PRIMA - TOP 20-Fonds: Schnelles Handeln bei hoher Volatilität - Fondsanalyse


09.02.15 16:36
PRIMA Fonds

Wiesbaden (www.fondscheck.de) - Wenn sich die Ereignisse an den Finanzmärkten wie derzeit überschlagen, müsse man bei der Asset Allokation schnell handeln, so die Experten von PRIMA Fonds.

Das sei aber bei den meisten Fonds kaum möglich, da es ihnen an der notwenigen Freiheit fehle. Deshalb würde besonders bei Aktienfonds derzeit ein erhöhtes Rückschlagrisiko bestehen, so das Ergebnis der jüngsten Marktanalyse der Manager des flexiblen Mischfonds PRIMA - TOP 20.

"Wir sehen derzeit eine zunehmende Volatilität in den Märkten", erkläre Andreas Bichler von MARS Asset Management, die den PRIMA - TOP 20 beraten würden. "Griechische Aktien bewegen sich derzeit täglich um plus oder minus 5 Prozent, beim Ölpreis sind es gut drei Prozent und vor ein paar Tagen hat die ukrainische Währung gar um rund 47 Prozent (!) abgewertet."

Bei einem Blick auf die aktuelle Rendite-Risiko-Übersicht könne man derweil meinen, man müsse zurzeit massiv in Aktien investiert sein. Dies sei aber nicht so. "Die Aktienquote im Fonds liegt aktuell bei rund 58 Prozent", erläutere Thomas Hellener von PRIMA Fonds.

"Das trägt den erhöhten Volatilitäten der Anlageklasse Aktien Rechnung. So gehen wir beispielsweise bei den Industrieländern mit einer Volatilität von durchschnittlich 25 Prozent aus. Dies entspricht einer Verdoppelung gegenüber Ende September letzten Jahres. Das heißt, es sind gerade mal vier Monate, in denen sich das Risiko bei Aktien dermaßen verschoben und erhöht hat." Eine deutlich höhere Aktienquote werde aktuell aber nicht über den Risikofilter verhindert, wie es bei fallenden Kursen der Fall sei, sondern durch die Beschränkungen des vorwärtsgerichteten Risikos, so die Anlagestrategen des PRIMA - TOP 20.

Neben der Aktienquote von knapp 58 Prozent sei der Fonds derzeit im festverzinslichen Bereich mit 19,9 Prozent in High Yield-Anleihen und 10,5 Prozent in Schwellenländeranleihen investiert. Edelmetalle würden 9,6 Prozent des Portfolios ausmachen. Die verbleibenden knapp 3 Prozent würden im Geldmarkt gehalten.

"Wir bleiben aber auf der Hut und passen das Portfolio jederzeit schnell an, wenn es die Situation an den Märkten verlangt", betone Hellener. Thomas Bichler und seinen Kollegen von MARS Asset Management stehe grundsätzlich das komplette globale Anlagespektrum - also Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen, Geldmarkt, Währungen sowie Rohstoffe - mit vielen Sub-Anlagekategorien zur Verfügung. Keine Anlagekategorie sei fix im Portfolio gesetzt, würden die Fondsmanager betonen.

Die Portfolio-Zusammensetzung verändere sich stattdessen allein in Abhängigkeit von der Kapitalmarktsituation sehr dynamisch. "Das Portfolio wird wöchentlich überprüft und wenn notwendig an die aktuelle Marktentwicklung angepasst", erkläre Thomas Hellener. "Und das ist in der momentanen Situation an den Märkten auch gut so, denn es bedeutet Flexibilität pur." (09.02.2015/fc/a/f)