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StarCapital STARS-Fonds: Kommt jetzt die Jahresendrally? - Fondsanalyse
20.11.15 13:17
StarCapital
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Trotz aller Belastungsfaktoren gelang den Aktienmärkten im Oktober ein fulminantes Comeback, so die Experten von StarCapital.
Unbeeindruckt von den anhaltenden Sorgen über die weitere Konjunkturentwicklung in den Industrie- und Schwellenländern, hätten die globalen Aktienmärkte starke Kurssteigerungen auf sich vereinen können. Der MSCI World habe im Oktober um gut 9% an Wert zulegen können, der S&P 500 habe sich um 8% verteuert und in Europa seien die Kurse sogar um mehr als 10% angestiegen. Dennoch stünden die Börsenampeln noch nicht überall wieder komplett auf grün.
Zwar notiere der amerikanische Kursindex S&P 500 wieder über seiner 200-Tages-Linie, MSCI World, EURO STOXX und DAX Index hätten diese wichtige Signallinie jedoch noch nicht wieder überspringen können. Diese Prüfung stehe nun in den nächsten Wochen bevor. Gelinge es den Aktienmärkten in Kürze, sich nachhaltig wieder oberhalb der Durchschnittslinien zu etablieren, könne damit die Grundlage für eine erfolgreiche Jahresendrally gelegt werden. Gelinge dies nicht, bleibe das Risiko einer erneuten Korrektur weiterhin als sehr hoch einzuschätzen.
So erkläre sich dann auch die aktuelle Signallage des STARS-Modells. Während die kurzfristigen Indikatoren aufgrund der letzten Kurssteigerungen für eine Vielzahl der beobachteten Aktienmärkte ins Positive gedreht hätten, sei die Lage bei den auf mittel- bis langfristige Trends ausgelegten Wochensignalen überwiegend noch negativ. Unter dem Strich heiße das dann, dass die ETF-Strategien STARS step by step wieder in die Aktienmärkte zurückkehren würden.
So betrage die Aktienquote im STARS Defensiv (ISIN LU0944780906 / WKN A1W0M7, (A); ISIN LU0944781037 / WKN A1W0M8, (R); ISIN LU0944781110 / WKN A1W0M9, (I)) per Ende Oktober gut 18%, beim STARS Flexibel (ISIN LU0944781201 / WKN A1W0NA, (A); ISIN LU0944781383 / WKN A1W0NB, (R); ISIN LU0944781466 / WKN A1W0NC, (I)) seien es 34% und der STARS Offensiv (ISIN LU0944781540 / WKN A1W0ND, (A); ISIN LU0944781623 / WKN A1W0NE, (R); ISIN LU0944781896 / WKN A1W0NF, (I)) sei mit 77% in Aktien-ETFs investiert. Aufgrund der starken Kurssteigerungen seien die europäischen Aktienmärkte im Rahmen der dynamischen Allokation derzeit erste Wahl, doch neben Nordamerika würden sich auch Japan, Asien-Pazifik und die Schwellenländer sukzessive wieder zurückmelden.
Auch an den Rentenmärkten sei zunächst eine Beruhigung eingetreten. Zwar dominiere weiterhin die Unsicherheit über den tatsächlichen Termin der US-Zinswende, dass ein erster Zinsschritt der FED kommen werde, stehe aber mittlerweile außer Frage. Daraus resultiere ein starker US-Dollar, von dem insbesondere die global und auf den US-Markt ausgerichteten Renten- und Geldmarkt-ETFs profitieren könnten. Der Einsatz des mit mehr als 15.000 Anleihen breit diversifizierten Barclays Global Aggregate Bond ETF habe sich zuletzt bewähren können. Ein komplettes Rentenportfolio mit nur einer Transaktion - kaum ein anderer ETF zeige die Effizienz von ETFs besser auf als dieser.
Die kommenden Wochen würden viel Spannung versprechen. Gelinge den Aktienmärkten der Befreiungsschlag und könne eine neue Hausse etabliert werden? Komme die Zinswende noch im Jahr 2015 oder doch erst 2016? Und wie würden die Rentenmärkte darauf reagieren? Steige der US-Dollar weiter in Richtung Parität? Würden die EZB und die Bank of Japan weiter expansiv bleiben und würden die Maßnahmen sogar noch ausgeweitet? Wie entwickele sich die Konjunktur in den Schwellenländern und wie stehe es um das Wachstum in China?
All diese Fragen würden sich in den kommenden Wochen und Monaten auflösen und es würden sich daraus entsprechende Kurstrends entwickeln oder bestätigen. Gerade in einem solch herausfordernden Umfeld an den Finanzmärkten heiße es daher flexibel zu bleiben und die Portfoliostruktur den dominierenden Marktentwicklungen entsprechend anzupassen. Das würden die Experten weiterhin systematisch und regelbasiert tun, unabhängig davon, ob sie nun komme oder ausbleibe, die Jahresendrally. (Stand vom 30.10.2015) (20.11.2015/fc/a/f)
Unbeeindruckt von den anhaltenden Sorgen über die weitere Konjunkturentwicklung in den Industrie- und Schwellenländern, hätten die globalen Aktienmärkte starke Kurssteigerungen auf sich vereinen können. Der MSCI World habe im Oktober um gut 9% an Wert zulegen können, der S&P 500 habe sich um 8% verteuert und in Europa seien die Kurse sogar um mehr als 10% angestiegen. Dennoch stünden die Börsenampeln noch nicht überall wieder komplett auf grün.
Zwar notiere der amerikanische Kursindex S&P 500 wieder über seiner 200-Tages-Linie, MSCI World, EURO STOXX und DAX Index hätten diese wichtige Signallinie jedoch noch nicht wieder überspringen können. Diese Prüfung stehe nun in den nächsten Wochen bevor. Gelinge es den Aktienmärkten in Kürze, sich nachhaltig wieder oberhalb der Durchschnittslinien zu etablieren, könne damit die Grundlage für eine erfolgreiche Jahresendrally gelegt werden. Gelinge dies nicht, bleibe das Risiko einer erneuten Korrektur weiterhin als sehr hoch einzuschätzen.
So betrage die Aktienquote im STARS Defensiv (ISIN LU0944780906 / WKN A1W0M7, (A); ISIN LU0944781037 / WKN A1W0M8, (R); ISIN LU0944781110 / WKN A1W0M9, (I)) per Ende Oktober gut 18%, beim STARS Flexibel (ISIN LU0944781201 / WKN A1W0NA, (A); ISIN LU0944781383 / WKN A1W0NB, (R); ISIN LU0944781466 / WKN A1W0NC, (I)) seien es 34% und der STARS Offensiv (ISIN LU0944781540 / WKN A1W0ND, (A); ISIN LU0944781623 / WKN A1W0NE, (R); ISIN LU0944781896 / WKN A1W0NF, (I)) sei mit 77% in Aktien-ETFs investiert. Aufgrund der starken Kurssteigerungen seien die europäischen Aktienmärkte im Rahmen der dynamischen Allokation derzeit erste Wahl, doch neben Nordamerika würden sich auch Japan, Asien-Pazifik und die Schwellenländer sukzessive wieder zurückmelden.
Auch an den Rentenmärkten sei zunächst eine Beruhigung eingetreten. Zwar dominiere weiterhin die Unsicherheit über den tatsächlichen Termin der US-Zinswende, dass ein erster Zinsschritt der FED kommen werde, stehe aber mittlerweile außer Frage. Daraus resultiere ein starker US-Dollar, von dem insbesondere die global und auf den US-Markt ausgerichteten Renten- und Geldmarkt-ETFs profitieren könnten. Der Einsatz des mit mehr als 15.000 Anleihen breit diversifizierten Barclays Global Aggregate Bond ETF habe sich zuletzt bewähren können. Ein komplettes Rentenportfolio mit nur einer Transaktion - kaum ein anderer ETF zeige die Effizienz von ETFs besser auf als dieser.
Die kommenden Wochen würden viel Spannung versprechen. Gelinge den Aktienmärkten der Befreiungsschlag und könne eine neue Hausse etabliert werden? Komme die Zinswende noch im Jahr 2015 oder doch erst 2016? Und wie würden die Rentenmärkte darauf reagieren? Steige der US-Dollar weiter in Richtung Parität? Würden die EZB und die Bank of Japan weiter expansiv bleiben und würden die Maßnahmen sogar noch ausgeweitet? Wie entwickele sich die Konjunktur in den Schwellenländern und wie stehe es um das Wachstum in China?
All diese Fragen würden sich in den kommenden Wochen und Monaten auflösen und es würden sich daraus entsprechende Kurstrends entwickeln oder bestätigen. Gerade in einem solch herausfordernden Umfeld an den Finanzmärkten heiße es daher flexibel zu bleiben und die Portfoliostruktur den dominierenden Marktentwicklungen entsprechend anzupassen. Das würden die Experten weiterhin systematisch und regelbasiert tun, unabhängig davon, ob sie nun komme oder ausbleibe, die Jahresendrally. (Stand vom 30.10.2015) (20.11.2015/fc/a/f)
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