armut auszubrechen, ihre Familien zu versorgen und ihren Kindern Zugang zu Schulbildung zu verschaffen.
Der Schlüssel zu Mikrofinanzierung seien Mikrofinanzinstitute (MFIs). Diese Institute hätten sich oft aus NGOs, Genossenschaften oder Entwicklungshilfeorganisationen herausgebildet. MFIs würden Mikrodarlehen vergeben, deren Laufzeit häufig nur wenige Monate - z.B. von der Saat bis zum Verkauf der Ernte - abdecke. Oft sei die Vergabe von Mikrokrediten auch an die erfolgreiche Teilnahme von Schulungen gebunden. Besonders wichtig für die Kreditnehmer sei auch, dass MFIs teilweise Zugang zu Sparkonten anbieten würden, sodass die Einnahmen der kleinen Unternehmung nicht mehr unter dem Kopfkissen aufbewahrt werden müssten. In der Regel hätten MFIs jedoch keinen Zugang zu den klassischen Finanzmärkten in ihren Ländern und könnten sich dort nicht wirtschaftlich mit Geld versorgen. Sie seien deshalb auf entwicklungspolitische Gelder oder auf Darlehen von zum Beispiel Mikrofinanzfonds angewiesen.
Noch einen Schritt weiter gehe das so genannte Impact Investing: Impact Investing sei ein noch kleiner, aber stark wachsender Markt und eine der am intensivsten diskutierten Anlagestrategien der letzten zwei Jahre. Nach einer Analyse von GIIN (Global Impact Investing Network) würden rund 502 Mrd. USD weltweit von den Befragten in Impact Strategien verwaltet. Dabei beschränke sich Impact Investing nicht auf Mikrofinanz allein, sondern beinhalte auch Investitionen in sogenannte Inclusive Finance Institutions (IFINs) sowie kleine und mittlere Unternehmen (OPCOs).
IFINs würden sich beispielsweise mit dem Mikroleasing von Sonnenkollektoren beschäftigen, damit Haushalte in abgelegenen Regionen Strom erzeugen könnten, sie würden Mobile Banking Services sicherstellen, damit per Handy Zahlungen abgewickelt werden könnten, oder würden Versicherungsleistungen und Sparkonten für Kunden anbieten, die zu klein seien, um von klassischen Banken oder Versicherern bedient zu werden. Damit würden deutlich mehr Branchen investierbar, und der Fokus bleibe nicht allein auf Landwirtschaft und kleinere Unternehmen im Handwerk beschränkt. Über eine erweiterte Anlagestrategie könne so u.a. auch in das Gesundheitswesen, die Wasser- und Sanitärversorgung oder Bildung in Entwicklungsländern investiert werden.
Mikrofinanz sei in Deutschland mittlerweile ein wichtiger Teil der Unterstützung außerhalb der klassischen Entwicklungshilfe. So sei z.B. die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einer der größten Mikrofinanz-Investoren. Auch der Gesetzgeber habe dieser sehr wirksamen Möglichkeit der direkten Unterstützung in Entwicklungs- und Schwellenländern Rechnung getragen und habe im Kapitalanlagegesetzbuch die Voraussetzungen geschaffen, dass allen Anlegern über Fondsanlagen eine Investition ermöglicht werde. Der Gesetzgeber habe definiert, dass Kredite von MFIs an einen einzelnen Darlehensnehmer bei mindestens 60 Prozent aller Kredite eines MFIs den Betrag von EUR 10.000 nicht überschreiten dürften. Insofern sei für den Mikrofinanzfonds-Anleger ein verlässlicher, rechtlicher Rahmen für die Mikrofinanzanlage in Deutschland geschaffen worden. Solche Mikrofinanzfonds würden MFIs und IFINs breit gestreut und somit risikoreduzierend in vielen verschiedenen Ländern refinanzieren.
Anleger, die mit ihrem Investment neben schwankungsarmen finanziellen Erträgen auch eine soziale Rendite erzielen wollten, würden in Mikrofinanzfonds interessante und zu herkömmlichen Investments nahezu unkorrelierte Anlagealternativen finden. Auf dem deutschen Markt würden bereits einige wenige Mikrofinanzfonds angeboten. Seit April 2019 gehöre zu den erwerbbaren Fonds auch der Monega Mikrofinanz & Impact Fonds. Dieser Fonds beschränke sich nicht auf Mikrofinanz allein, sondern nutze auch die Möglichkeiten der Investition in IFINs und kleinere Unternehmen und erweitere damit die Impact- und Ertragsmöglichkeiten. (21.10.2019/fc/a/f)
Greta Thunberg habe im Sommer letzten Jahres mit ihrem Schulstreik für das Klima eine internationale Bewegung ins Rollen gebracht, in der heute Millionen von Jugendlichen rund um den Globus für eine schnelle Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen demonstrieren würden. Man könne darüber streiten, ob Schüler für den Klimaschutz demonstrieren sollten, anstatt zur Schule zu gehen. Unbestreitbar sei aber die Tatsache, dass es die Klimaschutzziele seit den "Fridays for Future"-Demonstrationen aus der Schublade gut gemeinter Absichtserklärungen nach ganz oben auf die politische Agenda geschafft hätten. Ein kleiner Impuls könne also Großes bewirken.
Von dieser Idee getragen sei auch das sogenannte Impact Investing. Es setze Impulse mit kleinen Beträgen, zum Beispiel mit so genannten "Mikrofinanzkrediten", die im Umfeld der Investition große Verbesserungen hervorrufen könnten. Zielgruppen dieser Investitionen seien in erster Linie einkommensschwache Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Unvorstellbar dabei: Über zwei Milliarden Menschen auf der Welt hätten keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen und würden somit auch keinen Kredit erhalten, weil sie keine Sicherheiten außer ihrer Arbeitskraft bieten könnten, abseits der großen Zentren leben und arbeiten würden oder als Kunden einfach unattraktiv seien. Unter diesen Bedingungen unternehmerisch tätig zu werden und der Armut zu entkommen, sei nur schwer möglich. Mikrokredite würden diesen Menschen die Möglichkeit verschaffen, aus der Armut auszubrechen, ihre Familien zu versorgen und ihren Kindern Zugang zu Schulbildung zu verschaffen.
Noch einen Schritt weiter gehe das so genannte Impact Investing: Impact Investing sei ein noch kleiner, aber stark wachsender Markt und eine der am intensivsten diskutierten Anlagestrategien der letzten zwei Jahre. Nach einer Analyse von GIIN (Global Impact Investing Network) würden rund 502 Mrd. USD weltweit von den Befragten in Impact Strategien verwaltet. Dabei beschränke sich Impact Investing nicht auf Mikrofinanz allein, sondern beinhalte auch Investitionen in sogenannte Inclusive Finance Institutions (IFINs) sowie kleine und mittlere Unternehmen (OPCOs).
IFINs würden sich beispielsweise mit dem Mikroleasing von Sonnenkollektoren beschäftigen, damit Haushalte in abgelegenen Regionen Strom erzeugen könnten, sie würden Mobile Banking Services sicherstellen, damit per Handy Zahlungen abgewickelt werden könnten, oder würden Versicherungsleistungen und Sparkonten für Kunden anbieten, die zu klein seien, um von klassischen Banken oder Versicherern bedient zu werden. Damit würden deutlich mehr Branchen investierbar, und der Fokus bleibe nicht allein auf Landwirtschaft und kleinere Unternehmen im Handwerk beschränkt. Über eine erweiterte Anlagestrategie könne so u.a. auch in das Gesundheitswesen, die Wasser- und Sanitärversorgung oder Bildung in Entwicklungsländern investiert werden.
Mikrofinanz sei in Deutschland mittlerweile ein wichtiger Teil der Unterstützung außerhalb der klassischen Entwicklungshilfe. So sei z.B. die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einer der größten Mikrofinanz-Investoren. Auch der Gesetzgeber habe dieser sehr wirksamen Möglichkeit der direkten Unterstützung in Entwicklungs- und Schwellenländern Rechnung getragen und habe im Kapitalanlagegesetzbuch die Voraussetzungen geschaffen, dass allen Anlegern über Fondsanlagen eine Investition ermöglicht werde. Der Gesetzgeber habe definiert, dass Kredite von MFIs an einen einzelnen Darlehensnehmer bei mindestens 60 Prozent aller Kredite eines MFIs den Betrag von EUR 10.000 nicht überschreiten dürften. Insofern sei für den Mikrofinanzfonds-Anleger ein verlässlicher, rechtlicher Rahmen für die Mikrofinanzanlage in Deutschland geschaffen worden. Solche Mikrofinanzfonds würden MFIs und IFINs breit gestreut und somit risikoreduzierend in vielen verschiedenen Ländern refinanzieren.
Anleger, die mit ihrem Investment neben schwankungsarmen finanziellen Erträgen auch eine soziale Rendite erzielen wollten, würden in Mikrofinanzfonds interessante und zu herkömmlichen Investments nahezu unkorrelierte Anlagealternativen finden. Auf dem deutschen Markt würden bereits einige wenige Mikrofinanzfonds angeboten. Seit April 2019 gehöre zu den erwerbbaren Fonds auch der Monega Mikrofinanz & Impact Fonds. Dieser Fonds beschränke sich nicht auf Mikrofinanz allein, sondern nutze auch die Möglichkeiten der Investition in IFINs und kleinere Unternehmen und erweitere damit die Impact- und Ertragsmöglichkeiten. (21.10.2019/fc/a/f)


