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Rize Cybersecurity and Data Privacy UCITS ETF: Pandemie zwingt zu Investitionen in Cybersecurity
23.04.20 11:45
Rize ETF
London (www.fondscheck.de) - Auch wenn es für die breite Öffentlichkeit möglicherweise noch nicht offensichtlich ist - mit Warnungen der WHO, des FBI und der Europäischen Zentralbank steht die Cybersicherheit zunehmend und weltweit im Mittelpunkt
"Der durch das Coronavirus ausgelöste Shutdown hat neue Risiken und Schwachstellen in unseren technologischen Strukturen aufgedeckt. Der plötzliche Wandel hin zum virtuellen Office bedeutet eine Zunahme von Fernanmeldungen über private Geräte und bietet somit ein leichtes Ziel für Hacker", warne Chris Versace, CIO und thematischer Stratege bei Tematica Research. Laut einer IBM-Studie habe es bereits vor dem Ausbruch der Pandemie durchschnittlich 197 Tage gedauert, bis eine Sicherheitslücke im System eines Unternehmens gefunden werde und nochmal 69 Tage, um sie zu schließen.
Getarnt als Unternehmenskommunikation würden User von Kriminellen mit Informationen bombardiert. Ziel sei es zumeist, zu einem Impulsklick zu verleiten und Zugriff auf private Daten zu erhalten. Laut WHO habe die Corona-Pandemie zu einer "Infodemie", einer Ausbreitung von irreführenden Informationen, geführt. Seit Anfang 2020 seien über 50.000 Domains in Zusammenhang mit dem Virus im Internet registriert worden. Versace erläutere: "Fehlinformationskampagnen, die als Unternehmenskommunikation getarnt sind, erfolgen vor allem via Phising-Mails. Mittlerweile nehmen allerdings auch Smishing Nachrichten (Phising per SMS), die etwa als Bankmitteilungen getarnt sind, oder Vishing-Anrufe (Phising per Stimme), bei sich denen Kriminelle als Essenslieferanten ausgeben, zu." So lese man bereits sogar von einem "Netflix-Effekt": Die Popularität von Netflix und anderen Streaming-Diensten habe wegen Corona dermaßen zugenommen, dass Cyber-Attacken als Netflix-Websites aufgetreten seien, um nach Kundendaten zu fischen.
"Aufgrund des technologischen Wandels steigt die Anzahl an Usern und Geräten kontinuierlich. Der Spielplatz für Cyberkriminelle wird somit immer größer, aber die allerwenigsten Unternehmen sind dafür gerüstet", befürchte der Tematica-Experte. Hier würden die Zahlen eine deutliche Sprache sprechen, denn einer Studie des Software-Unternehmen Varonis Systems zufolge würden nur 5 Prozent der Unternehmen weltweit über ausreichenden Schutz in puncto Cybersicherheit verfügen.
"Die Industrie ist noch ziemlich neu ist. Unternehmen sind allerdings einmal mehr gut beraten ihre wertvollsten Assets und Infrastrukturen, die nun eben größtenteils digital sind, zu schützen", davon sei auch Rahul Bhushan, Co-Founder von Rize ETF und Partner von Tematica, überzeugt. Es wäre Bhushan zufolge nur mehr eine Frage der Zeit, wann Unternehmen weitreichende Investitionen tätigen müssten, um ihre Daten und somit teilweise auch ihre Betriebsgeheimnisse zu schützen. Das Marktforschungsinstitut Gartner komme zu ähnlichen Annahmen: Aktuell würden die Ausgaben von Unternehmen für Cybersecurity bei 184 Milliarden US-Dollar liegen, 2023 schon bei 250 Milliarden. "An dieser Stelle sei erwähnt, dass Gartner bei seinen Vorhersagen immer eher verhalten ist und sich die Zahlen auf die Zeit vor Corona beziehen", so Bhushan.
Der durch das Coronavirus ausgelöste Wandel biete fruchtbaren Boden für Innovationen durch neue Technologien wie künstliche Intelligenz, 5G und Cloud Computing. So entstünden neue Geschäftsmodelle, die thematische Investments möglich machen würden. Cyberkriminelle würden nach Schwachstellen suchen, während Cybersecurity-Experten diese zu beseitigen versuchen würden - dem Bhushan zufolge sei das ein Spiel mit langem Atem. "Die jetzt durch das Virus aufgedeckten Schmerzpunkte deuten lediglich an, welche Potenziale in diesem Sektor schlummern. Für Investoren birgt diese Entwicklung die Chance, am langfristigen Wachstum dieser Branche teilzuhaben. Zudem leisten sie gleichzeitig einen Beitrag für eine Technologie, die zukünftig unsere Identität bestimmen wird", so Bhushan abschließend.
Der Rize Cybersecurity and Data Privacy UCITS ETF strebe danach, den Foxberry Tematica Research Cybersecurity & Data Privacy Index zu verfolgen. Ziel des Index sei es, nur solche Unternehmen abzubilden, die nachweislich Produkte oder Dienstleistungen im Bereich Cybersicherheit zur Verfügung stellen würden. (23.04.2020/fc/a/e)
"Der durch das Coronavirus ausgelöste Shutdown hat neue Risiken und Schwachstellen in unseren technologischen Strukturen aufgedeckt. Der plötzliche Wandel hin zum virtuellen Office bedeutet eine Zunahme von Fernanmeldungen über private Geräte und bietet somit ein leichtes Ziel für Hacker", warne Chris Versace, CIO und thematischer Stratege bei Tematica Research. Laut einer IBM-Studie habe es bereits vor dem Ausbruch der Pandemie durchschnittlich 197 Tage gedauert, bis eine Sicherheitslücke im System eines Unternehmens gefunden werde und nochmal 69 Tage, um sie zu schließen.
Getarnt als Unternehmenskommunikation würden User von Kriminellen mit Informationen bombardiert. Ziel sei es zumeist, zu einem Impulsklick zu verleiten und Zugriff auf private Daten zu erhalten. Laut WHO habe die Corona-Pandemie zu einer "Infodemie", einer Ausbreitung von irreführenden Informationen, geführt. Seit Anfang 2020 seien über 50.000 Domains in Zusammenhang mit dem Virus im Internet registriert worden. Versace erläutere: "Fehlinformationskampagnen, die als Unternehmenskommunikation getarnt sind, erfolgen vor allem via Phising-Mails. Mittlerweile nehmen allerdings auch Smishing Nachrichten (Phising per SMS), die etwa als Bankmitteilungen getarnt sind, oder Vishing-Anrufe (Phising per Stimme), bei sich denen Kriminelle als Essenslieferanten ausgeben, zu." So lese man bereits sogar von einem "Netflix-Effekt": Die Popularität von Netflix und anderen Streaming-Diensten habe wegen Corona dermaßen zugenommen, dass Cyber-Attacken als Netflix-Websites aufgetreten seien, um nach Kundendaten zu fischen.
"Die Industrie ist noch ziemlich neu ist. Unternehmen sind allerdings einmal mehr gut beraten ihre wertvollsten Assets und Infrastrukturen, die nun eben größtenteils digital sind, zu schützen", davon sei auch Rahul Bhushan, Co-Founder von Rize ETF und Partner von Tematica, überzeugt. Es wäre Bhushan zufolge nur mehr eine Frage der Zeit, wann Unternehmen weitreichende Investitionen tätigen müssten, um ihre Daten und somit teilweise auch ihre Betriebsgeheimnisse zu schützen. Das Marktforschungsinstitut Gartner komme zu ähnlichen Annahmen: Aktuell würden die Ausgaben von Unternehmen für Cybersecurity bei 184 Milliarden US-Dollar liegen, 2023 schon bei 250 Milliarden. "An dieser Stelle sei erwähnt, dass Gartner bei seinen Vorhersagen immer eher verhalten ist und sich die Zahlen auf die Zeit vor Corona beziehen", so Bhushan.
Der durch das Coronavirus ausgelöste Wandel biete fruchtbaren Boden für Innovationen durch neue Technologien wie künstliche Intelligenz, 5G und Cloud Computing. So entstünden neue Geschäftsmodelle, die thematische Investments möglich machen würden. Cyberkriminelle würden nach Schwachstellen suchen, während Cybersecurity-Experten diese zu beseitigen versuchen würden - dem Bhushan zufolge sei das ein Spiel mit langem Atem. "Die jetzt durch das Virus aufgedeckten Schmerzpunkte deuten lediglich an, welche Potenziale in diesem Sektor schlummern. Für Investoren birgt diese Entwicklung die Chance, am langfristigen Wachstum dieser Branche teilzuhaben. Zudem leisten sie gleichzeitig einen Beitrag für eine Technologie, die zukünftig unsere Identität bestimmen wird", so Bhushan abschließend.
Der Rize Cybersecurity and Data Privacy UCITS ETF strebe danach, den Foxberry Tematica Research Cybersecurity & Data Privacy Index zu verfolgen. Ziel des Index sei es, nur solche Unternehmen abzubilden, die nachweislich Produkte oder Dienstleistungen im Bereich Cybersicherheit zur Verfügung stellen würden. (23.04.2020/fc/a/e)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 6,365 € | 6,331 € | 0,034 € | +0,54% | 17.04./22:01 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| IE00BJXRZJ40 | A2PX6V | 8,20 € | 5,52 € | |


