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Silber und Palladium mit starken Preisgewinnen
07.10.11 17:19
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Während Gold und Platin gestern nur unterdurchschnittlich profitieren konnten, legten Silber und Palladium um mehr als 5% zu, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Allerdings seien Silber und Palladium zuletzt auch besonders deutlich gefallen. So sei der Palladiumpreis seit Anfang September um bis zu 30% eingebrochen, Silber seit Mitte September sogar um bis zu 35%. Von daher dürfte es sich bei den gestrigen Preisgewinnen lediglich um eine Gegenbewegung handeln. Eine dauerhafte Preiserholung sei eher unwahrscheinlich.
Palladium sei mit einer industriellen Verwendung von knapp 80% an der Gesamtnachfrage das Industriemetall unter den Edelmetallen, was angesichts der Eintrübung der Konjunkturaussichten auf den Preisen laste. Zudem sei es zuletzt auch zu beträchtlichen Abflüssen aus den Palladium-ETFs gekommen. Die Palladium-ETF-Bestände seien seit Mitte September um 182 Tsd. Unzen bzw. 9% gesunken und würden mittlerweile auf dem niedrigsten Niveau seit einem Jahr liegen. Die Finanzanleger hätten somit den Preisrückgang bei Palladium verstärkt.
Ähnliches lasse sich auch zu Platin sagen, welches im Preis seit Mitte September um 20% gefallen sei und wo es ebenfalls zu beträchtlichen Abflüssen aus den ETFs gekommen sei (-72 Tsd. Unzen bzw. -5%). Da die Schmucknachfrage bei Platin mit knapp 30% einen deutlich höheren Anteil an der Gesamtnachfrage habe, würden die Analysten die Aussichten für Platin kurzfristig etwas besser einschätzen als für Palladium. Dazu dürfte auch beitragen, dass Platin derzeit weniger koste als Gold, obwohl es wesentlich seltener sei und als hochwertigerer Schmuck gelte. (07.10.2011/ac/a/m)
Allerdings seien Silber und Palladium zuletzt auch besonders deutlich gefallen. So sei der Palladiumpreis seit Anfang September um bis zu 30% eingebrochen, Silber seit Mitte September sogar um bis zu 35%. Von daher dürfte es sich bei den gestrigen Preisgewinnen lediglich um eine Gegenbewegung handeln. Eine dauerhafte Preiserholung sei eher unwahrscheinlich.
Palladium sei mit einer industriellen Verwendung von knapp 80% an der Gesamtnachfrage das Industriemetall unter den Edelmetallen, was angesichts der Eintrübung der Konjunkturaussichten auf den Preisen laste. Zudem sei es zuletzt auch zu beträchtlichen Abflüssen aus den Palladium-ETFs gekommen. Die Palladium-ETF-Bestände seien seit Mitte September um 182 Tsd. Unzen bzw. 9% gesunken und würden mittlerweile auf dem niedrigsten Niveau seit einem Jahr liegen. Die Finanzanleger hätten somit den Preisrückgang bei Palladium verstärkt.
Ähnliches lasse sich auch zu Platin sagen, welches im Preis seit Mitte September um 20% gefallen sei und wo es ebenfalls zu beträchtlichen Abflüssen aus den ETFs gekommen sei (-72 Tsd. Unzen bzw. -5%). Da die Schmucknachfrage bei Platin mit knapp 30% einen deutlich höheren Anteil an der Gesamtnachfrage habe, würden die Analysten die Aussichten für Platin kurzfristig etwas besser einschätzen als für Palladium. Dazu dürfte auch beitragen, dass Platin derzeit weniger koste als Gold, obwohl es wesentlich seltener sei und als hochwertigerer Schmuck gelte. (07.10.2011/ac/a/m)
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