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SAM Sustainable Water Fund im Fokus
05.06.07 12:10
Robeco Deutschland
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In klarem Wasser fängt man gute Fische - ein Sprichwort, das sich Anleger merken sollten, so die Experten von Robeco Deutschland.
Nicht nur Entwicklungsländer stünden vor dem Problem des Wassernotstands, auch Industrienationen müssten umdenken und verstärkt in Wasser investieren. "In 60 Prozent aller europäischen Städte sinken die Grundwasserreserven. Zudem müssen jährlich etwa 1 bis 2 Prozent der Trinkwasser- und Abwasserleitungen erneuert werden. Die Erneuerungsraten sind zurzeit in den meisten Städten tiefer", sage Dieter Küffer, Fondsmanager des SAM Sustainable Water Fund. Hier würden sich attraktive Investmentmöglichkeiten ergeben. Vor allem Unternehmen, die in ihrer Branche Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit seien, würden zu den Performancetreibern ihres Sektors gehören.
Mit dem SAM Sustainable Water Fund könnten Anleger von dem erhöhten Investitionsbedarf im Wassersektor profitieren. Seit Auflegung im September 2001 habe der Fonds eine Wertentwicklung von 74,03 Prozent erzielen können (Stand: Ende April 2007). Dabei setze das SAM-Produkt auf vier Kernbereiche: Das sei zum einen die Verteilung und das Management von Wasser. Hierunter würden Versorger sowie Unternehmen fallen, die sich auf den Bereich Leitungen und Pumpen und auf das Management der Ressourcen spezialisiert hätten.
Zum zweiten Bereich würden Unternehmen gehören, die sich mit der Aufbereitung von Trinkwasser und Reinigung von Abwasser befassen würden. Bereich drei umfasse Nahrung und Bewässerung. Hierzu würden vor allem Gesellschaften zählen, die wasserschonend Nahrungsmittel produzieren würden. Zur vierten Gruppe würden Firmen gezählt, die sich auf die Nachfrageeffizienz spezialisiert hätten.
Die Investitionsmöglichkeiten seien vielseitig. Besonderes Potenzial hätten derzeit aber vor allem Unternehmen, die auf den erhöhten Infrastrukturbedarf reagieren könnten. "Die größte Herausforderung besteht darin, die Infrastruktur zur Wasserversorgung genügend rasch aufzubauen, zu unterhalten und zu finanzieren. Die Lebensdauer von Trinkwasserleitungen und Abwasserkanälen liegt zwischen 50 und 100 Jahren. Schon vor 10 Jahren waren aber die Erneuerungsraten in vielen Städten zu tief", sage Küffer. "Deshalb sehen sich viele Städte mit einem erhöhten Wasserverlust konfrontiert. Allein in den USA gehen heute beispielsweise rund 15 bis 20 Prozent des transportierten Trinkwassers in Leitungen durch Lecks verloren."
Der SAM Sustainable Water Fund investiere weltweit in Aktien kleiner, mittlerer und großer Gesellschaften. Die drei größten Positionen des Fonds seien derzeit Veolia Environment mit einer Gewichtung von 5,4 Prozent - ein französisches Unternehmen, das auf Wassermanagement spezialisiert sei, die amerikanische ITT Corporation (5,3 Prozent) sowie die Thermo Fisher Scientific (4,0 Prozent), welche unter anderem Wasseranalysegeräte herstelle (Stand: 29.05.2007). (05.06.2007/fc/a/f)
Nicht nur Entwicklungsländer stünden vor dem Problem des Wassernotstands, auch Industrienationen müssten umdenken und verstärkt in Wasser investieren. "In 60 Prozent aller europäischen Städte sinken die Grundwasserreserven. Zudem müssen jährlich etwa 1 bis 2 Prozent der Trinkwasser- und Abwasserleitungen erneuert werden. Die Erneuerungsraten sind zurzeit in den meisten Städten tiefer", sage Dieter Küffer, Fondsmanager des SAM Sustainable Water Fund. Hier würden sich attraktive Investmentmöglichkeiten ergeben. Vor allem Unternehmen, die in ihrer Branche Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit seien, würden zu den Performancetreibern ihres Sektors gehören.
Zum zweiten Bereich würden Unternehmen gehören, die sich mit der Aufbereitung von Trinkwasser und Reinigung von Abwasser befassen würden. Bereich drei umfasse Nahrung und Bewässerung. Hierzu würden vor allem Gesellschaften zählen, die wasserschonend Nahrungsmittel produzieren würden. Zur vierten Gruppe würden Firmen gezählt, die sich auf die Nachfrageeffizienz spezialisiert hätten.
Die Investitionsmöglichkeiten seien vielseitig. Besonderes Potenzial hätten derzeit aber vor allem Unternehmen, die auf den erhöhten Infrastrukturbedarf reagieren könnten. "Die größte Herausforderung besteht darin, die Infrastruktur zur Wasserversorgung genügend rasch aufzubauen, zu unterhalten und zu finanzieren. Die Lebensdauer von Trinkwasserleitungen und Abwasserkanälen liegt zwischen 50 und 100 Jahren. Schon vor 10 Jahren waren aber die Erneuerungsraten in vielen Städten zu tief", sage Küffer. "Deshalb sehen sich viele Städte mit einem erhöhten Wasserverlust konfrontiert. Allein in den USA gehen heute beispielsweise rund 15 bis 20 Prozent des transportierten Trinkwassers in Leitungen durch Lecks verloren."
Der SAM Sustainable Water Fund investiere weltweit in Aktien kleiner, mittlerer und großer Gesellschaften. Die drei größten Positionen des Fonds seien derzeit Veolia Environment mit einer Gewichtung von 5,4 Prozent - ein französisches Unternehmen, das auf Wassermanagement spezialisiert sei, die amerikanische ITT Corporation (5,3 Prozent) sowie die Thermo Fisher Scientific (4,0 Prozent), welche unter anderem Wasseranalysegeräte herstelle (Stand: 29.05.2007). (05.06.2007/fc/a/f)


