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PF(Lux)-Biotech P-Cap bis heute Maß der Dinge
04.09.08 13:51
FONDS exklusiv
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "FONDS exclusiv" empfehlen Anlegern den Einstieg in den PF(Lux)-Biotech P-Cap-Fond (ISIN LU009068299/ 988562).
Das Hauptaugenmerk sollte bei der Abgeltungssteuer-Vermeidung zwar auf breit streuenden Fonds liegen. Das Kurspotenzial - und damit bei Kauf ab 2009 auch die Steuerbelastung - sei aber bei Branchen-, Themen- und Länderfonds noch höher. In der 10-Jahres-Rangliste von Morningstar tauche auf den ersten 100 Plätzen kein einziger globaler Aktienfonds auf. "Gut gemanagte Themenfonds haben marktbreite Indices vor allem langfristig outperformed", sage Vanyo Walter, Leiter von Pictet Funds in Deutschland. Wer von der Zukunft eines bestimmten Themas überzeugt sei, sollte sich deshalb sputen und vor Jahresende einsteigen.
Allerdings bestehe bei Nischeninvestments die Gefahr, die falsche Ecke zu erwischen. Deshalb müsse man auf die Nachhaltigkeit der Trends achten. "Wasser, Biotechnologie oder saubere Energien sind zum Beispiel langfristige Investmentthemen", sage Walter. Dieses Zitat stamme von Ende 2007, als Biotch-Aktien einen mausetoten Eindruck erweckt hätten. Nach zwei Jahren mit unterdurchschnittlichen Renditen seien die Medikamentenforscher völlig aus dem Blickpunkt geraten. Es bedürfe eines gewissen Durchhaltevermögens, um einem Branchenfonds in solchen Zeiten treu zu bleiben.
Der PF(Lux)-Biotech P-Cap belohne die Treue: Trotz knackiger Verluste während der Börsenbaisse um die Jahrtausendwende habe der Fonds seit Auflegung 1995 einen Gesamtgewinn von über 400 Prozent oder 13,7 Prozent p.a. erzielt.
Zu dieser Gesamtperformance habe der Juli 2008 trotz Unpässlichkeit des Gesamtmarktes sagenhafte 15 Prozent beigetragen. Das Comeback habe gute Gründe: "Die Unternehmenszahlen für das zweite Quartal sind sehr solide ausgefallen, es gab viele positive Meldungen aus klinischen Studien", sage Michael Sjöström, Manager des PF(Lux) Biotech. "Vor allem wurden aber mehrere große Übernahmen angekündigt. Roche will die ausstehenden Aktien von Genentech kaufen, Bristol Myers Squibb bietet für ImClone".
Bei den Übernahmeofferten hätten die Pharmakonzerne den Biotech-Aktionären stets saftige Prämien auf den aktuellen Kurs in Aussicht gestellt. Dies sei ein guter Hinweis darauf, dass die Unternehmen zu günstigen Preisen notieren würden. Sjöström sei auch dieser Überzeugung: "Trotz der jüngsten Rally sind die Aktienbewertungen noch in der Nähe eines 10-Jahres-Tiefs. Und das, obwohl die Medikamentenzulassungen 2008 die Erwartungen übertreffen könnten und das Gewinnwachstum im Sektor nachhaltig bei über 20 Prozent pro Jahr liegen sollte".
Biotech lebe, auch wenn es zwischendurch mal kränkelt. Aktuell mache die Branche wieder einen topfitten Eindruck. Der PF(Lux)-Biotech sei der erste Fonds seiner Art gewesen. Von Beginn an, also seit 13 Jahren, führe Michael Sjöström das Portfolio souverän. Bis heute sei der Fonds das Maß der Dinge.
Die Experten von "FONDS exclusiv" bewerten den PF(Lux)-Biotech P-Cap-Fond als offensiv und empfehlen Anlegern den Einstieg. (Ausgabe 03) (04.09.2008/fc/a/f)
Das Hauptaugenmerk sollte bei der Abgeltungssteuer-Vermeidung zwar auf breit streuenden Fonds liegen. Das Kurspotenzial - und damit bei Kauf ab 2009 auch die Steuerbelastung - sei aber bei Branchen-, Themen- und Länderfonds noch höher. In der 10-Jahres-Rangliste von Morningstar tauche auf den ersten 100 Plätzen kein einziger globaler Aktienfonds auf. "Gut gemanagte Themenfonds haben marktbreite Indices vor allem langfristig outperformed", sage Vanyo Walter, Leiter von Pictet Funds in Deutschland. Wer von der Zukunft eines bestimmten Themas überzeugt sei, sollte sich deshalb sputen und vor Jahresende einsteigen.
Allerdings bestehe bei Nischeninvestments die Gefahr, die falsche Ecke zu erwischen. Deshalb müsse man auf die Nachhaltigkeit der Trends achten. "Wasser, Biotechnologie oder saubere Energien sind zum Beispiel langfristige Investmentthemen", sage Walter. Dieses Zitat stamme von Ende 2007, als Biotch-Aktien einen mausetoten Eindruck erweckt hätten. Nach zwei Jahren mit unterdurchschnittlichen Renditen seien die Medikamentenforscher völlig aus dem Blickpunkt geraten. Es bedürfe eines gewissen Durchhaltevermögens, um einem Branchenfonds in solchen Zeiten treu zu bleiben.
Zu dieser Gesamtperformance habe der Juli 2008 trotz Unpässlichkeit des Gesamtmarktes sagenhafte 15 Prozent beigetragen. Das Comeback habe gute Gründe: "Die Unternehmenszahlen für das zweite Quartal sind sehr solide ausgefallen, es gab viele positive Meldungen aus klinischen Studien", sage Michael Sjöström, Manager des PF(Lux) Biotech. "Vor allem wurden aber mehrere große Übernahmen angekündigt. Roche will die ausstehenden Aktien von Genentech kaufen, Bristol Myers Squibb bietet für ImClone".
Bei den Übernahmeofferten hätten die Pharmakonzerne den Biotech-Aktionären stets saftige Prämien auf den aktuellen Kurs in Aussicht gestellt. Dies sei ein guter Hinweis darauf, dass die Unternehmen zu günstigen Preisen notieren würden. Sjöström sei auch dieser Überzeugung: "Trotz der jüngsten Rally sind die Aktienbewertungen noch in der Nähe eines 10-Jahres-Tiefs. Und das, obwohl die Medikamentenzulassungen 2008 die Erwartungen übertreffen könnten und das Gewinnwachstum im Sektor nachhaltig bei über 20 Prozent pro Jahr liegen sollte".
Biotech lebe, auch wenn es zwischendurch mal kränkelt. Aktuell mache die Branche wieder einen topfitten Eindruck. Der PF(Lux)-Biotech sei der erste Fonds seiner Art gewesen. Von Beginn an, also seit 13 Jahren, führe Michael Sjöström das Portfolio souverän. Bis heute sei der Fonds das Maß der Dinge.
Die Experten von "FONDS exclusiv" bewerten den PF(Lux)-Biotech P-Cap-Fond als offensiv und empfehlen Anlegern den Einstieg. (Ausgabe 03) (04.09.2008/fc/a/f)


