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Rohstoffe bei professionellen Anlegern immer beliebter
03.02.11 14:00
Baring Asset Management
Boston (aktiencheck.de AG) - Eine Umfrage von Baring Asset Management (Barings) unter 108 Anlageexperten in Deutschland hat ergeben, dass Rohstoffe bei professionellen Anlegern immer beliebter werden, so die Experten von Baring Asset Management.
So würden 93% der Befragten diese Anlageklasse für vielversprechend, davon 50% sogar für sehr vielversprechend halten. Gegenüber der letzten Umfrage, bei der nur 21% der Teilnehmer Rohstoffe als sehr vielversprechend eingestuft hätten, sei hier ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Anlegers Liebling seien den Umfrageergebnissen zufolge indes unangefochten Aktien aus Schwellenländern und Asien (ausschließlich Japan), die von 95% bzw. 94% der Befragten als vielversprechend bezeichnet worden seien.
Außerdem habe das Barings Investment Barometer, mit dem die Einschätzung der aktuellen und künftig erwarteten Wirtschaftslage gemessen werden solle, ergeben, dass 63% der Anlageexperten ihren Kunden zu einer Aufstockung ihres Engagements in Rohstoffen und 65% zu einer stärkeren Gewichtung von Schwellenländer-Aktien raten würden. Eine Mehrheit von 77% der Befragten und damit deutlich mehr als noch bei der letzten vierteljährlichen Umfrage (damals: 66%) empfehle, die Gewichtung festverzinslicher Wertpapiere zu reduzieren.
Oliver Morath, Geschäftsführer von Barings Frankfurt, kommentiere die Entwicklung folgendermaßen: "Es ist äußerst interessant, dass Rohstoffe in der Gunst der Berater so stark zugelegt haben. Rohstoffe gehören zu den wichtigsten Exportgütern der Schwellenländer. Da ist es in Anbetracht des allgemein großen Potenzials dieser Anlageklasse kaum überraschend, dass Anleger in Rohstoffen eine der attraktivsten Möglichkeiten sehen, an der Wachstumsstory der Emerging Markets teilzuhaben. Wir sind fest davon überzeugt, dass für Anlagen in Schwellenländern gute Bedingungen herrschen, da sie nach wie vor angemessene Bewertungen bei positiven Renditeaussichten bieten. Unsere Analysen zeigen, dass Emerging Markets für viele Anleger derzeit eine stärkere Anziehungskraft haben als Industrieländer, die immer noch mit den Nachwehen der Finanzkrise zu kämpfen haben."
In den Umfrageergebnissen zeige sich, dass die anhaltende Marktvolatilität den Anlageexperten weiter Sorge bereite. So würden 58% eine stärkere Diversifizierung der Vermögenswerte empfehlen, und 44% würden ihren Kunden raten, das Risiko-Rendite-Profil ihrer Anlagen gründlicher zu analysieren. Fast die Hälfte der Befragten (46%) empfehle eine regelmäßigere Portfolioüberprüfung, und 39% würden ihre Kunden außerdem ermutigen, nach Wachstumschancen Ausschau zu halten.
Die Mehrheit der Berater (56%) halte die Schuldenkrise in der Eurozone für die größte volkswirtschaftliche Herausforderung für Anleger. Bei der letzten Umfrage hätten 47% der Befragten die überbordende Staatsverschuldung als erhebliche Gefahr für den Anlageerfolg eingestuft. Die Frage, ob die überschuldeten Staaten ihre Finanzen in den Griff bekommen würden, sei für die Hälfte (50%) der Anlageexperten von zentraler Bedeutung.
Hätten bei der letzten Umfrage noch 15% eine W-förmige Rezession befürchtet, würden nun mit 3% deutlich weniger Anlageexperten diese Gefahr sehen. Dagegen rücke das Risiko einer Inflation stärker ins Bewusstsein der Befragten: Nach 16% vor drei Monaten würden nun 28% die Geldentwertung als großes Hindernis für das Wachstum von Anlagevermögen einstufen. Auch würden 63% der Umfrageteilnehmer angeben, dass ihre Kunden über mögliche Inflationsauswirkungen auf ihre geldmarktnahen Anlagen besorgt seien, und 88% würden die Frage bejahen, ob ihre Kunden eine Verlagerung solcher Investments in inflationsgeschützte Vermögenswerte in Betracht ziehen würden oder bereits in die Wege geleitet hätten.
Oliver Morath äußere sich hierzu: "Das Thema Volatilität nimmt im Bewusstsein der Anlageberater auch weiterhin eine beherrschende Stellung ein, vor allem angesichts wachsender Sorgen über den Euroraum. Es ist beruhigend, dass die Anlageexperten im Hinblick auf eine möglichst effektive Eindämmung von Volatilitätsrisiken der Diversifizierung und regelmäßigen Überprüfung der Portfolios ihrer Kunden eine so große Bedeutung beimessen. Auch die Inflation wird immer mehr zum Thema. Daher ist es wichtig, dass sich Anlageexperten und ihre Kunden intensiv mit dem Schutz ihrer Vermögenswerte gegen Geldentwertung auseinandersetzen." (03.02.2011/fc/a/m)
So würden 93% der Befragten diese Anlageklasse für vielversprechend, davon 50% sogar für sehr vielversprechend halten. Gegenüber der letzten Umfrage, bei der nur 21% der Teilnehmer Rohstoffe als sehr vielversprechend eingestuft hätten, sei hier ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Anlegers Liebling seien den Umfrageergebnissen zufolge indes unangefochten Aktien aus Schwellenländern und Asien (ausschließlich Japan), die von 95% bzw. 94% der Befragten als vielversprechend bezeichnet worden seien.
Außerdem habe das Barings Investment Barometer, mit dem die Einschätzung der aktuellen und künftig erwarteten Wirtschaftslage gemessen werden solle, ergeben, dass 63% der Anlageexperten ihren Kunden zu einer Aufstockung ihres Engagements in Rohstoffen und 65% zu einer stärkeren Gewichtung von Schwellenländer-Aktien raten würden. Eine Mehrheit von 77% der Befragten und damit deutlich mehr als noch bei der letzten vierteljährlichen Umfrage (damals: 66%) empfehle, die Gewichtung festverzinslicher Wertpapiere zu reduzieren.
In den Umfrageergebnissen zeige sich, dass die anhaltende Marktvolatilität den Anlageexperten weiter Sorge bereite. So würden 58% eine stärkere Diversifizierung der Vermögenswerte empfehlen, und 44% würden ihren Kunden raten, das Risiko-Rendite-Profil ihrer Anlagen gründlicher zu analysieren. Fast die Hälfte der Befragten (46%) empfehle eine regelmäßigere Portfolioüberprüfung, und 39% würden ihre Kunden außerdem ermutigen, nach Wachstumschancen Ausschau zu halten.
Die Mehrheit der Berater (56%) halte die Schuldenkrise in der Eurozone für die größte volkswirtschaftliche Herausforderung für Anleger. Bei der letzten Umfrage hätten 47% der Befragten die überbordende Staatsverschuldung als erhebliche Gefahr für den Anlageerfolg eingestuft. Die Frage, ob die überschuldeten Staaten ihre Finanzen in den Griff bekommen würden, sei für die Hälfte (50%) der Anlageexperten von zentraler Bedeutung.
Hätten bei der letzten Umfrage noch 15% eine W-förmige Rezession befürchtet, würden nun mit 3% deutlich weniger Anlageexperten diese Gefahr sehen. Dagegen rücke das Risiko einer Inflation stärker ins Bewusstsein der Befragten: Nach 16% vor drei Monaten würden nun 28% die Geldentwertung als großes Hindernis für das Wachstum von Anlagevermögen einstufen. Auch würden 63% der Umfrageteilnehmer angeben, dass ihre Kunden über mögliche Inflationsauswirkungen auf ihre geldmarktnahen Anlagen besorgt seien, und 88% würden die Frage bejahen, ob ihre Kunden eine Verlagerung solcher Investments in inflationsgeschützte Vermögenswerte in Betracht ziehen würden oder bereits in die Wege geleitet hätten.
Oliver Morath äußere sich hierzu: "Das Thema Volatilität nimmt im Bewusstsein der Anlageberater auch weiterhin eine beherrschende Stellung ein, vor allem angesichts wachsender Sorgen über den Euroraum. Es ist beruhigend, dass die Anlageexperten im Hinblick auf eine möglichst effektive Eindämmung von Volatilitätsrisiken der Diversifizierung und regelmäßigen Überprüfung der Portfolios ihrer Kunden eine so große Bedeutung beimessen. Auch die Inflation wird immer mehr zum Thema. Daher ist es wichtig, dass sich Anlageexperten und ihre Kunden intensiv mit dem Schutz ihrer Vermögenswerte gegen Geldentwertung auseinandersetzen." (03.02.2011/fc/a/m)


