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Rohstoffmärkte im Fokus
12.01.09 09:00
Rohstoff-Trader
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Seit dem massiven Einbruch an den Rohstoffmärkten, ist es bei vielen so genannten Experten sehr still geworden, so die Experten vom "Rohstoff-Trader".
Viele, die früher einen jahrzehntelangen Bullenmarkt ausgerufen hätten, seien nun verstummt oder ins Bärenlager gewechselt. Solange man sein Geld damit verdiene, nur Prognosen abzugeben, ohne diese auch wirklich mit eigenem Geld zu handeln, möge dies eine lukrative Sache sein, auch wenn viele Anleger, die diesen Propheten folgen würden, dadurch einiges an Ersparnissen verlieren oder bereits verloren hätten.
Die Experten vom "Rohstoff-Trader" haben sich deswegen auf die Suche nach dem wohl bekanntesten Rohstoffexperten, Jim Rogers, gemacht und seine Haltung bezüglich des Marktes näher erforscht, da Jim schon sehr lange dafür bekannt ist, sich in den Märkten auszukennen und durchaus eine Autorität darstellt, die man beachten sollte. Aus mehreren seiner Interviews hätten sie die Kernaussagen isoliert und würden diese nachfolgend präsentieren.
Jim Rogers halte nach wie vor seine Shortpositionen im USD. Das bedeute, dass er davon ausgehe, dass der USD eine Währung ohne Zukunft sei und zum Untergang verdammt sei. Des Weiteren sehe er nach wie vor in den USA die schlimmste Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg. In punkto Rohstoffe gehe Rogers davon aus, dass die Fundamentaldaten besser denn je seien. Viele Rohstoffe seien deutlich unter die Räder gekommen und seiner Meinung nach ein absoluter Kauf.
Laut seiner Aussage sei der Bullenmarkt noch immer intakt und die Fundamentaldaten vieler Waren hätten sich sogar verbessert. Als Gründe für seine Einstellung führe er die Kreditkrise an, die viele Minenprojekte gefährde und dadurch die Versorgung mit Edelmetallen abschneide. Des Weiteren würden laut Rogers viele Landwirte keine Kredite mehr bekommen, um die Dünge- und Spritzmittel für ihre Ernte zu kaufen. Dies werde zu einer weiteren Aufwärtsbewegung führen.
Laut Rogers dürfte sich das Schauspiel der Dreißiger und Siebziger wiederholen. In diesen Jahren hätten die Rohstoffe einen Boden gebildet, da es kein Angebot gegeben habe und die Nachfrage sehr groß gewesen sei. Das Gleiche dürfte jetzt wieder passieren, da aufgrund der fehlenden Kredite das Angebot deutlich verringert werde. Abschließend wäre noch zu erwähnen, dass Rogers China für weiterhin extrem aussichtsreich halte und hier investieren würde. Zusätzlich rate er, auf harte Anlagen zu setzen, da er aufgrund der Regierungsprogramme mit einer massiven Inflationswelle rechne. (12.01.2009/ac/a/m)
Viele, die früher einen jahrzehntelangen Bullenmarkt ausgerufen hätten, seien nun verstummt oder ins Bärenlager gewechselt. Solange man sein Geld damit verdiene, nur Prognosen abzugeben, ohne diese auch wirklich mit eigenem Geld zu handeln, möge dies eine lukrative Sache sein, auch wenn viele Anleger, die diesen Propheten folgen würden, dadurch einiges an Ersparnissen verlieren oder bereits verloren hätten.
Jim Rogers halte nach wie vor seine Shortpositionen im USD. Das bedeute, dass er davon ausgehe, dass der USD eine Währung ohne Zukunft sei und zum Untergang verdammt sei. Des Weiteren sehe er nach wie vor in den USA die schlimmste Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg. In punkto Rohstoffe gehe Rogers davon aus, dass die Fundamentaldaten besser denn je seien. Viele Rohstoffe seien deutlich unter die Räder gekommen und seiner Meinung nach ein absoluter Kauf.
Laut seiner Aussage sei der Bullenmarkt noch immer intakt und die Fundamentaldaten vieler Waren hätten sich sogar verbessert. Als Gründe für seine Einstellung führe er die Kreditkrise an, die viele Minenprojekte gefährde und dadurch die Versorgung mit Edelmetallen abschneide. Des Weiteren würden laut Rogers viele Landwirte keine Kredite mehr bekommen, um die Dünge- und Spritzmittel für ihre Ernte zu kaufen. Dies werde zu einer weiteren Aufwärtsbewegung führen.
Laut Rogers dürfte sich das Schauspiel der Dreißiger und Siebziger wiederholen. In diesen Jahren hätten die Rohstoffe einen Boden gebildet, da es kein Angebot gegeben habe und die Nachfrage sehr groß gewesen sei. Das Gleiche dürfte jetzt wieder passieren, da aufgrund der fehlenden Kredite das Angebot deutlich verringert werde. Abschließend wäre noch zu erwähnen, dass Rogers China für weiterhin extrem aussichtsreich halte und hier investieren würde. Zusätzlich rate er, auf harte Anlagen zu setzen, da er aufgrund der Regierungsprogramme mit einer massiven Inflationswelle rechne. (12.01.2009/ac/a/m)


