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PRIMA - Global Challenges-Fonds: Nachhaltigkeit: Kleine Änderung mit großer Wirkung - Fondsanalyse
01.09.15 09:31
PRIMA Fonds
Wiesbaden (www.fondscheck.de) - Eine kleine Änderung zieht weitreichende Veränderungen nach sich: So hat die außerplanmäßige Änderung bei der Zusammensetzung des Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover, dem sogenannten Rebalancing, starke Auswirkung auf das Portfolio und vor allem die Gewichtungen im Nachhaltigkeitsfonds PRIMA - Global Challenges (ISIN LU0254565053 / WKN A0JMLV), der den GCX in weiten Teilen abbildet, so die Experten von PRIMA Fonds.
Mit Wirkung zum 4. September rücke nämlich der Schweizer Rückversicherer Swiss Re in den Nachhaltigkeitsindex GCX auf. Der Versicherungskonzern nehme dann den Platz der bislang gelisteten BWT Group / Best Water Technology ein. Aufgrund der beschlossenen Verschmelzung der BWT Group mit der nicht börsennotierten BWT Holding AG werde das Unternehmen aus dem Index genommen.
"Im PRIMA - Global Challenges war BWT wegen der geringen Marktkapitalisierung nicht vertreten. Mit Swiss Re kommt hingegen ein Schwergewicht neu ins Portfolio, das auch die Gewichtung der anderen Fondstitel beeinflusst", erkläre Thomas Hellener, der Geschäftsführer von PRIMA Fonds. Da der Index nach Marktkapitalisierung gewichtet werde - und die der Swiss Re bei über 28 Milliarden Euro liege - würden auch die anderen Index- und damit Fondsmitglieder eine andere Gewichtung erhalten.
"Auch wenn der Stichtag erst der 4. September ist, zeichnet sich für die Swiss Re eine Gewichtung von rund 3,3 Prozent im Fonds ab", rechne Hellener vor. "Damit wird sich auch die Gewichtung der anderen Schwergewichte wie Accenture, der britischen BT Group, der beiden deutschen Unternehmen Henkel und SAP, sowie der amerikanischen Union Pacific Corp. verringern." Eine Sonderstellung nehme hingegen der Chip-Riese Intel ein, der vorher wie nachher im Index mit 10 Prozent gewichtet bleibe.
Fondsmanager Dr. Hendrik Leber von ACATIS, der für den PRIMA - Global Challenges verantwortlich zeichne, werde aber wohl noch zusätzlich kleine Änderungen vornehmen (UCITS-Regelung: 5/10/40-Regel), sodass Intel im Fonds nur rund 9 Prozent einnehme, um hier bei positiver Entwicklung nicht permanent eine Grenzverletzung zu riskieren. Einzeltitel dürften im Fonds maximal eine Gewichtung von 10 Prozent ausmachen.
Die Münchner Nachhaltigkeitsratingagentur oekom research, die den GCX nach dem absoluten Best-in-Class-Ansatz zusammenstelle, habe zur Begründung erklärt, warum die Swiss Re Index neu aufgenommen werde: "Die Swiss Re zeichnet sich durch Versicherungsangebote für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sowie die Integration von ökologischen und sozialen Kriterien in die Eigenkapitalanlage aus. Zudem sind die Forschung und Produktentwicklung zu Klimawandel, demographischem Wandel und Ernährungssicherheit in Schwellenländern positiv hervorzuheben."
Der Nachhaltigkeitsfonds PRIMA - Global Challenges investiere in Aktien von Unternehmen, die einen substanziellen Beitrag zur Lösung der sieben globaler Herausforderungen leisten würden: Klimawandel, Trinkwasser, nachhaltige Waldwirtschaft, Artenvielfalt, Bevölkerungsentwicklung, Armut, verantwortungsvolle Führung. Dabei beteilige er sich vor allem an großen Unternehmen aus Europa, den USA, Japan und Kanada. (Ausgabe vom 31.08.2015) (01.09.2015/fc/a/f)
Mit Wirkung zum 4. September rücke nämlich der Schweizer Rückversicherer Swiss Re in den Nachhaltigkeitsindex GCX auf. Der Versicherungskonzern nehme dann den Platz der bislang gelisteten BWT Group / Best Water Technology ein. Aufgrund der beschlossenen Verschmelzung der BWT Group mit der nicht börsennotierten BWT Holding AG werde das Unternehmen aus dem Index genommen.
"Im PRIMA - Global Challenges war BWT wegen der geringen Marktkapitalisierung nicht vertreten. Mit Swiss Re kommt hingegen ein Schwergewicht neu ins Portfolio, das auch die Gewichtung der anderen Fondstitel beeinflusst", erkläre Thomas Hellener, der Geschäftsführer von PRIMA Fonds. Da der Index nach Marktkapitalisierung gewichtet werde - und die der Swiss Re bei über 28 Milliarden Euro liege - würden auch die anderen Index- und damit Fondsmitglieder eine andere Gewichtung erhalten.
Fondsmanager Dr. Hendrik Leber von ACATIS, der für den PRIMA - Global Challenges verantwortlich zeichne, werde aber wohl noch zusätzlich kleine Änderungen vornehmen (UCITS-Regelung: 5/10/40-Regel), sodass Intel im Fonds nur rund 9 Prozent einnehme, um hier bei positiver Entwicklung nicht permanent eine Grenzverletzung zu riskieren. Einzeltitel dürften im Fonds maximal eine Gewichtung von 10 Prozent ausmachen.
Die Münchner Nachhaltigkeitsratingagentur oekom research, die den GCX nach dem absoluten Best-in-Class-Ansatz zusammenstelle, habe zur Begründung erklärt, warum die Swiss Re Index neu aufgenommen werde: "Die Swiss Re zeichnet sich durch Versicherungsangebote für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sowie die Integration von ökologischen und sozialen Kriterien in die Eigenkapitalanlage aus. Zudem sind die Forschung und Produktentwicklung zu Klimawandel, demographischem Wandel und Ernährungssicherheit in Schwellenländern positiv hervorzuheben."
Der Nachhaltigkeitsfonds PRIMA - Global Challenges investiere in Aktien von Unternehmen, die einen substanziellen Beitrag zur Lösung der sieben globaler Herausforderungen leisten würden: Klimawandel, Trinkwasser, nachhaltige Waldwirtschaft, Artenvielfalt, Bevölkerungsentwicklung, Armut, verantwortungsvolle Führung. Dabei beteilige er sich vor allem an großen Unternehmen aus Europa, den USA, Japan und Kanada. (Ausgabe vom 31.08.2015) (01.09.2015/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 178,574 € | 178,044 € | 0,53 € | +0,30% | 17.04./10:16 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0254565053 | A0JMLV | 191,57 € | 166,66 € | |


