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ODDO BHF Green Planet-Fonds: Sauberer Wasserstoff vor dem Durchbruch?
07.12.23 12:00
ODDO BHF Asset Management
Düsseldorf (www.fondscheck.de) - Im Oktober gab das US-Energieministerium der USA sieben Projekte für Regionalzentren zur Produktion von sauberem Wasserstoff bekannt, die mit insgesamt 7 Mrd. US-Dollar von der öffentlichen Hand finanziert werden sollen, so die Experten von ODDO BHF Asset Management.
Hinzu könnten weitere 40 Milliarden US-Dollar an privaten Investitionen kommen, schätze Nicolas Jacob von ODDO BHF Asset Management. Aus Sicht des Portfoliomanagers des ODDO BHF Green Planet (ISIN LU2189930105 / WKN A2QGES, CR EUR ACC; ISIN LU2189930790 / WKN A2QGEX, DR USD DIS) könnten auch Anleger davon profitieren. So seien die beiden Industriegasgiganten Air Liquide und Linde bei sechs bzw. einem der Regional-Hubs als Kooperationspartner engagiert. Sie sollten ihre Expertise entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette von Produktion über Verflüssigung und Verteilung bis Speicherung dort einbringen. Auch das auf grünen Wasserstoff spezialisierte US-Unternehmen Plug Power trete bei vier der Hubs als Kooperationspartner im Bereich der Elektrolyse-Anlagen auf.
"Die USA haben sich zum Ziel gesetzt, zum Weltmarktführer für sauberen Wasserstoff zu werden", schreibe Nicolas Jacob in einem aktuellen Marktkommentar. Darunter falle die Herstellung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien, Kernenergie oder Erdgas mit CO2-Abscheidung und -Speicherung. Den Grundstein für dieses Bestreben hätten das Infrastrukturgesetz vom November 2021 sowie die Schaffung einer speziellen Behörde ("Office of Clean Energy Demonstration", OCED) gebildet, die dem US-Energieministerium angegliedert sei.
Die Mittel seien Jacob zufolge Bestandteil des Fahrplans, nach dem die USA bis 2050 40 Millionen Tonnen sauberen Wasserstoff produzieren sollten. Als komplementäre Technologie zur Elektrifizierung biete sauberer Wasserstoff mittel- bis langfristig solide Wachstumsaussichten, insbesondere im Zusammenhang mit der Dekarbonisierung der Industrie und des Schwerlastverkehrs.
Das OCED sei mit Finanzmitteln in Höhe von 25 Mrd. US-Dollar ausgestattet, die hauptsächlich in neue grüne Technologien zur Energieerzeugung und -speicherung fließen sollten. Dabei gebe es laut dem Experten von ODDO BHF drei Schwerpunkte: "Zunächst strategische Bereiche mit hohem Dekarbonisierungspotenzial wie Industrie, Schwerlastverkehr und Energiespeicherung; zweitens die Senkung der Preise für sauberen Wasserstoff durch Innovation und Skaleneffekte sowie drittens die Fokussierung auf regionale Infrastrukturnetze, um dem Markt zum Durchbruch zu verhelfen."
Fondsmanager Jacob mache dabei folgende Rechnung auf. Der im August 2022 verabschiedete "Inflation Reduction Act" sehe Steuergutschriften von bis zu 3 US-Dollar je produziertem Kilogramm sauberen Wasserstoff vor, bei Kosten von derzeit 4 bis 5 US-Dollar. "Zusammen mit der finanziellen Förderung für den Aufbau regionaler Zentren von 7 Mrd. US-Dollar sollte dies die wirtschaftliche Gleichung für sauberen Wasserstoff in den USA sehr positiv beeinflussen", resümiere Jacob. (07.12.2023/fc/a/f)
Hinzu könnten weitere 40 Milliarden US-Dollar an privaten Investitionen kommen, schätze Nicolas Jacob von ODDO BHF Asset Management. Aus Sicht des Portfoliomanagers des ODDO BHF Green Planet (ISIN LU2189930105 / WKN A2QGES, CR EUR ACC; ISIN LU2189930790 / WKN A2QGEX, DR USD DIS) könnten auch Anleger davon profitieren. So seien die beiden Industriegasgiganten Air Liquide und Linde bei sechs bzw. einem der Regional-Hubs als Kooperationspartner engagiert. Sie sollten ihre Expertise entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette von Produktion über Verflüssigung und Verteilung bis Speicherung dort einbringen. Auch das auf grünen Wasserstoff spezialisierte US-Unternehmen Plug Power trete bei vier der Hubs als Kooperationspartner im Bereich der Elektrolyse-Anlagen auf.
Die Mittel seien Jacob zufolge Bestandteil des Fahrplans, nach dem die USA bis 2050 40 Millionen Tonnen sauberen Wasserstoff produzieren sollten. Als komplementäre Technologie zur Elektrifizierung biete sauberer Wasserstoff mittel- bis langfristig solide Wachstumsaussichten, insbesondere im Zusammenhang mit der Dekarbonisierung der Industrie und des Schwerlastverkehrs.
Das OCED sei mit Finanzmitteln in Höhe von 25 Mrd. US-Dollar ausgestattet, die hauptsächlich in neue grüne Technologien zur Energieerzeugung und -speicherung fließen sollten. Dabei gebe es laut dem Experten von ODDO BHF drei Schwerpunkte: "Zunächst strategische Bereiche mit hohem Dekarbonisierungspotenzial wie Industrie, Schwerlastverkehr und Energiespeicherung; zweitens die Senkung der Preise für sauberen Wasserstoff durch Innovation und Skaleneffekte sowie drittens die Fokussierung auf regionale Infrastrukturnetze, um dem Markt zum Durchbruch zu verhelfen."
Fondsmanager Jacob mache dabei folgende Rechnung auf. Der im August 2022 verabschiedete "Inflation Reduction Act" sehe Steuergutschriften von bis zu 3 US-Dollar je produziertem Kilogramm sauberen Wasserstoff vor, bei Kosten von derzeit 4 bis 5 US-Dollar. "Zusammen mit der finanziellen Förderung für den Aufbau regionaler Zentren von 7 Mrd. US-Dollar sollte dies die wirtschaftliche Gleichung für sauberen Wasserstoff in den USA sehr positiv beeinflussen", resümiere Jacob. (07.12.2023/fc/a/f)



