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SGAM Fund Equities US Relative Value im Fokus
08.10.07 10:05
Morningstar
München (aktiencheck.de AG) - Fondsmanagerin Diane Jaffee sucht für den SGAM Fund Equities US Relative Value nach US-Unternehmen, die in der Vergangenheit ein geringes Gewinnwachstum aufwiesen und niedrig bewertet sind, die sie aber auf dem Weg der Besserung sieht, so die Experten von "Morningstar".
Auslösende Faktoren könnten neue Produkte oder Märkte, Restrukturierungen oder ein neues Management sein. Durch diesen Ansatz positioniere sich der Fonds vor allem im Value-Feld der Morningstar Style Box. Die Aktien im Portfolio müssten mindestens eines von fünf Bewertungskriterien erfüllen (Kurs/Cashflow, Kurs/Umsatz, Kurs/Buchwert oder Kurs/Gewinn auf oder über Marktniveau und Dividendenzahlung). Andernfalls würden sie aus dem Portfolio entfernt.
Zu den Unternehmen, die diese Kriterien erfüllen würden, würden naturgemäß viele Finanzwerte dem mit 20% am stärksten im Portfolio vertretenen Sektor gehören. Der Fonds sei in diesem Bereich allerdings gegenüber dem Referenzindex S&P 500 oder der Vergleichsgruppe nicht übergewichtet und habe keine der im Rahmen der Subprime-Krise besonders schlagzeilenträchtigen Werte gehalten.
Dagegen habe Jaffee mehr Titel aus den TMT-Branchen (Technologie, Medien, Telekom) im Portfolio versammelt als andere Value-Fonds. Beispiel sei der Medienkonzern Time Warner, dem die Fondsmanagerin trotz der Underperformance im laufenden Jahr weiter die Stange halte. Ausschlaggebend hierfür sei das Kurspotenzial, das sie durch den erfolgten Schuldenabbau, die Konsolidierungseffekte auf dem US-Kabel-TV-Markt nach der Übernahme des Kabelbetreibers Adelphia und den Turnaround bei AOL erhoffe.
Der SGAM US Relative Value liege im letzten Quartal angesichts seiner Branchenaufstellung relativ deutlich hinter dem Index. Die langfristigen Ergebnisse könnten sich jedoch sehen lassen. Der Fonds stehe für keinen extremen Value-Ansatz, da auch Unternehmen infrage kämen, deren Bewertungen vom Marktdurchschnitt nicht besonders stark nach unten abweichen würden (solange das zukünftige Gewinnwachstum stimme). Für eine Basisanlage in US-Aktien sei dagegen allerdings wenig einzuwenden. (Ausgabe vom 02.10.07) (08.10.2007/fc/a/f)
Auslösende Faktoren könnten neue Produkte oder Märkte, Restrukturierungen oder ein neues Management sein. Durch diesen Ansatz positioniere sich der Fonds vor allem im Value-Feld der Morningstar Style Box. Die Aktien im Portfolio müssten mindestens eines von fünf Bewertungskriterien erfüllen (Kurs/Cashflow, Kurs/Umsatz, Kurs/Buchwert oder Kurs/Gewinn auf oder über Marktniveau und Dividendenzahlung). Andernfalls würden sie aus dem Portfolio entfernt.
Dagegen habe Jaffee mehr Titel aus den TMT-Branchen (Technologie, Medien, Telekom) im Portfolio versammelt als andere Value-Fonds. Beispiel sei der Medienkonzern Time Warner, dem die Fondsmanagerin trotz der Underperformance im laufenden Jahr weiter die Stange halte. Ausschlaggebend hierfür sei das Kurspotenzial, das sie durch den erfolgten Schuldenabbau, die Konsolidierungseffekte auf dem US-Kabel-TV-Markt nach der Übernahme des Kabelbetreibers Adelphia und den Turnaround bei AOL erhoffe.
Der SGAM US Relative Value liege im letzten Quartal angesichts seiner Branchenaufstellung relativ deutlich hinter dem Index. Die langfristigen Ergebnisse könnten sich jedoch sehen lassen. Der Fonds stehe für keinen extremen Value-Ansatz, da auch Unternehmen infrage kämen, deren Bewertungen vom Marktdurchschnitt nicht besonders stark nach unten abweichen würden (solange das zukünftige Gewinnwachstum stimme). Für eine Basisanlage in US-Aktien sei dagegen allerdings wenig einzuwenden. (Ausgabe vom 02.10.07) (08.10.2007/fc/a/f)


