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Ölpreis durch Libyen belastet
07.04.14 13:50
Saxo Bank
Kopenhagen (www.fondscheck.de) - Rohstoffe haben insgesamt einen ruhigen Aprilanfang erlebt. Die Märkte erwarteten mit Spannung die neuesten Arbeitsmarktdaten aus den USA, die auch mit dem besten Ergebnis seit November 2013 überzeugt haben, sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
Insbesondere Getreide habe von zwei US-Regierungsreporten profitiert, die auf gesunkene Lagerbestände bei Sojabohnen und eine niedrigere Produktion von Mais in diesem Sommer hingewiesen hätten.
Wochensieger seien Industrie- und Edelmetalle gewesen. "Aluminium wurde von Produktionskürzungen aufgrund von Streiks in den Minen Südafrikas getrieben und hat mehr als die Hälfte seiner Märzverluste wieder eingefahren. Sowohl Platin als auch Palladium sollten angesichts des sinkenden Angebots davon profitieren", sage Hansen. Gold habe sich nach dem 100-US-Dollar-Fall Ende März stabilisiert und sei wieder über die Marke von 1.300 USD pro Feinunze geklettert.
Der Energiesektor hingegen habe geschwächelt. Grund dafür sei die Aussicht auf zeitnahe Wiedereröffnung der größten Ölhäfen in Libyen. Damit könnte das Angebot zu einer Zeit steigen, in der die Nachfrage saisonal bedingt schwach sei. Dies habe kurzzeitig zu einem Ausverkauf bei Rohöl und insbesondere der Sorte Brent geführt.
Hansen beschwichtige: "Auch wenn die Häfen bald öffnen sollten, ist doch unklar, wie schnell Teile der Produktion wiederhergestellt werden können, da man davon ausgehen kann, dass durch die Abschaltung der Produktion Schäden an den Anlagen und der Pipelines entstanden sind", so Hansen abschließend. (07.04.2014/fc/a/m)
Insbesondere Getreide habe von zwei US-Regierungsreporten profitiert, die auf gesunkene Lagerbestände bei Sojabohnen und eine niedrigere Produktion von Mais in diesem Sommer hingewiesen hätten.
Der Energiesektor hingegen habe geschwächelt. Grund dafür sei die Aussicht auf zeitnahe Wiedereröffnung der größten Ölhäfen in Libyen. Damit könnte das Angebot zu einer Zeit steigen, in der die Nachfrage saisonal bedingt schwach sei. Dies habe kurzzeitig zu einem Ausverkauf bei Rohöl und insbesondere der Sorte Brent geführt.
Hansen beschwichtige: "Auch wenn die Häfen bald öffnen sollten, ist doch unklar, wie schnell Teile der Produktion wiederhergestellt werden können, da man davon ausgehen kann, dass durch die Abschaltung der Produktion Schäden an den Anlagen und der Pipelines entstanden sind", so Hansen abschließend. (07.04.2014/fc/a/m)
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