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Ninety One Global Environment Fonds: Warum sich ein Investment in die Dekarbonisierung lohnt
17.03.21 12:00
Ninety One
London (www.fondscheck.de) - 2020 haben sich die fünf größten Volkswirtschaften der Welt - die USA, China, die EU, Japan und Großbritannien - zu den bisher ehrgeizigsten Zielen im Kampf gegen den Klimawandel verpflichtet, so die Experten von Ninety One.
Damit sei immer deutlicher geworden, dass Spekulationen, das Coronavirus würde die Regierungen zwingen, ihre Umweltpolitik auf Eis zu legen, jeglicher Grundlage entbehrt hätten, sei sich Deirdre Cooper, Co-Portfoliomanagerin des Global Environment-Portfolios von Ninety One, das von Scope gerade erst mit einem A-Rating ausgezeichnet sei, sicher.
Auch zu Beginn des neuen Jahres seien Klimaschutzmaßnahmen so dringend erforderlich wie zwölf Monate zuvor. Nach Angaben der Weltorganisation für Meteorologie sei die CO2-Konzentration in der Atmosphäre trotz der Pandemie weiter angestiegen. Deshalb sprächen weiterhin starke strukturelle Argumente für Anlagen in Unternehmen, die von der Dekarbonisierung profitieren würden.
"Die zentralen Treiber einer Abkehr vom Kohlenstoff beschleunigen auch weiterhin den Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft", so Deirdre Cooper. Zu diesen würden Gesetzesänderungen mit dem Ziel, die Kohlenstoffemissionen zu senken, technologische Neuerungen, mit denen saubere Energielösungen besser und günstiger würden, sowie die veränderten Verbraucherpräferenzen zugunsten umweltfreundlicherer Produkte und Dienstleistungen gehören.
Laut Cooper sei der Bedarf an Lösungen für die Probleme, die der hohe CO2-Ausstoß für den Planeten verursache, so groß wie eh und je: "Die gesamtwirtschaftliche Transformation, die es braucht, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels abzuwenden, hat gerade erst begonnen. Daher glauben wir, dass der strukturelle Wachstumstrend, der durch die Dekarbonisierung angetrieben wird, noch in den Kinderschuhen steckt."
Die entscheidende Frage für Investoren laute, wie viel sie für den Zugang zu dieser Wachstumsstory bezahlen müssten. Cooper zufolge habe der Markt das strukturelle Wachstumspotenzial von Unternehmen mit Bezug zur Dekarbonisierung noch nicht vollständig erkannt, d.h. ihr Wachstumspotenzial spiegele sich in ihren Aktienkursen nicht angemessen wider. "Es gibt große Bewertungsunterschiede innerhalb des Universums der auf die Dekarbonisierung einzahlenden Unternehmen", so Cooper. "Mehrere Bereiche erscheinen uns derzeit teuer wie z.B. Solarenergie für Privathaushalte, Wasserstofftechnologien, ESG-basierte Akquisitionsunternehmen und private Infrastrukturen für erneuerbare Energien in Europa."
Andere scheinen dagegen günstig, darunter Teile der Wertschöpfungskette von Elektrofahrzeugen, so die Experten von Ninety One. "Deren Bewertung orientiert sich weiterhin eher an der kränkelnden Automobilbranche als an dem auf E-Mobilität ausgerichteten Verkehrssystem von morgen", stelle Cooper fest. "Dies unterstreicht unseres Erachtens, wie wichtig sorgfältige Analysen und eine sehr selektive Auswahl bei der Anlage im Themenbereich Dekarbonisierung sind."
Mit der Ninety One Global Environment-Strategie könnten Investoren in die Dekarbonisierung investieren. Die Strategie verfolge einen ganzheitlichen Investmentansatz und lege den Fokus auf die Sektoren erneuerbare Energien, Elektrifizierung und Ressourceneffizienz. Durch internes Screening werde ein Universum von rund 700 Unternehmen erstellt, von denen sich gerade einmal ein Drittel mit den Gesellschaften des MSCI All Country World Index überschneide. Diese circa 230 Unternehmen würden lediglich 7% des weltweiten Vergleichsmaßstabs darstellen. Die Strategie beziehe zudem eine proprietäre Messung indirekter Scope-3-Emissionen mit ein, durch die sich die gesamte CO2-Bilanz von Unternehmen ermitteln lasse. Nicht ohne Grund sei das Portfolio von Scope mit einem A-Rating ausgezeichnet worden. (17.03.2021/fc/a/f)
Damit sei immer deutlicher geworden, dass Spekulationen, das Coronavirus würde die Regierungen zwingen, ihre Umweltpolitik auf Eis zu legen, jeglicher Grundlage entbehrt hätten, sei sich Deirdre Cooper, Co-Portfoliomanagerin des Global Environment-Portfolios von Ninety One, das von Scope gerade erst mit einem A-Rating ausgezeichnet sei, sicher.
Auch zu Beginn des neuen Jahres seien Klimaschutzmaßnahmen so dringend erforderlich wie zwölf Monate zuvor. Nach Angaben der Weltorganisation für Meteorologie sei die CO2-Konzentration in der Atmosphäre trotz der Pandemie weiter angestiegen. Deshalb sprächen weiterhin starke strukturelle Argumente für Anlagen in Unternehmen, die von der Dekarbonisierung profitieren würden.
Laut Cooper sei der Bedarf an Lösungen für die Probleme, die der hohe CO2-Ausstoß für den Planeten verursache, so groß wie eh und je: "Die gesamtwirtschaftliche Transformation, die es braucht, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels abzuwenden, hat gerade erst begonnen. Daher glauben wir, dass der strukturelle Wachstumstrend, der durch die Dekarbonisierung angetrieben wird, noch in den Kinderschuhen steckt."
Die entscheidende Frage für Investoren laute, wie viel sie für den Zugang zu dieser Wachstumsstory bezahlen müssten. Cooper zufolge habe der Markt das strukturelle Wachstumspotenzial von Unternehmen mit Bezug zur Dekarbonisierung noch nicht vollständig erkannt, d.h. ihr Wachstumspotenzial spiegele sich in ihren Aktienkursen nicht angemessen wider. "Es gibt große Bewertungsunterschiede innerhalb des Universums der auf die Dekarbonisierung einzahlenden Unternehmen", so Cooper. "Mehrere Bereiche erscheinen uns derzeit teuer wie z.B. Solarenergie für Privathaushalte, Wasserstofftechnologien, ESG-basierte Akquisitionsunternehmen und private Infrastrukturen für erneuerbare Energien in Europa."
Andere scheinen dagegen günstig, darunter Teile der Wertschöpfungskette von Elektrofahrzeugen, so die Experten von Ninety One. "Deren Bewertung orientiert sich weiterhin eher an der kränkelnden Automobilbranche als an dem auf E-Mobilität ausgerichteten Verkehrssystem von morgen", stelle Cooper fest. "Dies unterstreicht unseres Erachtens, wie wichtig sorgfältige Analysen und eine sehr selektive Auswahl bei der Anlage im Themenbereich Dekarbonisierung sind."
Mit der Ninety One Global Environment-Strategie könnten Investoren in die Dekarbonisierung investieren. Die Strategie verfolge einen ganzheitlichen Investmentansatz und lege den Fokus auf die Sektoren erneuerbare Energien, Elektrifizierung und Ressourceneffizienz. Durch internes Screening werde ein Universum von rund 700 Unternehmen erstellt, von denen sich gerade einmal ein Drittel mit den Gesellschaften des MSCI All Country World Index überschneide. Diese circa 230 Unternehmen würden lediglich 7% des weltweiten Vergleichsmaßstabs darstellen. Die Strategie beziehe zudem eine proprietäre Messung indirekter Scope-3-Emissionen mit ein, durch die sich die gesamte CO2-Bilanz von Unternehmen ermitteln lasse. Nicht ohne Grund sei das Portfolio von Scope mit einem A-Rating ausgezeichnet worden. (17.03.2021/fc/a/f)


