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Rohstoffmärkte mit Ausnahmewoche
07.03.16 12:55
Saxo Bank
Kopenhagen (www.fondscheck.de) - "Dank einer starken Woche an den Rohstoffmärkten konnte der Bloomberg Rohstoffindex um 2,4 Prozent zulegen. Beflügelt wurde die positive Entwicklung insbesondere durch kräftige Gewinne bei Edel- und Basismetallen, die erst bis vor kurzer Zeit stark unter Druck waren", sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
Bei Industriemetallen stünde die Hoffnung im Vordergrund, dass der ab dem 5. März tagende Nationale Volkskongress in China weitere Schritte zur Stärkung der heimischen Wirtschaft des weltgrößten Metallverbrauchers unternehme. "Angesichts starker US-Arbeitsmarktdaten und anziehender Aktienmärkte in den Industrie- und Schwellenländern scheint die Unterstützung für Gold zu bröckeln. Dennoch stieg das gelbe Metall in der vergangenen Woche auf ein Einjahreshoch", sage Hansen.
"Bei Gold wird derzeit jeder Kursrücksetzer als Kaufgelegenheit angesehen. Insofern setzen Händler und Investoren weiterhin auf das Edelmetall", sage Hansen. Bislang seien im Jahresverlauf mehr als sieben Milliarden US-Dollar in Gold-ETFs geflossen. Es handele sich dabei um die größte Rally seit Beginn des Quantitative Easings der US-Notenbank seit Anfang 2009.
"All dies erinnert an die Goldrally Anfang dieses Jahrzehnts. Angesichts eines stagnierenden Dollars und negativer Anleihezinsen befürchten Anleger, das Momentum zu verpassen und haben sich nach alternativen Investments umgeschaut. Dieses haben sie in Gold gefunden und wurden seit der US-Zinswende im Dezember 2015 mit rund 20 Prozent Gewinn belohnt", sage Hansen. Nachdem der Widerstand von 1.250 US-Dollar pro Feinunze klar gebrochen worden sei, sei mit 1.308 USD pro Feinunze das Hoch aus 2015 der nächste wichtige Schritt.
Mit der dritten positiven Woche in Folge habe sich der allgemeine Ausblick bei Öl weiter verbessert. "Trotz negativer Fundamentaldaten deuten Händler die anhaltenden US-Produktionskürzungen und Beeinträchtigungen der Förderung innerhalb der Opec als positiv", sage Hansen. Zudem lasse das Meeting zwischen Opec und Non-Opec-Produzenten am 20. März auf eine Produktionsobergrenze hoffen.
Ferner würden die derzeitigen Entwicklungen verdeutlichten, dass sich Märkte anders entwickeln könnten, lange bevor sich der makroökonomische Ausblick verbessere. "Die Preisgewinne beim Öl und anderen wachstumsabhängigen Rohstoffen wie den Industriemetallen lassen sich nicht vollständig auf Grundlage der Fundamentaldaten erklären. Deswegen bleiben wir vorsichtig", sage Hansen abschließend. (07.03.2016/fc/a/m)
Bei Industriemetallen stünde die Hoffnung im Vordergrund, dass der ab dem 5. März tagende Nationale Volkskongress in China weitere Schritte zur Stärkung der heimischen Wirtschaft des weltgrößten Metallverbrauchers unternehme. "Angesichts starker US-Arbeitsmarktdaten und anziehender Aktienmärkte in den Industrie- und Schwellenländern scheint die Unterstützung für Gold zu bröckeln. Dennoch stieg das gelbe Metall in der vergangenen Woche auf ein Einjahreshoch", sage Hansen.
"All dies erinnert an die Goldrally Anfang dieses Jahrzehnts. Angesichts eines stagnierenden Dollars und negativer Anleihezinsen befürchten Anleger, das Momentum zu verpassen und haben sich nach alternativen Investments umgeschaut. Dieses haben sie in Gold gefunden und wurden seit der US-Zinswende im Dezember 2015 mit rund 20 Prozent Gewinn belohnt", sage Hansen. Nachdem der Widerstand von 1.250 US-Dollar pro Feinunze klar gebrochen worden sei, sei mit 1.308 USD pro Feinunze das Hoch aus 2015 der nächste wichtige Schritt.
Mit der dritten positiven Woche in Folge habe sich der allgemeine Ausblick bei Öl weiter verbessert. "Trotz negativer Fundamentaldaten deuten Händler die anhaltenden US-Produktionskürzungen und Beeinträchtigungen der Förderung innerhalb der Opec als positiv", sage Hansen. Zudem lasse das Meeting zwischen Opec und Non-Opec-Produzenten am 20. März auf eine Produktionsobergrenze hoffen.
Ferner würden die derzeitigen Entwicklungen verdeutlichten, dass sich Märkte anders entwickeln könnten, lange bevor sich der makroökonomische Ausblick verbessere. "Die Preisgewinne beim Öl und anderen wachstumsabhängigen Rohstoffen wie den Industriemetallen lassen sich nicht vollständig auf Grundlage der Fundamentaldaten erklären. Deswegen bleiben wir vorsichtig", sage Hansen abschließend. (07.03.2016/fc/a/m)


