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Rohstoffmarkt Flucht in Edelmetalle
11.07.11 16:17
Nord LB
Hannover (aktiencheck.de AG) - Der Ölpreis für ein Barrel der Sorte Brent hat zwar zum Wochenauftakt wieder ein wenig nachgegeben, notiert aber mit knapp 117 USD höher als kurz vor der Intervention der Internationalen Energieagentur (IEA), berichten die Analysten der Nord LB.
Die zusätzlichen 2 Mio. Barrel pro Tag aus den strategischen Reserven scheinen nur kurzfristig Beruhigung in den Markt gebracht zu haben, so die Analysten der Nord LB. Mit der Veröffentlichung der "hundsmiserablen" US-Arbeitsmarktdaten sei der Preis pro Fass für wenige Augenblicke sogar auf über 119,50 USD gesprungen. Die Sorge um den weltwirtschaftlichen Aufschwung bleibe groß, wenn selbst die USA nicht so richtig in die Spur der Erholung zurückkehren würden. Auch Chinas Erholung bremse etwas auf hohem Niveau ab. Dies zumindest würden die Nettoöleinfuhren der chinesischen Zollbehörde vermuten lassen, die im Juni um 10% auf den tiefsten Stand in diesem Jahr gesunken seien.
Einer der Gewinner der letzten Handelswoche sei mal wieder das Edelmetall Gold - die Feinunze werde gut 50 USD höher gehandelt als noch vor einer Woche. Allein in den Handelsminuten nach besagtem US-Arbeitsmarktbericht habe der Preis einen Satz um circa 20 USD nach oben gemacht. Gepaart mit der gleichzeitigen Euroschwäche aufgrund der weiter um sich greifenden Verschuldungskrise - Stichwort Italien - sei die Marke von 1.100 EUR pro Feinunze schneller als gedacht wieder in den Fokus der Analysten gerückt. Vor sieben Handelstagen seien noch Kurse unter 1.020 EUR/tr.oz. bezahlt worden. Silber werde sogar rund 10% höher gehandelt als noch zu Monatsbeginn.
Die Flucht in Edelmetalle bleibe in bewegter Zeit probates Mittel, nicht nur um das vorhandene Vermögen abzusichern, sondern auch um - fast beiläufig - Gewinne einzustreichen. Die Analysten der Nord LB bleiben bei ihrer Prognose, dass die 1.600er Marke in US-Dollar spätestens im September genommen wird, womit sogar die 1.200er Marke in Euro ins Blickfeld rücken würde. (11.07.2011/ac/a/m)
Die zusätzlichen 2 Mio. Barrel pro Tag aus den strategischen Reserven scheinen nur kurzfristig Beruhigung in den Markt gebracht zu haben, so die Analysten der Nord LB. Mit der Veröffentlichung der "hundsmiserablen" US-Arbeitsmarktdaten sei der Preis pro Fass für wenige Augenblicke sogar auf über 119,50 USD gesprungen. Die Sorge um den weltwirtschaftlichen Aufschwung bleibe groß, wenn selbst die USA nicht so richtig in die Spur der Erholung zurückkehren würden. Auch Chinas Erholung bremse etwas auf hohem Niveau ab. Dies zumindest würden die Nettoöleinfuhren der chinesischen Zollbehörde vermuten lassen, die im Juni um 10% auf den tiefsten Stand in diesem Jahr gesunken seien.
Einer der Gewinner der letzten Handelswoche sei mal wieder das Edelmetall Gold - die Feinunze werde gut 50 USD höher gehandelt als noch vor einer Woche. Allein in den Handelsminuten nach besagtem US-Arbeitsmarktbericht habe der Preis einen Satz um circa 20 USD nach oben gemacht. Gepaart mit der gleichzeitigen Euroschwäche aufgrund der weiter um sich greifenden Verschuldungskrise - Stichwort Italien - sei die Marke von 1.100 EUR pro Feinunze schneller als gedacht wieder in den Fokus der Analysten gerückt. Vor sieben Handelstagen seien noch Kurse unter 1.020 EUR/tr.oz. bezahlt worden. Silber werde sogar rund 10% höher gehandelt als noch zu Monatsbeginn.
Die Flucht in Edelmetalle bleibe in bewegter Zeit probates Mittel, nicht nur um das vorhandene Vermögen abzusichern, sondern auch um - fast beiläufig - Gewinne einzustreichen. Die Analysten der Nord LB bleiben bei ihrer Prognose, dass die 1.600er Marke in US-Dollar spätestens im September genommen wird, womit sogar die 1.200er Marke in Euro ins Blickfeld rücken würde. (11.07.2011/ac/a/m)
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