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Sinkende US-Lagerbestände treiben Öl
11.04.16 14:29
Saxo Bank
Kopenhagen (www.fondscheck.de) - "Obwohl der Bloomberg Rohstoffindex in der vergangenen Woche kaum von der Stelle kam, gab es große Bewegungen in den einzelnen Sektoren. Starke Gewinne bei Öl und Erdgas hievten den Energiesektor nach oben, während Industriemetalle aufgrund von Sorgen über eine nicht ausreichende chinesische Nachfrage eingebrochen sind", sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
Zudem hätte eine Umfrage unter Minenbetreibern und Händlern auf einer Industriekonferenz in Chile ergeben, dass der Kupferpreis in einem Jahr um 14 Prozent niedriger notieren könnte als jetzt. Edelmetalle hingegen hätten von den aktuellen Unruhen auf den Währungsmärkten profitiert und seien gestiegen.
"Nach der Januar-Rally befindet sich der Goldpreis seit fast zwei Monaten in einer Seitwärtsbewegung. In dieser Zeit hat der Markt hauptsächlich darüber nachgedacht, ob die Rally zu Gewinnmitnahmen führen könnte", sage Hansen. Diese Sorge basiere auf der Entwicklung des vergangenen Jahres, als der Goldpreis nach einem starken Jahresstart ab April eingebrochen sei.
Einer der Hauptgründe für die Annahme, dass es diesmal anders sein werde, sei der aktuelle Marktbericht des World Gold Councils. "Die negativen Zentralbankzinsen in Europa und Japan führen zu negativen Renditen bei Staatsanleihen im Wert von Billionen", sage Hansen. Das Aufwärtspotenzial bei Gold nach einer Konsolidierungsphase bleibe also intakt. "Ein schwacher Dollar, das Risiko steigender Volatilität an den Aktienmärkten und die nach wie vor negativen Zinsen könnten das Investoreninteresse an Gold und Silber wieder früher entfachen als gedacht", sage Hansen.
An den Ölmärkten gehe es weiter bergauf. "Insgesamt haben sich die Kurse nach zwei Verlustwochen stark erholt. Grund dafür waren überraschend gesunkene US-Lagerbestände. Dies hat die Sorgen darüber mehr als wettgemacht, dass das Meeting am 17. April zwischen Opec und Nicht-Opec-Produzenten zu keiner erhofften Produktionskürzung führen könnte", sage Hansen. Die Händler seien zunehmend davon überzeugt, dass bei Öl der Boden gefunden sei und der Kollaps des Brent-Contangos auf eine Investitionsnachfrage hindeute.
Zusätzlich zum Contango-Kollaps habe es weitere unterstützende Nachrichten seitens der US Energy Information Administration gegeben. "Anstatt des erwarteten Anstiegs sind die Lagerbestände gesunken. Gründe dafür waren gesunkene Importe, eine steigende Raffiniere-Nachfrage und eine rückläufige Produktion in der elften Woche in Folge", sage Hansen abschließend. (11.04.2016/fc/a/m)
Zudem hätte eine Umfrage unter Minenbetreibern und Händlern auf einer Industriekonferenz in Chile ergeben, dass der Kupferpreis in einem Jahr um 14 Prozent niedriger notieren könnte als jetzt. Edelmetalle hingegen hätten von den aktuellen Unruhen auf den Währungsmärkten profitiert und seien gestiegen.
Einer der Hauptgründe für die Annahme, dass es diesmal anders sein werde, sei der aktuelle Marktbericht des World Gold Councils. "Die negativen Zentralbankzinsen in Europa und Japan führen zu negativen Renditen bei Staatsanleihen im Wert von Billionen", sage Hansen. Das Aufwärtspotenzial bei Gold nach einer Konsolidierungsphase bleibe also intakt. "Ein schwacher Dollar, das Risiko steigender Volatilität an den Aktienmärkten und die nach wie vor negativen Zinsen könnten das Investoreninteresse an Gold und Silber wieder früher entfachen als gedacht", sage Hansen.
An den Ölmärkten gehe es weiter bergauf. "Insgesamt haben sich die Kurse nach zwei Verlustwochen stark erholt. Grund dafür waren überraschend gesunkene US-Lagerbestände. Dies hat die Sorgen darüber mehr als wettgemacht, dass das Meeting am 17. April zwischen Opec und Nicht-Opec-Produzenten zu keiner erhofften Produktionskürzung führen könnte", sage Hansen. Die Händler seien zunehmend davon überzeugt, dass bei Öl der Boden gefunden sei und der Kollaps des Brent-Contangos auf eine Investitionsnachfrage hindeute.
Zusätzlich zum Contango-Kollaps habe es weitere unterstützende Nachrichten seitens der US Energy Information Administration gegeben. "Anstatt des erwarteten Anstiegs sind die Lagerbestände gesunken. Gründe dafür waren gesunkene Importe, eine steigende Raffiniere-Nachfrage und eine rückläufige Produktion in der elften Woche in Folge", sage Hansen abschließend. (11.04.2016/fc/a/m)


