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Swisscanto (LU) Equity Fund Small & Mid Caps Japan: Nippons Aktienmärkte mit Kursgewinnen in H1 - Fondsanalyse
23.07.15 15:03
Swisscanto
Zürich (www.fondscheck.de) - Im ersten Halbjahr erfreuten Japans Aktienmärkte die Investoren mit Kursgewinnen, so die Experten von Swisscanto im Kommentar zum Swisscanto (LU) Equity Fund Small & Mid Caps Japan (ISIN LU0644935313 / WKN A1JCPL, EUR; ISIN LU0123487463 / WKN 658453, JPY).
Nach einem ersten Quartal mit beträchtlichen Aufwertungen habe sich der positive Trend leicht abgeschwächt fortgesetzt. Dabei habe der Nikkei 225-Index den höchsten Stand seit über zehn Jahren erreicht.
"Für diese Performance lassen sich verschiedene Gründe anführen, unter anderem die starken Gewinnzahlen im ersten Quartal, eine erhebliche Verbesserung des japanischen Bruttoinlandprodukts und eine weitere Schwächung des Yen. Im zweiten Quartal interessierten sich die Anleger vermehrt für unterbewertete Aktien wie Finanzinstitute und zyklische Titel, einschließlich der Hersteller von Nichteisen-Metallen sowie von Papier und Zellstoffen. Exportunternehmen blieben hingegen weiterhin zurück", sage Tadahiro Fujimura, Manager des Swisscanto (LU) Equity Fund Small & Mid Caps Japan, von Sparx Asset Management mit Sitz in Tokio.
Der Experte für japanische Small & Mid Caps vertrete die Meinung, dass stark von der japanischen Binnennachfrage abhängige Produzenten unterbewertet seien, auch wenn einige von ihnen bereits zugelegt hätten. "Überdies erwarten wir, dass sie in Zukunft ein starkes Gewinnwachstum verzeichnen werden. Und zwar wegen der höheren Wettbewerbsfähigkeit in den Exportmärkten, der gesteigerten Produktivität dank erneuerter Anlagen und der zunehmenden Binnennachfrage in Japan."
Weiter sage Fujimura: "Aus diesen Gründen erhöhen wir unseren Investitionsanteil in der produzierenden Industrie, vorwiegend bei Anbietern von Elektronikbauteilen und Maschinen. Zudem gewichten wir Unternehmen im Hoch- und Tiefbau stärker, da eine deutliche Erholung in diesen Bereichen zu verzeichnen ist. Im Gegenzug verringern wir die Gewichtung von Unternehmen, die zugelegt hatten, unabhängig davon, ob sie auf die Binnen- oder die Exportnachfrage ausgerichtet sind. Dabei verfolgen wir die Absicht, das Portfolio als Ganzes unterbewertet zu halten."
Trotz schwelender Bedenken hinsichtlich Europa, der USA und China würden die günstigen Bedingungen für japanische Aktien länger anhalten als erwartet. Ferner habe der Yen stärker nachgegeben als prognostiziert. "Wir sind der Meinung, dass dies die japanischen Aktien weiterhin stützt. Die Industrieproduktion Japan erholt sich hingegen nur schleppend. Unser Research deutet überdies darauf hin, dass eine kräftige Erholung der japanischen Nachfrage wahrscheinlich diesen Sommer oder wenig später einsetzen dürfte. Daher erwarten wir, dass der langfristige Trend im Aktienmarkt sich fortsetzen wird, wobei wir Bedenken hinsichtlich eines kurzfristigen Einbruchs infolge der bisher erzielten Kursavancen haben. Titel mit starken Kursanstiegen, bei denen das Risiko von Kurseinbrüchen stetig zunimmt, sollten folglich abgestoßen werden", sage Fujimura.
Abschließend meine der Manager des Swisscanto (LU) Equity Fund Small & Mid Caps Japan: "Unsere Portfoliostrategie bleibt unverändert. Durch die Auswahl von Titeln mittels Bottom-up-Research bauen wir ein Portfolio aus unterbewerteten Aktien auf, die ein starkes Gewinnwachstum erwarten lassen. In der Branchenauswahl möchten wir die starke Gewichtung von produzierenden Betrieben beibehalten. Ungeachtet dessen beabsichtigen wir auch weiterhin, in nicht produzierende Unternehmen zu investieren, die von der zukünftigen Erholung der Binnennachfrage in Japan profitieren dürften." (23.07.2015/fc/a/f)
Nach einem ersten Quartal mit beträchtlichen Aufwertungen habe sich der positive Trend leicht abgeschwächt fortgesetzt. Dabei habe der Nikkei 225-Index den höchsten Stand seit über zehn Jahren erreicht.
"Für diese Performance lassen sich verschiedene Gründe anführen, unter anderem die starken Gewinnzahlen im ersten Quartal, eine erhebliche Verbesserung des japanischen Bruttoinlandprodukts und eine weitere Schwächung des Yen. Im zweiten Quartal interessierten sich die Anleger vermehrt für unterbewertete Aktien wie Finanzinstitute und zyklische Titel, einschließlich der Hersteller von Nichteisen-Metallen sowie von Papier und Zellstoffen. Exportunternehmen blieben hingegen weiterhin zurück", sage Tadahiro Fujimura, Manager des Swisscanto (LU) Equity Fund Small & Mid Caps Japan, von Sparx Asset Management mit Sitz in Tokio.
Weiter sage Fujimura: "Aus diesen Gründen erhöhen wir unseren Investitionsanteil in der produzierenden Industrie, vorwiegend bei Anbietern von Elektronikbauteilen und Maschinen. Zudem gewichten wir Unternehmen im Hoch- und Tiefbau stärker, da eine deutliche Erholung in diesen Bereichen zu verzeichnen ist. Im Gegenzug verringern wir die Gewichtung von Unternehmen, die zugelegt hatten, unabhängig davon, ob sie auf die Binnen- oder die Exportnachfrage ausgerichtet sind. Dabei verfolgen wir die Absicht, das Portfolio als Ganzes unterbewertet zu halten."
Trotz schwelender Bedenken hinsichtlich Europa, der USA und China würden die günstigen Bedingungen für japanische Aktien länger anhalten als erwartet. Ferner habe der Yen stärker nachgegeben als prognostiziert. "Wir sind der Meinung, dass dies die japanischen Aktien weiterhin stützt. Die Industrieproduktion Japan erholt sich hingegen nur schleppend. Unser Research deutet überdies darauf hin, dass eine kräftige Erholung der japanischen Nachfrage wahrscheinlich diesen Sommer oder wenig später einsetzen dürfte. Daher erwarten wir, dass der langfristige Trend im Aktienmarkt sich fortsetzen wird, wobei wir Bedenken hinsichtlich eines kurzfristigen Einbruchs infolge der bisher erzielten Kursavancen haben. Titel mit starken Kursanstiegen, bei denen das Risiko von Kurseinbrüchen stetig zunimmt, sollten folglich abgestoßen werden", sage Fujimura.
Abschließend meine der Manager des Swisscanto (LU) Equity Fund Small & Mid Caps Japan: "Unsere Portfoliostrategie bleibt unverändert. Durch die Auswahl von Titeln mittels Bottom-up-Research bauen wir ein Portfolio aus unterbewerteten Aktien auf, die ein starkes Gewinnwachstum erwarten lassen. In der Branchenauswahl möchten wir die starke Gewichtung von produzierenden Betrieben beibehalten. Ungeachtet dessen beabsichtigen wir auch weiterhin, in nicht produzierende Unternehmen zu investieren, die von der zukünftigen Erholung der Binnennachfrage in Japan profitieren dürften." (23.07.2015/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 390,68 € | 388,61 € | 2,07 € | +0,53% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0644935313 | A1JCPL | 425,70 € | 351,60 € | |
Werte im Artikel



