Silber, Platin und Palladium im Abwärtstrend


22.09.11 14:49
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Im Zuge eines deutlich festeren US-Dollar im Nachgang der FED-Sitzung gibt Gold im Einklang mit den anderen Rohstoffen nach und handelt heute Morgen unter 1.770 USD je Feinunze, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Die Analysten würden die aktuelle Preisschwäche als vorübergehend und nicht nachhaltig erachten. Denn die FED habe beschlossen, bis Juni kürzerlaufende Staatsanleihen im Volumen von 400 Mrd. USD in langlaufende zu tauschen. Damit sollten auch die langfristigen Zinsen nach unten gedrückt werden.

Bereits im August habe die FED angekündigt, die Leitzinsen bis Mitte 2013 nicht anzuheben. Das heiße, sowohl im kurzfristigen als auch im langfristigen Laufzeitenbereich werde es nun für längere Zeit sehr niedrige bzw. derzeit sogar negative Realzinsen geben, wodurch die Opportunitätskosten der Goldhaltung äußerst gering bleiben würden. Dies sei eigentlich sehr positiv für Gold. Die Marktteilnehmer dürften sich nun wieder auf die Schuldenkrise in der Eurozone fokussieren. Im aktuellen Marktumfeld sollte Gold als sicherer Hafen stark nachgefragt bleiben.

Deutlich stärker unter Druck stünden derzeit Silber, Platin und Palladium. Aufgrund deren industriellen Charakters würden diese Edelmetalle in den Abwärtssog der zyklischen Rohstoffe eingezogen. Solange sich das Umfeld nicht merklich aufhelle, dürfte der Abwärtstrend andauern. (22.09.2011/ac/a/m)




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