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Rohstoffrally macht Pause
05.05.14 15:52
Saxo Bank
Kopenhagen (www.fondscheck.de) - "Rohstoffe haben zum ersten Mal seit sechs Wochen Kursverluste erlitten. Gründe dafür sind schwache Produktionszahlen aus China, steigende Öllagerbestände und verbesserte Wetterbedingungen für Nutzpflanzen in den USA", sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
Der DJ-UBS-Rohstoffindex habe Verluste in fast allen Sektoren verbucht und sei um 1,3 Prozent gefallen.
Goldinvestoren hätten mit starken Arbeitsmarktdaten aus den USA zu kämpfen gehabt. "Zusammen mit dem fortgesetzten Tapering und geopolitischen Entspannungstendenzen fiel das gelbe Metall in die untere Hälfte der aktuellen Handelsspanne von 1.270 und 1.310 US-Dollar pro Feinunze", sage Hansen. Platin und Palladium hingegen seien weiterhin auf hohem Niveau angesichts einer gesunden Nachfrage und Sorgen über Lieferengpässe geblieben.
Der Energiesektor sei insbesondere vom Rekordhoch bei US-Öllagerbeständen unter Druck gesetzt worden. Die Sorte WTI sei zum ersten Mal seit drei Wochen unter den Kurs von 100 USD pro Barrel gefallen, während Benzin ein Vier-Wochen-Tief erreicht habe. "Der Spread von der Sorte Brent zu WTI hat sich auf 8,8 USD pro Barrel ausgeweitet. Brent wird weiterhin von der Ukraine-Krise und den geschlossenen Häfen in Libyen getrieben", sage Hansen abschließend. (05.05.2014/fc/a/m)
Der DJ-UBS-Rohstoffindex habe Verluste in fast allen Sektoren verbucht und sei um 1,3 Prozent gefallen.
Goldinvestoren hätten mit starken Arbeitsmarktdaten aus den USA zu kämpfen gehabt. "Zusammen mit dem fortgesetzten Tapering und geopolitischen Entspannungstendenzen fiel das gelbe Metall in die untere Hälfte der aktuellen Handelsspanne von 1.270 und 1.310 US-Dollar pro Feinunze", sage Hansen. Platin und Palladium hingegen seien weiterhin auf hohem Niveau angesichts einer gesunden Nachfrage und Sorgen über Lieferengpässe geblieben.
Der Energiesektor sei insbesondere vom Rekordhoch bei US-Öllagerbeständen unter Druck gesetzt worden. Die Sorte WTI sei zum ersten Mal seit drei Wochen unter den Kurs von 100 USD pro Barrel gefallen, während Benzin ein Vier-Wochen-Tief erreicht habe. "Der Spread von der Sorte Brent zu WTI hat sich auf 8,8 USD pro Barrel ausgeweitet. Brent wird weiterhin von der Ukraine-Krise und den geschlossenen Häfen in Libyen getrieben", sage Hansen abschließend. (05.05.2014/fc/a/m)


