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Rohstoffmärkte: Chinas Nachfragehunger nach Edelmetall weiter ungebremst
06.08.12 16:47
Nord LB
Hannover (www.aktiencheck.de) - Während ein Barrel der Nordseesorte Brent am Freitag am Spotmarkt mit 109,95 USD so teuer gehandelt wurde wie seit Ende Mai nicht mehr, geht das sportliche Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden größten Rohölkonsumenten der Welt - die Vereinigten Staaten und China - in London unverändert weiter, so die Analysten der Nord LB.
Dabei habe das Reich der Mitte mit 30 errungenen Goldmedaillen die Nase knapp vor den US-Amerikanern (28). In der von den Amerikanern bevorzugten Lesart - Gesamtaddition aller Medaillen - hätten sie mit 60 zu 61 Medaillen aktuell ebenfalls das Nachsehen. Chinas Nachfragehunger nach Edelmetall sei also weiter ungebremst.
Der Goldpreis habe sich in der vergangenen Woche volatil gezeigt und notiere letztlich wieder um 1.600 USD. Durch das Ausbleiben weiterer quantitativer Maßnahmen seitens der EZB und auch der Bank of England sowie dem Ausblick auf keine wirkliche Aktion bis Oktober hätten die Analysten ihre Goldprognose etwas nach unten korrigiert und würden 2012 keinen Rekordstand mehr sehen. Nichtsdestotrotz sollte das Niedrigzinsfeld wenigstens dafür sorgen, dass auch das zwölfte Jahr in Folge mit einem höheren Jahresschlusskurs zu rechnen sei.
Den Rohölpreis hingegen würden die Analysten aktuell in zwei Übertreibungsspiralen sehen. Ende Juni noch hätten Kurse unter 90 USD zu Buche gestanden, Ende Mai und jetzt Anfang August wieder Kurs um 110 USD. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage würden die Analysten in den kommenden Monaten eine Seitwärtsbewegung beim Brentpreis erwarten. Der Spread zu West Texas Intermediate dürfte sich hingegen einengen, daraus würden steigende WTI-Preis in ihrer Prognose resultieren. (06.08.2012/ac/a/m)
Dabei habe das Reich der Mitte mit 30 errungenen Goldmedaillen die Nase knapp vor den US-Amerikanern (28). In der von den Amerikanern bevorzugten Lesart - Gesamtaddition aller Medaillen - hätten sie mit 60 zu 61 Medaillen aktuell ebenfalls das Nachsehen. Chinas Nachfragehunger nach Edelmetall sei also weiter ungebremst.
Der Goldpreis habe sich in der vergangenen Woche volatil gezeigt und notiere letztlich wieder um 1.600 USD. Durch das Ausbleiben weiterer quantitativer Maßnahmen seitens der EZB und auch der Bank of England sowie dem Ausblick auf keine wirkliche Aktion bis Oktober hätten die Analysten ihre Goldprognose etwas nach unten korrigiert und würden 2012 keinen Rekordstand mehr sehen. Nichtsdestotrotz sollte das Niedrigzinsfeld wenigstens dafür sorgen, dass auch das zwölfte Jahr in Folge mit einem höheren Jahresschlusskurs zu rechnen sei.
Den Rohölpreis hingegen würden die Analysten aktuell in zwei Übertreibungsspiralen sehen. Ende Juni noch hätten Kurse unter 90 USD zu Buche gestanden, Ende Mai und jetzt Anfang August wieder Kurs um 110 USD. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage würden die Analysten in den kommenden Monaten eine Seitwärtsbewegung beim Brentpreis erwarten. Der Spread zu West Texas Intermediate dürfte sich hingegen einengen, daraus würden steigende WTI-Preis in ihrer Prognose resultieren. (06.08.2012/ac/a/m)
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