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Osteuropas Börsen deutlich in der Gewinnzone
20.10.10 09:13
Baring Asset Management
Boston (aktiencheck.de AG) - Die osteuropäischen Aktienmärkte entwickelten sich aufgrund der sich weltweit aufhellenden Stimmungslage in den letzten Wochen gut, so die Experten von Baring Asset Management.
So seien sie mit einem Plus von 10% auf Gesamtjahresbasis wieder deutlich in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Börsenplätze Russland und Tschechische Republik hätten weiter unterdurchschnittlich tendiert, während sich Aktien aus der Türkei und Polen angesichts erfreulicher volkswirtschaftlicher Daten sowie aufgrund von Gewinnanhebungen überdurchschnittlich entwickelt hätten. Obwohl die wirtschaftlichen Frühindikatoren für ein sich in Russland verbesserndes Konjunkturumfeld gesprochen hätten, seien die Anleger nach wie vor zurückhaltend und würden sich mehr Klarheit bei der Unternehmensprofitabilität wünschen, bevor sie weitere Investments tätigen würden.
Die Ausrichtung des Baring Eastern Europe Fund auf den türkischen Industriesektor sei im Monatsverlauf angehoben worden, um so von den erwarteten Aufwärtskorrekturen der Gewinnprognosen sowie einer sehr guten Gewinnsaison für das dritte Quartal zu profitieren.
Diese Zukäufe seien teilweise durch Gewinnmitnahmen in der türkischen Bankenbranche finanziert worden, in der die Experten inzwischen ein geringeres Potenzial für positive Gewinnüberraschungen sehen würden. Der Grund dafür sei der sich verschärfende Wettbewerb in diesem Segment. Der Fonds bleibe (im Vergleich zu seinem Referenzindex) in Sektoren aus den Konsumumfeld übergewichtet. Darüber hinaus hätten die Experten ihre Positionen in diesen Segmenten während des Monats noch weiter aufgestockt.
Das volkswirtschaftliche Umfeld in den europäischen Schwellenländern sei nach wie vor äußerst uneinheitlich. An einigen Märkten wie insbesondere der Türkei überhitze das Wachstum zurzeit. Vor diesem Hintergrund scheine momentan eine eher zurückhaltende Ausrichtung auf die türkische Bankenbranche angebracht. Andere Börsenplätze wie die Tschechische Republik könnten hingegen die Binnennachfrage nicht ausreichend kräftig ankurbeln, um dadurch eine mögliche Abkühlung des Exportsektors wieder auszugleichen.
Der russische Markt habe im September zwar im Plus notiert, sei jedoch hinter seinen Mitbewerbern aus Osteuropa zurückgeblieben, weil der Energiesektor trotz des Anstiegs des Ölpreises weiter schwach tendiert habe. Im Monatsverlauf habe der Ölpreis kräftig zugelegt und stütze damit die nach wie vor positive Auffassung der Experten für die volkswirtschaftliche Lage dieses Landes. Die Folgen der Dürreperiode und der Waldbrände aus dem Sommer scheinen jedoch beträchtlicher zu sein als zunächst angenommen, denn die Inflation ist mittlerweile angestiegen, und auch das BIP wurde dadurch belastet, so die Experten von Baring Asset Management.
Nach Meinung der Experten handle es sich dabei jedoch um eine vorübergehende Entwicklung, so dass sie davon ausgehen würden, dass die volkswirtschaftlichen Daten zu Beginn des letzten Quartals dieses Jahres wieder sehr gut ausfallen würden. Zyklische sowie auf den Binnenmarkt ausgerichtete Unternehmen hätten zuletzt überdurchschnittliche Ergebnisse vorgelegt, während die Sektoren Energie und Telekommunikation unterdurchschnittlich tendiert hätten. Das Segment Verbrauchsgüter habe sich ebenfalls sehr erfreulich entwickelt, und der Titel Wimm-Bill-Dann habe seine zuletzt unterdurchschnittliche Tendenz teilweise wieder ausgeglichen.
Innerhalb der zyklischen Branchen hätten sich Stahlfirmen sowie das Kupferunternehmen Kazakhmys sehr positiv entwickelt, weil die zugrunde liegenden Rohstoffe ebenfalls zugelegt hätten. Derweil sei Stahlkonzernen das wieder höhere Kaufinteresse an Risikopapieren zugute gekommen. Auf Einzeltitelebene habe die Aktie Protek jedoch mehr als 40% nachgegeben, weil diese Firma bereits kurz nach ihrem Börsengang eine Gewinnwarnung abgegeben habe. (Ausgabe Oktober 2010) (20.10.2010/fc/a/m)
So seien sie mit einem Plus von 10% auf Gesamtjahresbasis wieder deutlich in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Börsenplätze Russland und Tschechische Republik hätten weiter unterdurchschnittlich tendiert, während sich Aktien aus der Türkei und Polen angesichts erfreulicher volkswirtschaftlicher Daten sowie aufgrund von Gewinnanhebungen überdurchschnittlich entwickelt hätten. Obwohl die wirtschaftlichen Frühindikatoren für ein sich in Russland verbesserndes Konjunkturumfeld gesprochen hätten, seien die Anleger nach wie vor zurückhaltend und würden sich mehr Klarheit bei der Unternehmensprofitabilität wünschen, bevor sie weitere Investments tätigen würden.
Die Ausrichtung des Baring Eastern Europe Fund auf den türkischen Industriesektor sei im Monatsverlauf angehoben worden, um so von den erwarteten Aufwärtskorrekturen der Gewinnprognosen sowie einer sehr guten Gewinnsaison für das dritte Quartal zu profitieren.
Das volkswirtschaftliche Umfeld in den europäischen Schwellenländern sei nach wie vor äußerst uneinheitlich. An einigen Märkten wie insbesondere der Türkei überhitze das Wachstum zurzeit. Vor diesem Hintergrund scheine momentan eine eher zurückhaltende Ausrichtung auf die türkische Bankenbranche angebracht. Andere Börsenplätze wie die Tschechische Republik könnten hingegen die Binnennachfrage nicht ausreichend kräftig ankurbeln, um dadurch eine mögliche Abkühlung des Exportsektors wieder auszugleichen.
Der russische Markt habe im September zwar im Plus notiert, sei jedoch hinter seinen Mitbewerbern aus Osteuropa zurückgeblieben, weil der Energiesektor trotz des Anstiegs des Ölpreises weiter schwach tendiert habe. Im Monatsverlauf habe der Ölpreis kräftig zugelegt und stütze damit die nach wie vor positive Auffassung der Experten für die volkswirtschaftliche Lage dieses Landes. Die Folgen der Dürreperiode und der Waldbrände aus dem Sommer scheinen jedoch beträchtlicher zu sein als zunächst angenommen, denn die Inflation ist mittlerweile angestiegen, und auch das BIP wurde dadurch belastet, so die Experten von Baring Asset Management.
Nach Meinung der Experten handle es sich dabei jedoch um eine vorübergehende Entwicklung, so dass sie davon ausgehen würden, dass die volkswirtschaftlichen Daten zu Beginn des letzten Quartals dieses Jahres wieder sehr gut ausfallen würden. Zyklische sowie auf den Binnenmarkt ausgerichtete Unternehmen hätten zuletzt überdurchschnittliche Ergebnisse vorgelegt, während die Sektoren Energie und Telekommunikation unterdurchschnittlich tendiert hätten. Das Segment Verbrauchsgüter habe sich ebenfalls sehr erfreulich entwickelt, und der Titel Wimm-Bill-Dann habe seine zuletzt unterdurchschnittliche Tendenz teilweise wieder ausgeglichen.
Innerhalb der zyklischen Branchen hätten sich Stahlfirmen sowie das Kupferunternehmen Kazakhmys sehr positiv entwickelt, weil die zugrunde liegenden Rohstoffe ebenfalls zugelegt hätten. Derweil sei Stahlkonzernen das wieder höhere Kaufinteresse an Risikopapieren zugute gekommen. Auf Einzeltitelebene habe die Aktie Protek jedoch mehr als 40% nachgegeben, weil diese Firma bereits kurz nach ihrem Börsengang eine Gewinnwarnung abgegeben habe. (Ausgabe Oktober 2010) (20.10.2010/fc/a/m)
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