Erweiterte Funktionen
Ölsektor Überflieger 2012?
03.01.12 14:14
RohstoffJournal
Berlin (aktiencheck.de AG) - Es knistert (wieder einmal) ganz gewaltig zwischen dem Iran und dem Westen, so die Experten vom "RohstoffJournal".
Der Drohung des Westens gegen den Iran neue Sanktionen verhängen zu wollen, sollte sich dieser nicht endlich kooperativ in Bezug auf die Kontrolle seines Atomprogramms zeigen, sei retour die Ankündigung Teherans gefolgt, im Falle neuer Sanktionen die Straße von Hormus (bilde das Ende des Persischen Golfes) für Öllieferungen zu blockieren. Um dem Ganzen noch etwas Nachhaltigkeit zu verleihen, unternehme aktuell der Iran ein großes Seemanöver in diesem Gebiet.
Obwohl beträchtliche Teile des weltweiten Ölhandels durch dieses Nadelöhr gehen würden, dürfe die Nachhaltigkeit der iranischen Drohung letztendlich bezweifelt werden. Dennoch habe sie an den Ölmärkten (die gewünschte) Wirkung erzielt. In diesem Zusammenhang dürfe man allerdings auch nicht außer Acht lassen, dass die Lagerbestände zuletzt gesunken seien.
Die Ölpreise würden auf hohen Niveaus notieren und was durchaus noch von Bedeutung werden könnte: Sie würden unmittelbar vor wichtigen Widerständen notieren. Sollten diese Widerstände im Zuge der Fortdauer der angespannten Lage übersprungen werden, könnten die dann generierten Kaufsignale neue Käufer in den Markt ziehen, was wiederum zu einer Trendbeschleunigung führen könnte.
Unabhängig von der aktuellen Situation würden die Analysten den Ölsektor aber als einen der interessantesten Sektoren in 2012 einstufen.
Wie die meisten Rohstoffe auch, unterliege der Preisverlauf beim Rohöl einem deutlichen zyklischen Muster. Diese würden sich aufgrund saisonaler Besonderheiten bei der Nachfrage oder dem Angebot entwickeln. Rohöl zeige sich im Dezember meist recht stark, um dann aber im Januar noch einmal mit dem Preis seitwärts oder sogar leicht schwächer zu tendieren.
Ab Mitte Februar jedoch setze beim Öl der allgemeine Preisaufschwung an. Dann verteuere sich der Rohstoff in der Regel bis in den Herbst hinein. Allein die Monate Mai und Juni würden in dieser langen Aufwärtsphase eine kleine Schwächeperiode bilden. In Summe lasse sich aber Folgendes festhalten: Crude Oil notiere zum Jahresanfang regelmäßig schwach, um dann aber ab Februar stetig im Preis zu steigen.
Diese Korrektur verlaufe in Form einer bullischen Flagge und sollte in den nächsten Tagen/Wochen ihr Korrekturziel bei rund 100 USD erreichen. Von dort aus sollte Öl regelkonform seine Aufwärtsbewegung wieder zügig nach oben fortsetzen können und über 115/120 USD ansteigen. Das übergeordnete Kursziel würden die Analysten bei 150 USD sehen. (03.01.2012/ac/a/m)
Der Drohung des Westens gegen den Iran neue Sanktionen verhängen zu wollen, sollte sich dieser nicht endlich kooperativ in Bezug auf die Kontrolle seines Atomprogramms zeigen, sei retour die Ankündigung Teherans gefolgt, im Falle neuer Sanktionen die Straße von Hormus (bilde das Ende des Persischen Golfes) für Öllieferungen zu blockieren. Um dem Ganzen noch etwas Nachhaltigkeit zu verleihen, unternehme aktuell der Iran ein großes Seemanöver in diesem Gebiet.
Obwohl beträchtliche Teile des weltweiten Ölhandels durch dieses Nadelöhr gehen würden, dürfe die Nachhaltigkeit der iranischen Drohung letztendlich bezweifelt werden. Dennoch habe sie an den Ölmärkten (die gewünschte) Wirkung erzielt. In diesem Zusammenhang dürfe man allerdings auch nicht außer Acht lassen, dass die Lagerbestände zuletzt gesunken seien.
Unabhängig von der aktuellen Situation würden die Analysten den Ölsektor aber als einen der interessantesten Sektoren in 2012 einstufen.
Wie die meisten Rohstoffe auch, unterliege der Preisverlauf beim Rohöl einem deutlichen zyklischen Muster. Diese würden sich aufgrund saisonaler Besonderheiten bei der Nachfrage oder dem Angebot entwickeln. Rohöl zeige sich im Dezember meist recht stark, um dann aber im Januar noch einmal mit dem Preis seitwärts oder sogar leicht schwächer zu tendieren.
Ab Mitte Februar jedoch setze beim Öl der allgemeine Preisaufschwung an. Dann verteuere sich der Rohstoff in der Regel bis in den Herbst hinein. Allein die Monate Mai und Juni würden in dieser langen Aufwärtsphase eine kleine Schwächeperiode bilden. In Summe lasse sich aber Folgendes festhalten: Crude Oil notiere zum Jahresanfang regelmäßig schwach, um dann aber ab Februar stetig im Preis zu steigen.
Diese Korrektur verlaufe in Form einer bullischen Flagge und sollte in den nächsten Tagen/Wochen ihr Korrekturziel bei rund 100 USD erreichen. Von dort aus sollte Öl regelkonform seine Aufwärtsbewegung wieder zügig nach oben fortsetzen können und über 115/120 USD ansteigen. Das übergeordnete Kursziel würden die Analysten bei 150 USD sehen. (03.01.2012/ac/a/m)
Werte im Artikel
08.04.26
, XTB
Ölpreis bricht um 10% ein
27.03.26
, Helaba
Rohöl: Risikoprämien weiterhin erhöht



