Schroder ISF Emerging Europe Fonds: Osteuropa trotzt der Krise


05.11.12 11:31
Schroders

London (www.fondscheck.de) - Die Aktienmärkte Osteuropas trotzen nach Angaben des britischen Vermögensverwalters Schroders weiterhin der Krise im Euroraum, so die Experten von Schroders.

In den vergangenen drei Jahren habe der MSCI Emerging Europe 10/40 Net (TR) Index, der die Anlagemärkte der europäischen Schwellenländer am besten darstelle, seinen Wert um 9,77 Prozent pro Jahr (per 29.09.2012) steigern können. Dementsprechend habe die Region den Anlegern insgesamt gute Renditen beschert - und das obwohl einige der kleinen Märkte wie Ungarn, Polen und die Tschechische Republik (die zusammen etwa 23 Prozent des Indexes ausmachen würden) geografisch relativ nah am Euroraum liegen würden. Die Region Emerging Europe habe in den vergangenen drei Jahren auf einer breiteren Ebene sogar die globalen Schwellenländer in den Schatten gestellt.

"Bei Schroders umfassen die europäischen Schwellenländer mehr als nur Osteuropa. Sie schließen Russland, die Türkei und Ägypten und sogar einige der Frontier Markets, also Schwellenländer der zweiten Reihe, wie Kasachstan und Georgien, ein", sage Allan Conway, Leiter Schwellenländeraktien bei Schroders. Durch diese Streuung habe der Schroder ISF Emerging Europe Fonds (ISIN LU0106820458 / WKN 933673) ungeachtet der mitunter schwierigen weltweiten Marktbedingungen kontinuierlich eine gute Rendite erwirtschaften können - sowohl auf relativer wie auf absoluter Basis.

Allan Conway schätze die Aussichten für Aktien aus europäischen Schwellenländern als attraktiv ein: "Die Bewertungen liegen derzeit bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 6,5 und werden damit mit einem Abschlag von 60 Prozent gegenüber den globalen Schwellenländern gehandelt. Die Bilanzen der Staaten, Unternehmen und privaten Haushalte sowie die Finanzlage der Länder sind generell gut, besonders im Vergleich zu den Industriestaaten. Auf Länderbasis halten wir die Türkei für attraktiv, aber auch Länder wie Ägypten, Kasachstan und Georgien bleiben wegen aktienspezifischer Gründe interessant", erläutere Conway.

Der von Allan Conway und Tom Wilson verantwortete Schroder ISF Emerging Europe Fonds habe in den vergangenen drei Jahren mit 11,59 Prozent (Quelle: Schroders, per 28.09.2012) pro Jahr rentiert und in allen Zeiträumen der vergangenen fünf Jahre per 28.September 2012 im ersten Quartil gelegen. Über drei Jahre habe der Fonds in puncto Wertentwicklung zu den besten innerhalb der Morningstar-Vergleichsgruppe Emerging Europe gehört, zu der über 90 Manager gehören würden (Quelle: Morningstar, per 02.10.2012).

Der MSCI EM Emerging Europe Index setze sich aus den folgenden fünf Indices für Schwellenländer zusammen: Tschechische Republik, Ungarn, Polen, Russland und Türkei. (05.11.2012/fc/a/f)






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