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Russland Erholung gewinnt an Momentum
20.07.11 11:47
Baring Asset Management
Boston (aktiencheck.de AG) - Das internationale Investmenthaus Baring Asset Management (Barings) geht davon aus, dass Russland für Investoren innerhalb der kommenden 18 Monate an Attraktivität gewinnt, da sich die Wirtschaftserholung dieses Landes auf dem Rücken zunehmender Investitionen des öffentlichen Sektors und höherer Verbraucherausgaben weiter beschleunigt.
Matthias Siller, Manager des Baring Russia Fund gehe ebenso davon aus, dass sich die politischen Rahmenbedingungen Russlands im Laufe der kommenden 18 Monate positiv auf die Investmentgelegenheiten in diesem Land auswirken würden. Dieses Jahr würden die russischen Parlamentswahlen stattfinden und 2012 die Präsidentenwahl. Siller erläutere: "Mit Sicherheit bewirken die Wahlen eine Zunahme der Ausgaben des öffentlichen Sektors für Infrastruktur- und Wohnungsprojekte, da sich die Regierung bemüht, die Stabilität der russischen Wirtschaft zu untermauern. Darüber hinaus füllt die aggressive geldpolitische Lockerung die Taschen der Bevölkerung mit Geld, sorgt für ein gesteigertes Verbrauchervertrauen und unterstützt somit das Wirtschaftswachstum."
Hinsichtlich des BIP-Wachstums rechnen die Experten von Baring Asset Management mit stabilen Zahlen, obwohl sich der russische Wirtschaftsaufschwung, was den Gewinn an Momentum betrifft, langsamer als in anderen europäischen Schwellenländern vollzieht. Siller weiter: "Russlands später Konjunkturaufschwung, bei dem sich die Verbraucherausgaben gerade erst am Beginn eines Aufwärtstrends befinden, verdeutlicht, dass Russland geringer als andere europäische Länder einem geldpolitischen Druck ausgesetzt ist. Die Verbraucherausgaben, die sich seit Anfang 2010 auf den erneuten Anstieg der Löhne und Gehälter stützen, lassen auf eine stabile und nachhaltige Erholung schließen. Der Anstieg des Konsums lässt sich hingegen durch die höheren Verkaufszahlen für Neuwagen belegen, die beispielsweise die der Türkei deutlich übertreffen."
Die Experten würden die russische Wirtschaft für relativ robust gegenüber der Finanzkrise halten, und das prognostizierte Haushaltsdefizit sehe deutlich besser aus als die Prognosen für einige andere europäische Schwellenländer. Während andere europäische Regierungen die Förderung des Wirtschaftswachstums über eine Defizitfinanzierung beenden würden, stelle sich Russland diesem Trend entgegen. In Russland werde der Anstieg der Löhne und Gehälter sowie der Verbraucherausgaben weiterhin durch eine zunehmende Defizitfinanzierung untermauert. Daneben würden die Experten deutlichere Bemühungen um eine Privatisierung erwarten, die gleichzeitig das Wachstum der Unternehmen ankurbeln würden. (20.07.2011/fc/a/m)
Matthias Siller, Manager des Baring Russia Fund gehe ebenso davon aus, dass sich die politischen Rahmenbedingungen Russlands im Laufe der kommenden 18 Monate positiv auf die Investmentgelegenheiten in diesem Land auswirken würden. Dieses Jahr würden die russischen Parlamentswahlen stattfinden und 2012 die Präsidentenwahl. Siller erläutere: "Mit Sicherheit bewirken die Wahlen eine Zunahme der Ausgaben des öffentlichen Sektors für Infrastruktur- und Wohnungsprojekte, da sich die Regierung bemüht, die Stabilität der russischen Wirtschaft zu untermauern. Darüber hinaus füllt die aggressive geldpolitische Lockerung die Taschen der Bevölkerung mit Geld, sorgt für ein gesteigertes Verbrauchervertrauen und unterstützt somit das Wirtschaftswachstum."
Hinsichtlich des BIP-Wachstums rechnen die Experten von Baring Asset Management mit stabilen Zahlen, obwohl sich der russische Wirtschaftsaufschwung, was den Gewinn an Momentum betrifft, langsamer als in anderen europäischen Schwellenländern vollzieht. Siller weiter: "Russlands später Konjunkturaufschwung, bei dem sich die Verbraucherausgaben gerade erst am Beginn eines Aufwärtstrends befinden, verdeutlicht, dass Russland geringer als andere europäische Länder einem geldpolitischen Druck ausgesetzt ist. Die Verbraucherausgaben, die sich seit Anfang 2010 auf den erneuten Anstieg der Löhne und Gehälter stützen, lassen auf eine stabile und nachhaltige Erholung schließen. Der Anstieg des Konsums lässt sich hingegen durch die höheren Verkaufszahlen für Neuwagen belegen, die beispielsweise die der Türkei deutlich übertreffen."
Die Experten würden die russische Wirtschaft für relativ robust gegenüber der Finanzkrise halten, und das prognostizierte Haushaltsdefizit sehe deutlich besser aus als die Prognosen für einige andere europäische Schwellenländer. Während andere europäische Regierungen die Förderung des Wirtschaftswachstums über eine Defizitfinanzierung beenden würden, stelle sich Russland diesem Trend entgegen. In Russland werde der Anstieg der Löhne und Gehälter sowie der Verbraucherausgaben weiterhin durch eine zunehmende Defizitfinanzierung untermauert. Daneben würden die Experten deutlichere Bemühungen um eine Privatisierung erwarten, die gleichzeitig das Wachstum der Unternehmen ankurbeln würden. (20.07.2011/fc/a/m)


