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Rohstoffe und Chinesischer Yuan
13.09.10 14:43
Rohstoff-Trader
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Am Freitag fand auf den Devisenmärkten ein kaum beachtetes Ereignis statt, welches jedoch in seiner Bedeutung ungemein wichtig ist, so die Experten vom "Rohstoff-Trader".
In China sei der Wechselkurs des Chinesischen Yuans (CNY) zum US-Dollar auf den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1994 gesetzt worden. Die Chinesen hätten damit auf eine sich aufbauende Antipathie von amerikanischen Politikern gegenüber der chinesischen Wechselkurspolitik reagiert. Seit Jahren würden US-Politiker die künstliche Unterbewertung des Yuans gegenüber dem US-Dollar kritisieren. China versuche dadurch seine Exporte in die USA aufrechtzuerhalten. Allerdings sei dies den Amerikanern ein Dorn im Auge, da dadurch die Handelsbilanz weiter in negatives Terrain abrutsche.
Obwohl die Diskussion um den Yuan schon seit Jahren geführt werde, scheine nun der Druck seitens der USA auf China größer zu werden. In den USA stünden im November wieder Wahlen an und die Politiker müssten versuchen Geld einzusparen, da die Kassen aufgrund der Finanzkrise leer seien. Eine wichtige Stellschraube sei der Handel mit China. Könnte man es schaffen, dass die USA weniger importieren und mehr nach China exportieren würden, wären zusätzliche Einnahmen garantiert. Allerdings könne dies zum Teil nur über den Wechselkurs gesteuert werden. China müsse daher den Yuan noch viel mehr aufwerten als bisher geschehen. Man fordere einen Sprung zwischen fünf und fünfzehn Prozent.
Eine Aufwertung des Yuans gegenüber dem US-Dollar dürfte ein Segen für die Rohstoffmärkte sein. Wenn der Yuan aufwerte, bedeute dies, dass man für einen Yuan mehr US-Dollar bekomme. Da Rohstoffe primär in US-Dollar gehandelt würden, würden sich die Rohstoffe für die Chinesen verbilligen. Da China eine unglaubliche Nachfrage nach Rohstoffen aller Art habe, dürfte eine Aufwertung des Yuans zu einem massiven Kaufrausch der Chinesen führen. Durch die Bank sollte dies zu einer neuen Rally führen. Vor allem Energie- und Industrierohstoffe sollten im Rahmen dieser Bewegung gefragt sein! (13.09.2010/ac/a/m)
In China sei der Wechselkurs des Chinesischen Yuans (CNY) zum US-Dollar auf den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1994 gesetzt worden. Die Chinesen hätten damit auf eine sich aufbauende Antipathie von amerikanischen Politikern gegenüber der chinesischen Wechselkurspolitik reagiert. Seit Jahren würden US-Politiker die künstliche Unterbewertung des Yuans gegenüber dem US-Dollar kritisieren. China versuche dadurch seine Exporte in die USA aufrechtzuerhalten. Allerdings sei dies den Amerikanern ein Dorn im Auge, da dadurch die Handelsbilanz weiter in negatives Terrain abrutsche.
Obwohl die Diskussion um den Yuan schon seit Jahren geführt werde, scheine nun der Druck seitens der USA auf China größer zu werden. In den USA stünden im November wieder Wahlen an und die Politiker müssten versuchen Geld einzusparen, da die Kassen aufgrund der Finanzkrise leer seien. Eine wichtige Stellschraube sei der Handel mit China. Könnte man es schaffen, dass die USA weniger importieren und mehr nach China exportieren würden, wären zusätzliche Einnahmen garantiert. Allerdings könne dies zum Teil nur über den Wechselkurs gesteuert werden. China müsse daher den Yuan noch viel mehr aufwerten als bisher geschehen. Man fordere einen Sprung zwischen fünf und fünfzehn Prozent.
Eine Aufwertung des Yuans gegenüber dem US-Dollar dürfte ein Segen für die Rohstoffmärkte sein. Wenn der Yuan aufwerte, bedeute dies, dass man für einen Yuan mehr US-Dollar bekomme. Da Rohstoffe primär in US-Dollar gehandelt würden, würden sich die Rohstoffe für die Chinesen verbilligen. Da China eine unglaubliche Nachfrage nach Rohstoffen aller Art habe, dürfte eine Aufwertung des Yuans zu einem massiven Kaufrausch der Chinesen führen. Durch die Bank sollte dies zu einer neuen Rally führen. Vor allem Energie- und Industrierohstoffe sollten im Rahmen dieser Bewegung gefragt sein! (13.09.2010/ac/a/m)


