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Ölpreis-Spread auf 13-Monats-Hoch
02.03.15 17:05
Saxo Bank
Kopenhagen (www.fondscheck.de) - "Der Bloomberg-Rohstoffindex hat sich vergangene Woche lediglich seitwärts bewegt. Gewinne bei Industrie- und Edelmetallen wurden von Verlusten im Energiesektor und bei Soft Commodities aufgehoben" sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
Die Wiederaufnahme der Handelstätigkeiten in China nach dem Neujahrsfest habe insbesondere den Kupferpreis beflügelt. "Grund dafür sind Spekulationen um eine zunehmende Subventionierung der heimischen Wirtschaft seitens der chinesischen Regierung. Experten erwarten dadurch einen Wirtschaftsschub und somit eine steigende Nachfrage nach Industriemetallen", sage Hansen.
Nach dem Goldpreissturz von 117 US-Dollar pro Feinunze innerhalb eines Monats habe das gelbe Metall bei 1.190 USD pro Feinunze wieder Unterstützung gefunden. Die Rückkehr der chinesischen Händler aus dem Urlaub hätte den Preis endgültig über die Marke von 1.200 USD pro Feinunze gehoben. "Nachdem der Abwärtstrend nach dem Januar-Hoch nun durchbrochen wurde, kann sich der Goldpreis wieder nach oben orientieren und die Marke von 1.235 USD pro Feinunze anpeilen", sage Hansen.
Die Preise für die beiden Ölsorten Brent und WTI würden immer weiter voneinander abweichen. "Der Spread zwischen WTI und Brent hat zuletzt mit 12 USD pro Barrel ein neues 13-Monats-Hoch erreicht", sage Hansen. Der stetige Anstieg der US-Lagerbestände trotz des Abbaus der bestehenden Förderanlagen hätte die Sorte WTI unter Druck gesetzt, während Brent von der europäischen Raffinerienachfrage und Versorgungsstörungen aus Libyen und dem Irak profitiert habe.
Positive Signale würden aus Saudi-Arabien und von der International Energy Agency kommen. "Saudi-Arabien berichtete zuletzt von einer anziehenden Nachfrage, während die International Energy Agency mit einer Wiederherstellung des Gleichgewichts auf den Ölmärkten in den nächsten Monaten rechnet", sage Hansen abschließend. (02.03.2015/fc/a/m)
Die Wiederaufnahme der Handelstätigkeiten in China nach dem Neujahrsfest habe insbesondere den Kupferpreis beflügelt. "Grund dafür sind Spekulationen um eine zunehmende Subventionierung der heimischen Wirtschaft seitens der chinesischen Regierung. Experten erwarten dadurch einen Wirtschaftsschub und somit eine steigende Nachfrage nach Industriemetallen", sage Hansen.
Die Preise für die beiden Ölsorten Brent und WTI würden immer weiter voneinander abweichen. "Der Spread zwischen WTI und Brent hat zuletzt mit 12 USD pro Barrel ein neues 13-Monats-Hoch erreicht", sage Hansen. Der stetige Anstieg der US-Lagerbestände trotz des Abbaus der bestehenden Förderanlagen hätte die Sorte WTI unter Druck gesetzt, während Brent von der europäischen Raffinerienachfrage und Versorgungsstörungen aus Libyen und dem Irak profitiert habe.
Positive Signale würden aus Saudi-Arabien und von der International Energy Agency kommen. "Saudi-Arabien berichtete zuletzt von einer anziehenden Nachfrage, während die International Energy Agency mit einer Wiederherstellung des Gleichgewichts auf den Ölmärkten in den nächsten Monaten rechnet", sage Hansen abschließend. (02.03.2015/fc/a/m)


