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Rohstoffmärkte haben kleine Verluste erlitten
30.06.14 13:14
Saxo Bank
Kopenhagen (www.fondscheck.de) - Die Rohstoffmärkte haben erste kleine Verluste seit vier Wochen erlitten. Grund dafür sind Verkäufe im Energiesektor, nachdem befürchtete Störungen der Ölversorgung aus dem Irak ausgeblieben sind, sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
Auch wichtige Getreidesorten wie Mais und Weizen seien unter Druck geblieben, da die Märkte für dieses Jahr weltweit eine Rekordernte erwarten würden. Industriemetalle hingegen hätten sich wieder besser entwickelt. Ein Grund dafür sei ein Dreieinhalb-Monats-Hoch bei Kupfer, das aufgrund der fallenden Lagerbestände und verbesserten Konjunkturdaten in China zugelegt hätte. Der stärkste Sektor im Jahresverlauf sei jedoch Lebendvieh, das aufgrund des gesunkenen Rinderangebots die Fleischpreise auf Rekordhöhen treiben würde.
"Den Ölmärkten scheint nach ihrer Rally und einer Woche der Konsolidierung nun die Luft auszugehen", sage Hansen. "Die Krise im Irak sei zwar nicht gebannt, jedoch seien die wichtigen Ölanlagen von den Kämpfen verschont geblieben. Anstatt Nachrichten über Versorgungsstörungen im Irak hörten die Märkte von möglichen Produktionserhöhungen aus Libyen, was die Korrekturanfälligkeit beider Ölsorten Brent und WTI nun noch erhöht", sage Hansen.
Industriemetalle hätten die Gewinne aus der Vorwoche gehalten. Silber habe den höchsten Stand seit März erreicht und damit Gold übertrumpft, das in einer Handelsspanne zwischen 1.300 US-Dollar und 1.330 US-Dollar pro Feinunze festgesteck habe und auf neue Impulse warte. "Aufsehen erregte eine Nachricht aus China, wo Rechnungsprüfer auf Kredite im Wert von 15 Mrd. US-Dollar gestoßen sind, die mit gefälschten Gold-Transaktionen unterlegt waren. Dies hat erneut Bedenken darüber geschürt, wie echt die Nachfrage aus China wirklich ist", sage Hansen. (30.06.2014/fc/a/m)
Auch wichtige Getreidesorten wie Mais und Weizen seien unter Druck geblieben, da die Märkte für dieses Jahr weltweit eine Rekordernte erwarten würden. Industriemetalle hingegen hätten sich wieder besser entwickelt. Ein Grund dafür sei ein Dreieinhalb-Monats-Hoch bei Kupfer, das aufgrund der fallenden Lagerbestände und verbesserten Konjunkturdaten in China zugelegt hätte. Der stärkste Sektor im Jahresverlauf sei jedoch Lebendvieh, das aufgrund des gesunkenen Rinderangebots die Fleischpreise auf Rekordhöhen treiben würde.
"Den Ölmärkten scheint nach ihrer Rally und einer Woche der Konsolidierung nun die Luft auszugehen", sage Hansen. "Die Krise im Irak sei zwar nicht gebannt, jedoch seien die wichtigen Ölanlagen von den Kämpfen verschont geblieben. Anstatt Nachrichten über Versorgungsstörungen im Irak hörten die Märkte von möglichen Produktionserhöhungen aus Libyen, was die Korrekturanfälligkeit beider Ölsorten Brent und WTI nun noch erhöht", sage Hansen.
Industriemetalle hätten die Gewinne aus der Vorwoche gehalten. Silber habe den höchsten Stand seit März erreicht und damit Gold übertrumpft, das in einer Handelsspanne zwischen 1.300 US-Dollar und 1.330 US-Dollar pro Feinunze festgesteck habe und auf neue Impulse warte. "Aufsehen erregte eine Nachricht aus China, wo Rechnungsprüfer auf Kredite im Wert von 15 Mrd. US-Dollar gestoßen sind, die mit gefälschten Gold-Transaktionen unterlegt waren. Dies hat erneut Bedenken darüber geschürt, wie echt die Nachfrage aus China wirklich ist", sage Hansen. (30.06.2014/fc/a/m)


