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Silber und Platin auf der Überholspur
24.02.12 14:46
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Während der Goldpreis seit dem Jahresbeginn unterstützt durch die Schuldenkrise in der Eurozone, negative Realzinsen und eine sehr gute Liquiditätslage gut 13% zulegen konnte, stiegen die Preise für die Weißmetalle Silber und Platin mit 27% bzw. 23% noch deutlich stärker an, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Die "Industriemetalle" Silber und Platin würden über mehr Potenzial verfügen, wenn sich die Konjunktur besser als erwartet entwickle. Zudem hätten beide aus dem Vorjahr gegenüber Gold gewisses Aufholpotenzial. Bei Silber würden derzeit aus Sicht der Analysten vor allem Anleger Auftrieb geben, die sich sowohl an den Terminmärkten als auch über ETFs am Preisanstieg beteiligen würden.
Gestern seien die Bestände des größten Silber-ETFs erneut um 62 Tonnen gestiegen, würden aber von den Höchstständen aus dem April 2011 noch weit entfernt bleiben. Auch wenn die Analysten langfristig dem Silberpreis hohes Potenzial einräumen würden, würde sie eine Preiskorrektur in mittelfristiger Perspektive nicht überraschen. Denn während die Minenproduktion ausgeweitet werde, bleibe die industrielle Nachfrage nicht zuletzt wegen der hohen Preise etwas gedämpft. So seien im Januar die chinesischen Silberimporte, die in den letzten Jahren den Preis stark unterstützt hätten, mit 191,7 Tonnen auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen. (24.02.2012/ac/a/m)
Die "Industriemetalle" Silber und Platin würden über mehr Potenzial verfügen, wenn sich die Konjunktur besser als erwartet entwickle. Zudem hätten beide aus dem Vorjahr gegenüber Gold gewisses Aufholpotenzial. Bei Silber würden derzeit aus Sicht der Analysten vor allem Anleger Auftrieb geben, die sich sowohl an den Terminmärkten als auch über ETFs am Preisanstieg beteiligen würden.
Gestern seien die Bestände des größten Silber-ETFs erneut um 62 Tonnen gestiegen, würden aber von den Höchstständen aus dem April 2011 noch weit entfernt bleiben. Auch wenn die Analysten langfristig dem Silberpreis hohes Potenzial einräumen würden, würde sie eine Preiskorrektur in mittelfristiger Perspektive nicht überraschen. Denn während die Minenproduktion ausgeweitet werde, bleibe die industrielle Nachfrage nicht zuletzt wegen der hohen Preise etwas gedämpft. So seien im Januar die chinesischen Silberimporte, die in den letzten Jahren den Preis stark unterstützt hätten, mit 191,7 Tonnen auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen. (24.02.2012/ac/a/m)
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