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Rohstoffmärkte im Fokus
26.01.09 08:48
Rohstoff-Trader
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Bei den Rohstoffen sind die Experten vom "Rohstoff-Trader" nicht so bullisch wie Marc Faber und Jim Rogers.
Es stimme, dass ausgewählte Rohstoffe in den kommenden Monaten steigen würden und die Experten selbst würden bereits wieder Longpositionen halten, die sich bisher sehr gut entwickelt hätten. Doch die Fortsetzung der starken Trends, wie sie sie zu Beginn des letzten Jahres gehabt hätten, würden sie für wenig wahrscheinlich halten. Der Grund für ihre Annahme liege darin, dass sich der so genannte Contango (der nahe Future notiere unter dem nächstfälligen) in vielen Märkten breit gemacht habe und dadurch die Index-Fonds, welche die Rally angetrieben hätten, massive Verluste aufgrund der Rollovers (ein Future werde in den nächsten gerollt) hinnehmen müssten.
Auch das Interesse an diesen Fonds sowie Hedge-Fonds, die im Rohstoffbereich aktiv seien, nehme stark ab. Laut aktuellen Schätzungen habe die Hedge-Fonds-Industrie im letzten Jahr 500 Mrd. USD verloren und sei dadurch auf gut eine Billion USD eingeschrumpft, nach 1,7 Billionen während der Glanzzeiten. Da die Experten vom "Rohstoff-Trader" jedoch die Möglichkeit besitzen, Rohstoffe sowohl long als auch short zu handeln, spielt es für sie daher keine große Rolle, wohin der Markt geht. Kurz gesagt, sie würden nur vereinzelt Aufwärtstrends bei manchen Rohstoffen und Abwärts- beziehungsweise Seitwärtsbewegungen bei den meisten anderen sehen.
Für den USD sind die Experten vom "Rohstoff-Trader" bullisch gestimmt, was daran liegt, dass die USA im Gegensatz zu vielen anderen Ländern die Rezession sicherlich schneller überwinden werden. Dies liege an der Mentalität der Amerikaner, nach vorne zu blicken und aktiv etwas zu unternehmen, was leider in Europa meist viel zu zäh verlaufe.
Bezüglich China stimmen die Experten vom "Rohstoff-Trader" Marc Faber zu und würden hier von Investments zurücktreten. Das Wachstum habe im vierten Quartal nur noch bei 6,8 Prozent gelegen und werde wahrscheinlich in Richtung der Marke von fünf Prozent fallen. Da die chinesischen Statistiken sowieso meist geschönt seien, sei die wahre Misere sicherlich noch gravierender.
Für den Aktienmarkt sehen die Experten vom "Rohstoff-Trader" auf Sicht eines Jahres und auch darüber hinaus eher eine Seitwärtsbewegung. (26.01.2009/ac/a/m)
Es stimme, dass ausgewählte Rohstoffe in den kommenden Monaten steigen würden und die Experten selbst würden bereits wieder Longpositionen halten, die sich bisher sehr gut entwickelt hätten. Doch die Fortsetzung der starken Trends, wie sie sie zu Beginn des letzten Jahres gehabt hätten, würden sie für wenig wahrscheinlich halten. Der Grund für ihre Annahme liege darin, dass sich der so genannte Contango (der nahe Future notiere unter dem nächstfälligen) in vielen Märkten breit gemacht habe und dadurch die Index-Fonds, welche die Rally angetrieben hätten, massive Verluste aufgrund der Rollovers (ein Future werde in den nächsten gerollt) hinnehmen müssten.
Für den USD sind die Experten vom "Rohstoff-Trader" bullisch gestimmt, was daran liegt, dass die USA im Gegensatz zu vielen anderen Ländern die Rezession sicherlich schneller überwinden werden. Dies liege an der Mentalität der Amerikaner, nach vorne zu blicken und aktiv etwas zu unternehmen, was leider in Europa meist viel zu zäh verlaufe.
Bezüglich China stimmen die Experten vom "Rohstoff-Trader" Marc Faber zu und würden hier von Investments zurücktreten. Das Wachstum habe im vierten Quartal nur noch bei 6,8 Prozent gelegen und werde wahrscheinlich in Richtung der Marke von fünf Prozent fallen. Da die chinesischen Statistiken sowieso meist geschönt seien, sei die wahre Misere sicherlich noch gravierender.
Für den Aktienmarkt sehen die Experten vom "Rohstoff-Trader" auf Sicht eines Jahres und auch darüber hinaus eher eine Seitwärtsbewegung. (26.01.2009/ac/a/m)


