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PRIMA - TOP 20-Fonds: Schwellenländer-Aktien rücken wieder in den Fokus - Fondsanalyse
20.04.15 15:30
PRIMA Fonds
Wiesbaden (www.fondscheck.de) - Es sind weiterhin die Notenbanken, die das Geschehen an den Märkten bestimmen, berichten die Experten von PRIMA Fonds im Kommentar zum PRIMA - TOP 20-Fonds.
So behalte etwa die EZB ihren Kurs der Geldschwemme uneingeschränkt bei. Doch in den vergangenen Tagen habe vor allem der DAX kräftige Verluste hinnehmen müssen. Ob dies nur eine kurze Verschnaufpause oder der Vorgeschmack auf eine Kurskorrektur an den Märkten gewesen sei, bleibe abzuwarten, heiße es in der jüngsten Marktanalyse der Manager des flexiblen Dachfonds PRIMA - TOP 20.
Dafür sei aber ein anderer Trend zu erkennen. "Während sich die Trends an den Standardmärkten in Deutschland, Europa und den USA nach dem teils bärenstarken ersten Quartal nun verlangsamen, machen die Schwellenländer einen deutlichen Sprung nach vorne", erkläre Thomas Hellener, Chef der PRIMA Fonds in Wiesbaden.
Während DAX, EURO STOXX 50 oder auch der Dow Jones oder S&P 500 derzeit schwächeln würden, hätten die Anleger in ihrem "Kaufrausch" nach Märkten gesucht, die in den letzten Monaten zurückgeblieben seien. Dies gelte sowohl für Aktien als auch für Anleihen. Ein Großteil der Performance gehe dabei auf die Währungsentwicklung zurück, denn der Euro habe jüngst seinen Abwärtstrend wieder aufgenommen. Die Politik der EZB wirke also auch hier und schwäche den Euro im Nebeneffekt weiter ab.
"Dies hilft den exportorientierten Unternehmen in Europa. US-Unternehmen, die Gewinner der letzten Jahre, verspüren dagegen aufgrund der Dollar-Stärke einen heftiger werdenden Gegenwind", betone Jens Kummer, der mit seinen Kollegen von MARS Asset Management für den PRIMA - TOP 20 verantwortlich zeichne. "Die Analysten revidieren deshalb die Gewinnschätzungen für den US-Markt deutlich nach unten, während in Europa und in den Schwellenländern der Gewinntrend seitwärts gerichtet ist. Japan kristallisiert sich als der große Nutznießer im globalen Währungskrieg heraus." Im letzten halben Jahr seien die Gewinnschätzungen für die japanischen Unternehmen stetig nach oben revidiert worden.
Auch an den Anleihemärkten halte der Kursaufschwung an. Deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von fünf bis sieben Jahren würden eine negative Rendite von jährlich 0,1 Prozent abwerfen. Wer noch eine hohe Renditeerwartung bei zinstragenden Papieren suche, finde bei Anleihen aus Schwellenländern eine jährliche Rendite von 6,2 Prozent.
Für Jens Kummer würden Aktien mit Blick auf die Renditeerwartung weiterhin erste Wahl bleiben. In der taktischen Anlagepolitik würden sie aber zwischen den verschiedenen Ländern und Regionen differenzieren. Sie würden ein Übergewicht in Europa, Japan und bei den Schwellenländern derzeit als sinnvoll ansehen.
"Die Währung ist es aber auch, die über das Vorzeichen bei der Performance von Gold-Anlagen entschied. Während der Goldpreis seit Jahresbeginn in Euro gemessen um 10 Prozent zulegte, gab er in US-Dollar betrachtet im selben Zeitraum nach", erkläre Thomas Hellener. An den Fundamentaldaten des gelben Edelmetalls habe sich derweil nichts geändert. Und so bleibe Hellener dabei: "Etwas Gold gehört aktuell in ein diversifiziertes Anlegerportfolio." Im PRIMA - TOP 20 seien es derzeit sogar knapp 10 Prozent.
Als Fazit würden die Fondsmanager betonen: Die aktuellen Zustände würden nicht ewig anhalten. In jedem Bereich, von den Inflationsraten bis hin zu den weltpolitischen Problemen, befinde man sich auf brüchigem Eis. Auch wenn im PRIMA - Top 20 Aktien mit rund 60 Prozent übergewichtet bleiben würden, so würden Jens Kummer und seine Kollegen in unsicheren Situationen einen frühzeitigen Ausstieg aus riskanten Anlagen in Erwägung ziehen. So werde auf jeden Fall der Portfolio-Wert geschützt. (20.04.2015/fc/a/f)
So behalte etwa die EZB ihren Kurs der Geldschwemme uneingeschränkt bei. Doch in den vergangenen Tagen habe vor allem der DAX kräftige Verluste hinnehmen müssen. Ob dies nur eine kurze Verschnaufpause oder der Vorgeschmack auf eine Kurskorrektur an den Märkten gewesen sei, bleibe abzuwarten, heiße es in der jüngsten Marktanalyse der Manager des flexiblen Dachfonds PRIMA - TOP 20.
Dafür sei aber ein anderer Trend zu erkennen. "Während sich die Trends an den Standardmärkten in Deutschland, Europa und den USA nach dem teils bärenstarken ersten Quartal nun verlangsamen, machen die Schwellenländer einen deutlichen Sprung nach vorne", erkläre Thomas Hellener, Chef der PRIMA Fonds in Wiesbaden.
Während DAX, EURO STOXX 50 oder auch der Dow Jones oder S&P 500 derzeit schwächeln würden, hätten die Anleger in ihrem "Kaufrausch" nach Märkten gesucht, die in den letzten Monaten zurückgeblieben seien. Dies gelte sowohl für Aktien als auch für Anleihen. Ein Großteil der Performance gehe dabei auf die Währungsentwicklung zurück, denn der Euro habe jüngst seinen Abwärtstrend wieder aufgenommen. Die Politik der EZB wirke also auch hier und schwäche den Euro im Nebeneffekt weiter ab.
Auch an den Anleihemärkten halte der Kursaufschwung an. Deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von fünf bis sieben Jahren würden eine negative Rendite von jährlich 0,1 Prozent abwerfen. Wer noch eine hohe Renditeerwartung bei zinstragenden Papieren suche, finde bei Anleihen aus Schwellenländern eine jährliche Rendite von 6,2 Prozent.
Für Jens Kummer würden Aktien mit Blick auf die Renditeerwartung weiterhin erste Wahl bleiben. In der taktischen Anlagepolitik würden sie aber zwischen den verschiedenen Ländern und Regionen differenzieren. Sie würden ein Übergewicht in Europa, Japan und bei den Schwellenländern derzeit als sinnvoll ansehen.
"Die Währung ist es aber auch, die über das Vorzeichen bei der Performance von Gold-Anlagen entschied. Während der Goldpreis seit Jahresbeginn in Euro gemessen um 10 Prozent zulegte, gab er in US-Dollar betrachtet im selben Zeitraum nach", erkläre Thomas Hellener. An den Fundamentaldaten des gelben Edelmetalls habe sich derweil nichts geändert. Und so bleibe Hellener dabei: "Etwas Gold gehört aktuell in ein diversifiziertes Anlegerportfolio." Im PRIMA - TOP 20 seien es derzeit sogar knapp 10 Prozent.
Als Fazit würden die Fondsmanager betonen: Die aktuellen Zustände würden nicht ewig anhalten. In jedem Bereich, von den Inflationsraten bis hin zu den weltpolitischen Problemen, befinde man sich auf brüchigem Eis. Auch wenn im PRIMA - Top 20 Aktien mit rund 60 Prozent übergewichtet bleiben würden, so würden Jens Kummer und seine Kollegen in unsicheren Situationen einen frühzeitigen Ausstieg aus riskanten Anlagen in Erwägung ziehen. So werde auf jeden Fall der Portfolio-Wert geschützt. (20.04.2015/fc/a/f)


