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Quantitative Easing 2 Opium für die Märkte
08.11.10 15:23
Rohstoff-Trader
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die FED hat es wieder getan. Mit der Ankündigung, erneut für über 600 Mrd. USD Neuankäufe von Staatsanleihen plus 250 bis 300 Mrd. USD zur Ersetzung auslaufender Hypothekenanleihen zu finanzieren, schüttet sie weiteres Öl ins Feuer, so die Experten vom "Rohstoff-Trader".
Die Gelehrten dieser Welt würden nun darüber streiten, ob dieses Gelddrucken - denn letztlich sei es nichts anderes - nun langfristig positiv oder negativ für die Weltwirtschaft, den Wohlstand der Massen und die weitere Entwicklung unserer Gesellschaften sein werde. Es gebe viele Pro- und Contra-Argumente und viele Beteiligte in dieser Diskussion wollten nur ihre jeweils eigene Meinung gelten lassen. Als Börsenhändler sollte man es tunlichst vermeiden, sich zu stark der einen oder anderen Seite anzuschließen, denn wie dieses Experiment enden werde, sei heute noch völlig offen.
Die Reaktion der Märkte sei jedenfalls eindeutig gewesen. Silber, Palldium, Aktien, Getreide, Öl oder Euro, die Liste der Märkte die nach der FED-Ankündigung sehr deutliche Anstiege verzeichnet hätten, sei lang. Der Markt zeige damit eindeutig, dass er eine inflationäre Entwicklung in der Zukunft erwarte und preise dies ein. Und so sollten sich auch die Experten als Händler nicht gegen diese Entwicklung stellen, sondern im Gleichlauf mit den Märkten ihre Investitionen vornehmen.
Solange die Notenbanken dieser Welt die Märkte mit Geld fluten würden, müsse dieses Geld investiert werden. Aktuelle Zahlen würden zeigen, dass der amerikanische Verbraucher wenig Neigung zum Konsum zeige, die Nachfrage nach Krediten sei sowohl von Privat- als auch Wirtschaftsseite schwach. Da dieses Geld aber nun einmal da sei, müsse es in auch irgendwo hin. Und so werde es Anlage gleich welcher Art fließen. Und da viele Großanleger mittlerweile den Anleihemärkten zunehmend skeptischer gegenüberstünden, würden diese ihr Geld in anderen Märkten verstärkt investieren. Bloß, was seien denn andere Märkte, die angesichts solcher Umstände investierbar bleiben würden?
Die Chance, dass die vorhandene Liquidität in reale Werte wie Firmenbeteiligungen (Aktien), Alternativwährungen (Gold, Silber) oder reale anfassbare Werte (Rohstoffe, Kunst, Immobilen, etc.) fließe, sei aktuell sehr hoch. Und sollte man es mit seinen Anlagen eben auch halten. Papiergeld und Anleihen würden das große Risiko bergen, in einer möglicherweise kommenden Inflation massiv an Wert zu verlieren. Die Alternativen sind begrenzt und daher sind die Experten vom "Rohstoff-Trader" überzeugt, dass auch in den kommenden Monaten viel Geld in Richtung Sachwerte fließen wird. (08.11.2010/ac/a/m)
Die Gelehrten dieser Welt würden nun darüber streiten, ob dieses Gelddrucken - denn letztlich sei es nichts anderes - nun langfristig positiv oder negativ für die Weltwirtschaft, den Wohlstand der Massen und die weitere Entwicklung unserer Gesellschaften sein werde. Es gebe viele Pro- und Contra-Argumente und viele Beteiligte in dieser Diskussion wollten nur ihre jeweils eigene Meinung gelten lassen. Als Börsenhändler sollte man es tunlichst vermeiden, sich zu stark der einen oder anderen Seite anzuschließen, denn wie dieses Experiment enden werde, sei heute noch völlig offen.
Solange die Notenbanken dieser Welt die Märkte mit Geld fluten würden, müsse dieses Geld investiert werden. Aktuelle Zahlen würden zeigen, dass der amerikanische Verbraucher wenig Neigung zum Konsum zeige, die Nachfrage nach Krediten sei sowohl von Privat- als auch Wirtschaftsseite schwach. Da dieses Geld aber nun einmal da sei, müsse es in auch irgendwo hin. Und so werde es Anlage gleich welcher Art fließen. Und da viele Großanleger mittlerweile den Anleihemärkten zunehmend skeptischer gegenüberstünden, würden diese ihr Geld in anderen Märkten verstärkt investieren. Bloß, was seien denn andere Märkte, die angesichts solcher Umstände investierbar bleiben würden?
Die Chance, dass die vorhandene Liquidität in reale Werte wie Firmenbeteiligungen (Aktien), Alternativwährungen (Gold, Silber) oder reale anfassbare Werte (Rohstoffe, Kunst, Immobilen, etc.) fließe, sei aktuell sehr hoch. Und sollte man es mit seinen Anlagen eben auch halten. Papiergeld und Anleihen würden das große Risiko bergen, in einer möglicherweise kommenden Inflation massiv an Wert zu verlieren. Die Alternativen sind begrenzt und daher sind die Experten vom "Rohstoff-Trader" überzeugt, dass auch in den kommenden Monaten viel Geld in Richtung Sachwerte fließen wird. (08.11.2010/ac/a/m)


