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Silberpreis technische Analyse
19.09.11 11:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Silberpreis hat zuletzt mehrfach vergeblich versucht, ein zweites Mal aus dem Aufwärtstrendkanal seit Herbst 2008 nach oben auszubrechen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Nicht nur, dass sich letztlich die obere Kanalbegrenzung (akt. bei 42,44 USD) als nicht zu überwindendes Hindernis herausgestellt habe, mittlerweile müssten Anleger auch einen Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends seit Anfang Juli (akt. bei 40,94 USD) einkalkulieren. Eine solche Weichenstellung wäre ein erstes Indiz dafür, dass im zweiten Schritt auch der Haussetrend seit Januar (akt. bei 37,93 USD) unter Druck gerate. Zusammen mit der 38-Wochen-Linie (akt. bei 36,59 USD) bilde diese Trendlinie eine Schlüsselunterstützungszone, denn sie fungiere gleichzeitig als untere Begrenzung einer Dreiecksformation.
Bei einer "bearishen" Auflösung dieses Kursmusters dürfte die Haltezone aus dem Korrekturtief vom Mai und dem Hoch von Anfang Januar bei 32,33/31,22 USD sowie einem Retracement-Level (32,07 USD) nur eine Zwischenetappe auf dem Weg nach Süden darstellen. Vielmehr könne dann sogar ein Wiedersehen mit dem bisherigen Jahrestief bei 26,38 USD nicht ausgeschlossen werden. Zur Vorsicht mahne derzeit auch der MACD, der das jüngste Kaufsignal sofort wieder negiert habe.
Neue Silber-Longpositionen würden derzeit kein günstiges Chance-Risiko-Profil aufweisen. Bei einem Abgleiten unter die oben genannte Schlüsselzone bei rund 37 USD sollten Anleger sogar Gewinnmitnahmen bei Altengagements ins Auge fassen. (19.09.2011/ac/a/m)
Nicht nur, dass sich letztlich die obere Kanalbegrenzung (akt. bei 42,44 USD) als nicht zu überwindendes Hindernis herausgestellt habe, mittlerweile müssten Anleger auch einen Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends seit Anfang Juli (akt. bei 40,94 USD) einkalkulieren. Eine solche Weichenstellung wäre ein erstes Indiz dafür, dass im zweiten Schritt auch der Haussetrend seit Januar (akt. bei 37,93 USD) unter Druck gerate. Zusammen mit der 38-Wochen-Linie (akt. bei 36,59 USD) bilde diese Trendlinie eine Schlüsselunterstützungszone, denn sie fungiere gleichzeitig als untere Begrenzung einer Dreiecksformation.
Bei einer "bearishen" Auflösung dieses Kursmusters dürfte die Haltezone aus dem Korrekturtief vom Mai und dem Hoch von Anfang Januar bei 32,33/31,22 USD sowie einem Retracement-Level (32,07 USD) nur eine Zwischenetappe auf dem Weg nach Süden darstellen. Vielmehr könne dann sogar ein Wiedersehen mit dem bisherigen Jahrestief bei 26,38 USD nicht ausgeschlossen werden. Zur Vorsicht mahne derzeit auch der MACD, der das jüngste Kaufsignal sofort wieder negiert habe.
Neue Silber-Longpositionen würden derzeit kein günstiges Chance-Risiko-Profil aufweisen. Bei einem Abgleiten unter die oben genannte Schlüsselzone bei rund 37 USD sollten Anleger sogar Gewinnmitnahmen bei Altengagements ins Auge fassen. (19.09.2011/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 81,0165 $ | 78,4295 $ | 2,587 $ | +3,30% | 17.04./22:44 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009653103 | 965310 | 121,62 $ | 31,66 $ | |
Werte im Artikel
17.04.26
, Börse Global
Silber: Das wahre Risiko!



