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RWS-Wachstumsfonds-MI Jahresbericht zum 31. Oktober 2011
01.03.12 10:53
Metzler Asset Management
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der RWS-Wachstumsfonds-MI ist ein international ausgerichteter Aktienfonds, so die Experten von Metzler Asset Management.
Der systematische wertorientierte Investmentansatz des Fonds zeichne sich durch die Gleichgewichtung der ausgewählten Ländermodule und der innerhalb der Länder ausgewählten Einzeltitel aus. Eine breite Diversifikation führe dazu, Klumpenrisiken zu vermeiden. Halbjährlich würden die Gleichgewichte wiederhergestellt (Rebalancing).
Zu Beginn des Berichtszeitraumes habe die Mischung aus positiven Nachrichten und zusätzlichen Liquiditätsspritzen der US-Notenbank zu einer Jahresendrally an den Aktienmärkten geführt. Anfang 2011 hätten jedoch die anhaltenden politischen Spannungen in Nordafrika und in Nahost die Marktteilnehmer weltweit beunruhigt. Das schwere Erdbeben in Japan im März und die nicht absehbaren Folgen aus dem Gau des Atomkraftwerks Fukushima hätten die Lieferketten weltweit beeinträchtigt und vorübergehend Unternehmen im IT- und Automobilbereich belastet.
Zunehmende Übernahmeaktivitäten und überwiegend besser als erwartete Quartalszahlen hätten den Kursen an den Aktienmärkten temporär neuen Auftrieb verliehen. Ab Mai hätten jedoch die anhaltende Schuldenkrise der peripheren Euroländer sowie der - zwischenzeitlich beigelegte - Streit über die Anhebung der Schuldengrenze in den USA die Entwicklung an den Kapitalmärkten dominiert. Dadurch hätten fundamentale Unternehmensbewertungen gegenüber makroökonomischen Anlageentscheidungen an Bedeutung verloren.
Das halbjährliche Rebalancing des Fonds habe im November 2010 und im Juni 2011 stattgefunden. Im Rahmen des letzten Rebalancings hätten die Experten den Anteil an Titeln aus den Sektoren Informationstechnologie und Energie erhöht. Die Gewichtung der Bereiche Pharma und Versorger hätten sie im Gegenzug reduziert.
Der Fonds halte zum Ende des Berichtszeitraums 185 Aktien in den elf Ländermodulen Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien/Spanien/Portugal, Benelux, Skandinavien, Hongkong/China, Japan, Kanada, Asien-Pazifik und USA. Aus der Titelauswahl, die nach einem "Bottom-up"-Ansatz gesteuert werde, hätten sich im Portfolio zum Ende des Berichtszeitraums folgende Schwerpunkte in der Sektorgewichtung ergeben: Industriegüter (15,4%), Konsum- und Verbrauchsgüter (13,3%), Finanzdienstleister (12,5%) und Grundstoffe (11,6%). Banken (2,5%) würden gegenüber dem Vergleichsindex (7,5%) deutlich unterrepräsentiert bleiben.
Bedingt durch die Gleichgewichtungsstrategie seien US-Aktien weiterhin mit einem Anteil von 9,8% am Fondsvolumen gegenüber dem Vergleichsindex (51,3%) deutlich untergewichtet. Eine durchschnittliche Dividendenrendite von 4,2%, ein durchschnittliches Kurs-Buch-Verhältnis von 1,3 und ein durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,4 würden die wertorientierte Aktienauswahl unterstreichen (Quelle: UBS-PAS-Analyse).
Im Berichtsjahr seien Veräußerungsgewinne von 10.198 TEUR und Veräußerungsverluste von 2.644 TEUR angefallen. Der Gewinn stamme zu 100% aus Wertpapiergewinnen und der Verlust zu 100% aus Wertpapierverlusten.
Im Berichtszeitraum verzeichnete der RWS-Wachstumsfonds-MI einen Wertverlust von 5,35%, so die Experten von Metzler Asset Management. Der Vergleichsindex (MSCI World Net Dividends) sei im gleichen Zeitraum um 1,39% gestiegen. (01.03.2012/fc/a/f)
Der systematische wertorientierte Investmentansatz des Fonds zeichne sich durch die Gleichgewichtung der ausgewählten Ländermodule und der innerhalb der Länder ausgewählten Einzeltitel aus. Eine breite Diversifikation führe dazu, Klumpenrisiken zu vermeiden. Halbjährlich würden die Gleichgewichte wiederhergestellt (Rebalancing).
Zu Beginn des Berichtszeitraumes habe die Mischung aus positiven Nachrichten und zusätzlichen Liquiditätsspritzen der US-Notenbank zu einer Jahresendrally an den Aktienmärkten geführt. Anfang 2011 hätten jedoch die anhaltenden politischen Spannungen in Nordafrika und in Nahost die Marktteilnehmer weltweit beunruhigt. Das schwere Erdbeben in Japan im März und die nicht absehbaren Folgen aus dem Gau des Atomkraftwerks Fukushima hätten die Lieferketten weltweit beeinträchtigt und vorübergehend Unternehmen im IT- und Automobilbereich belastet.
Zunehmende Übernahmeaktivitäten und überwiegend besser als erwartete Quartalszahlen hätten den Kursen an den Aktienmärkten temporär neuen Auftrieb verliehen. Ab Mai hätten jedoch die anhaltende Schuldenkrise der peripheren Euroländer sowie der - zwischenzeitlich beigelegte - Streit über die Anhebung der Schuldengrenze in den USA die Entwicklung an den Kapitalmärkten dominiert. Dadurch hätten fundamentale Unternehmensbewertungen gegenüber makroökonomischen Anlageentscheidungen an Bedeutung verloren.
Der Fonds halte zum Ende des Berichtszeitraums 185 Aktien in den elf Ländermodulen Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien/Spanien/Portugal, Benelux, Skandinavien, Hongkong/China, Japan, Kanada, Asien-Pazifik und USA. Aus der Titelauswahl, die nach einem "Bottom-up"-Ansatz gesteuert werde, hätten sich im Portfolio zum Ende des Berichtszeitraums folgende Schwerpunkte in der Sektorgewichtung ergeben: Industriegüter (15,4%), Konsum- und Verbrauchsgüter (13,3%), Finanzdienstleister (12,5%) und Grundstoffe (11,6%). Banken (2,5%) würden gegenüber dem Vergleichsindex (7,5%) deutlich unterrepräsentiert bleiben.
Bedingt durch die Gleichgewichtungsstrategie seien US-Aktien weiterhin mit einem Anteil von 9,8% am Fondsvolumen gegenüber dem Vergleichsindex (51,3%) deutlich untergewichtet. Eine durchschnittliche Dividendenrendite von 4,2%, ein durchschnittliches Kurs-Buch-Verhältnis von 1,3 und ein durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,4 würden die wertorientierte Aktienauswahl unterstreichen (Quelle: UBS-PAS-Analyse).
Im Berichtsjahr seien Veräußerungsgewinne von 10.198 TEUR und Veräußerungsverluste von 2.644 TEUR angefallen. Der Gewinn stamme zu 100% aus Wertpapiergewinnen und der Verlust zu 100% aus Wertpapierverlusten.
Im Berichtszeitraum verzeichnete der RWS-Wachstumsfonds-MI einen Wertverlust von 5,35%, so die Experten von Metzler Asset Management. Der Vergleichsindex (MSCI World Net Dividends) sei im gleichen Zeitraum um 1,39% gestiegen. (01.03.2012/fc/a/f)


