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Rohstoffmärkten fehlen Impulse
04.08.14 12:34
Saxo Bank
Kopenhagen (www.fondscheck.de) - Auch wenn sich die aktuellen Krisen in der Ukraine und im Gaza-Streifen zu einem hochexplosiven Cocktail für Rohstoffe mischen könnten, war das laufende Jahr aus Marktperspektive zumindest bis jetzt arm an Ereignissen, so Mads Koefoed von der Saxo Bank.
Laut dem S&P GSCI-Rohstoffindex liege die Jahresvolatilität im Rohstoffsektor bei 9,3 Prozent, was weniger als die Hälfte der Durchschnittsvolatilität seit dem Jahr 2000 entspreche.
Gold hätte im zweiten Quartal etwas an Momentum verloren, was sich auch im Juli mit einem Verlust von 3,4 Prozent fortgesetzt habe. Grund dafür sei die stärker als erwartet wachsende US-Wirtschaft im Zusammenhang mit starken Konjunkturdaten aus China. "Gold bleibt zwar weiterhin gefragt, doch die jüngsten Schwächen des gelben Metalls trotz aufflammender Krisen im Gaza-Streifen und anderswo lassen aufhorchen. Der Goldmarkt scheine ermüdet von geopolitischen Risiken", sage Koefoed.
Auf den Ölmärkten gehe es weiter abwärts. Die Sorte Brent habe vergangene Woche 2,5 Prozent verloren und werde aktuell mit einem Kurs von 106 USD pro Barrel gehandelt. Auch die Sorte WTI habe zu kämpfen und sei mit einem Kurs von 98 USD pro Barrel zum ersten Mal seit Anfang Mai wieder unter die 100 USD-Marke gefallen. "Wir bleiben bei unserer Einschätzung für eine stärker werdende Weltwirtschaft in diesem und dem nächsten Jahr und rechnen damit, dass sich das auch in der Ölnachfrage widerspiegeln wird", sage Koefoed abschließend. (04.08.2014/fc/a/m)
Laut dem S&P GSCI-Rohstoffindex liege die Jahresvolatilität im Rohstoffsektor bei 9,3 Prozent, was weniger als die Hälfte der Durchschnittsvolatilität seit dem Jahr 2000 entspreche.
Gold hätte im zweiten Quartal etwas an Momentum verloren, was sich auch im Juli mit einem Verlust von 3,4 Prozent fortgesetzt habe. Grund dafür sei die stärker als erwartet wachsende US-Wirtschaft im Zusammenhang mit starken Konjunkturdaten aus China. "Gold bleibt zwar weiterhin gefragt, doch die jüngsten Schwächen des gelben Metalls trotz aufflammender Krisen im Gaza-Streifen und anderswo lassen aufhorchen. Der Goldmarkt scheine ermüdet von geopolitischen Risiken", sage Koefoed.
Auf den Ölmärkten gehe es weiter abwärts. Die Sorte Brent habe vergangene Woche 2,5 Prozent verloren und werde aktuell mit einem Kurs von 106 USD pro Barrel gehandelt. Auch die Sorte WTI habe zu kämpfen und sei mit einem Kurs von 98 USD pro Barrel zum ersten Mal seit Anfang Mai wieder unter die 100 USD-Marke gefallen. "Wir bleiben bei unserer Einschätzung für eine stärker werdende Weltwirtschaft in diesem und dem nächsten Jahr und rechnen damit, dass sich das auch in der Ölnachfrage widerspiegeln wird", sage Koefoed abschließend. (04.08.2014/fc/a/m)


