Silberpreis die Talfahrt ist wohl noch nicht zu Ende


20.05.11 14:21
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Silberpreis kann sich zunächst nach der starken Korrektur Anfang Mai um 35 USD je Feinunze einpendeln, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Die anhaltenden Abflüsse aus den Silber-ETFs würden jedoch darauf hindeuten, dass die eigentlichen "starken Hände" immer noch aus dem Silbermarkt aussteigen würden und die Talfahrt noch nicht zu Ende sei. Der größte Silber-ETF, iShares Silver Trust, habe für gestern einen Bestandsabbau von 243 Tonnen bzw. etwa 2,4% des Gesamtvolumens vermeldet. Seit Ende April seien demnach bereits ca. 10% aus dem ETF abgeflossen. Die Analysten würden glauben, dass die spekulative Überhitzung bei Silber noch nicht gänzlich abgebaut sei und die Preise erst im Sommer zwischen 25 und 30 USD einen langfristigen Boden bilden würden.

Der Goldpreis handle heute, nachdem er gestern bereits kurzzeitig die 1.500 USD-Marke habe zurückerobern können, bei 1.503 USD je Feinunze. Die jüngsten Zahlen in den Veröffentlichungen zum chinesischen Goldmarkt würden Optimismus verbreiten, dass der Preis seine Rally weiter fortsetzen könne. Im Fahrwasser des Goldes könnten auch Platin und Palladium profitieren. Die Märkte würden die positiven Fundamentaldaten zur Kenntnis nehmen und diese einpreisen. Die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets gehen davon aus, dass die Platinmetalle weiterhin Aufwärtspotenzial besitzen. (20.05.2011/ac/a/m)




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